21. Mai 2013 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Deutlich stabiler

Wir bekommen ein Update unserer Kassensoftware, gleichzeitig wird die jährliche Wartung durchgeführt. Also Staub entfernt, Lüfter überprüft, Festplatte gecheckt und so weiter. Dieses mal, gibt es sogar ein ganz neues Kartenterminal.

Bisher haben wir das ICP CP600 – wie fast alle Tankstellen. Die Dinger gibt es seit Jahren und werden von fast allen großen Tankstellenketten verwendet. Das Problem der CP600 war bisher eigentlich nur die Stabilität. Die hängen sich eben gerne mal auf und so ein Reboot dauert. Seltener sind die Terminals kaputt gegangen, aber auch das wäre nichts unwahrscheinliches gewesen, aber umso ärgerlicher.

Nun arbeite ich mit dem CP600 schon fast neun Jahre, da weiß man oft welche Handgriffe zu erledigen sind. Vor allem und das ist das Beste: Ich habe das Terminal schon *ein* Jahr weder Rebooten müssen, noch hat es anderweitige Probleme gemacht. Es ist einfach gelaufen.

Der HUTH-Techniker war ziemlich erstaunt, kannte er so auch noch nicht. Wie ich, aber wie sagt man so schön:

Never touch a running System.

Aber was soll es, dass CP600 ist ein Auslaufgerät, die werden nicht mehr produziert, sondern nur noch repariert. Irgendwann ist eben ein Gerätezyklus zu Ende.

Nun sagte der Techniker noch, dass das ICP Bia richtig gut wäre. Deutlich schneller, deutlich stabiler und das Display wäre auch um Welten besser. Gleichzeitig ist das kontaktlose Zahlen direkt am Terminal mit VISA und MasterCard möglich, wir brauchen also das MasterCard-Gerät nicht mehr. Auch gut.

Gerät ausgepackt, altes Gerät entfernt und dann muss viel Softwarekram gemacht werden. Das geht soweit, dass das komplette System gestoppt werden muss, wir schließen also die Tankstelle für gute 90 Minuten.

Das Ende vom Lied: ICP BIA ist defekt. Also auf Anfang, morgen dann nochmal. Wenn das schon so anfängt :)

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16. Mai 2013 ~ Keine KundenKunden

ITAS Vision Fragen

* zwei für einen 1€ itas vision
* huth itas vision erfahrungen

Beide Suchanfragen kamen gestern über google rein und daher möchte ich die kurz beantworten:

Zwei-für-X-Euro Aktionen:

Man nehme den entsprechenden Artikel, also zum Beispiel Snickers. In der Artikelkarte nun einmal “Snickers Single 58g Pg” (der Name kann natürlich unterschiedlich sein) anklicken, so dass dieser blau hinterlegt ist. Dann einmal oben links auf “Neu” und im nun geöffneten Fenster auf “Gebindeartikel mit dieser Komponente” anlegen. Hier auf weiter, bei der Stückzahl wählen wir nun “2″ aus und auf weiter, dass war es.

Wer Bockwürste verkauft, kann folgendes machen:
1. Artikel Bockwurst anlegen mit den Bestelldaten
2. Normales Brötchen anlegen mit Bestelldaten

Der Artikel “normales Brötchen” wird natürlich auch verkauft, der Artikel Bockwurst dient nur zur Bestandsführung und Bestellung.

Wir klicken wieder auf “Neu” während das normale Brötchen markiert ist, “Gebindeartikel mit Komponente anlegen”, wählen hier aber nur “1″ als Anzahl aus. Sobald der Artikel angelegt ist, wählen wir links unter “Komponente” hinzufügen aus und wählen dann den Artikel “Bockwurst”. Speichern und Schließen und voila, wir haben nun den neuen Gebindeartikel Bockwurst mit Brötchen.
Das hat den Vorteil: Die Bestandsführung stimmt nun auch bei den normalen Brötchen, gleichzeitig ist zu beachten: Abschriften von Würstchen werden nur über den Bestellartikel gemacht, da zu jeder weggeworfenen Wurstware, dass Brötchen ja idR liegen bleibt.

Und was hab ich zu ITAS Vision zu sagen? Ich bin rundherum zufrieden. Alles gut! Mehr gibt es da nicht zu sagen, wobei Scheidt&Bachmann natürlich auch seine Vorteile hat, aber unter dem Strich, würde ich mich immer wieder für ITAS entscheiden!

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15. Mai 2013 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Inkompetent

Ich mag es ja gar nicht,Menschen als inkompetent zu bezeichnen. Wirklich nicht. Eigentlich verabscheue ich das sogar, aber in diesem Falle, werden diese Menschen von ihrer Firma dafür herausgezüchtet.

Ich musste mich nun eine Woche abregen um hier nicht in einem großen Wutanfall Dinge zu schreiben, die ich heute bereuen würde, aber so wie sich die Sache darstellt, wird es nur sachlich werden, der große “rant” kommt trotzdem.

Wir haben seit ungefähr anderthalb Jahren – gefühlt eher weniger – eine Alarmanlage von Niscaya (mittlerweile Stanley Security) inklusive Chipleser, Nebelanlage und acht Bewegungsmeldern. Diese Anlage besitzt einen digitalen Videorekorder mit acht Kameras und kostet komplett einen unteren fünfstelligen Betrag. Wir reden hier also über kein Amateursystem, sondern eine gut ausgerüstete Sicherheitsanlage.
Hinzu kommen jeden Monat an die vierzig Euro für eine Aufschaltung zur Stanley Sicherheitszentrale. Das bedeutet:
Anlage löst Alarm aus, Sicherheitsfirma schaut sich die Videobilder an und entscheidet dann anhand eines Alarmplanes: Erst Polizei und dann mich oder rufen sie nur mich an.

Als die Anlage geliefert wurde, war ich also der Meinung: Hier läuft alles Hand in Hand.

Die Geschichte ist mir theoretisch schon einmal passiert, damals habe ich aber geschluckt. Nun kam Nummer zwei.

Donnerstag auf Freitag Nacht, kurz nach halb eins, mein Telefon klingelt, ich sehe die Frankfurter Nummer und ahne schon wer mich erreichen will. (Disclaimer: Die Gespräche sind ganz klar aus meinem Gedächtnis mit einwöchiger Verspätung niedergeschrieben. Sinngemäß stimmen die Telefonate allerdings, nur nicht wörtlich.)
“Stanley Security hier, Guten Abend. Wir haben in dem Objekt ‘Tankstelle’ einen Einbruchalarm.”
Kurze Stille. Das erste was mich nervt. JA, UND? ERGEBNISSE!
“Prima. Seht ihr was auf den Videos?” Warum muss ich das Fragen? Hau doch direkt raus damit, dass was er jetzt sagt ändert nämlich meine Reaktion.
1. Er sieht jemandem im Shop. Nebel hat ausgelöst.
2. Er sieht niemandem im Shop, alles ruhig.
In beiden Fällen wäre ich deutlichst zu langsam um noch jemanden zu erwischen, im Falle eins würde ich mir aber was ordentliches anziehen, denn generell bedeutet das, dass ich vor Mittags nicht mehr heim komme. Entweder hab ich Glasbruch oder die Tür ist Schrott, in beiden Fällen brauche ich Menschen die mir das reparieren und das geht nicht Nachts und vor allem nicht in 30 Minuten. Dazu das warten auf die Kripo, Spusi und so weiter.

“Nein, alles ruhig, aber das hat nichts zu heißen. Da gibt es jetzt keine Sicherheit!”
Ach was. Stell dir mal vor. Kluger Junge… Ich muss sowieso hin. Die Alarmanlage hat ausgelöst, dass bedeutet der Alarm dröhnt und das so lange, bis ich komme und die Anlage zurück setze.

Patrick also aufgestanden, fährt an die Tankstelle, schaltet die Anlage aus (ja es macht Spass in der dritten Person von sich zu reden) und geht in den Shop. Alles ruhig. Büro. Werkstatt. Lager. Nichts zu sehen, ich schaue mir noch kurz die Bewegungsmelder an, kann aber nichts erkennen. Die dürften bei Spinnen, Fliegen und weiteren Insekten aus mehreren Gründen sowieso nicht auslösen.

Wieder in der Alarmzentrale angerufen: “Moin, ich bin jetzt da. Alles ruhig. Ich würd nun gerne nur wissen, welcher Melder ausgelöst hat!”
“Das weiß ich nicht, wir haben soviele Anlagen!”
What the fuck? Ernsthaft? DAS IST EURE ANLAGE.
“Und jetzt?” Nicht das ich nicht wüsste was kommt…
“Ich kann ein Technikereinsatz aufmachen und der Techniker ruft sie dann zurück!”
“Ok”
“Soll ich dann?”
-Nö, danke. Ist mir auf einmal doch egal.-
Leichte Verzweiflung macht sich breit, wer von uns zwei ist denn nun müde: “Ja, natürlich!”

Fünf Minuten später klingelt das Telefon:
“Stanley Security, Techniker XY!”
Wir klicken uns durch das Gerät und kommen zum Alarm: Meldegruppe 22.
“Das ist das Bedienteil. Ist das noch ganz?”
“Ja, sonst wäre ich nicht rein gekommen!”
“Gut, war wohl ein Fehler. Fahren Sie heim. Gute Nacht!”
Ganz ehrlich: Solche Antworten mag ich. Technik spinnt manchmal. Ist eben so. Mittlerweile war ich wieder über eine Stunde auf den Beinen, wir haben viertel vor zwei als ich mich noch einmal auf die Couch setze. DMAX hilft meistens ganz gut in solchen Fällen, zumindest mir. Kurz vor halb drei, ich entschließe mich eine letzte Zigarette rauchen zu gehen, bevor ich endlich müde genug bin um zur Liebsten ins Bett zu steigen.
Das Telefon klingelt. Frankfurter Nummer.

- Bevor wir zum Ende kommen, wenn jemand pinkeln gehen möchte, nur zu –

Was geht in diesem Moment in einem vor? Keine Ahnung, ich bin nur noch genervt.

“Ja?”
“Stanley, Herr Blabla wieder. Wir haben wieder einen Alarm!”
“Soll ich ihnen wieder alles aus der Nase ziehen oder verraten Sie mir jetzt von alleine ob sie was sehen?”
“Nein, alles ruhig!”
“Gut, folgendes guter Mann. Ich hab die Anlage nun maximal anderthalb Jahre, die haut folgende Summe gekostet und neben einem zwischendurch defekten Videorekorder (oder Softwarefehler), ist mir schonmal ne Meldelinie ausgefallen wegen der ich an der Tankstelle geschlafen habe – die Linie wurde übrigens immer noch nicht repariert – und einem riesen Technikereinsatz der Telekom weil ihr beim anschließen der Anlage einfach euer Telefonkabel mit der Telefonanlage in die T-Net-Box gepresst habt und ich zwei Tage kein Telefon hatte, denke ich, ich hab was gut bei euch. Also: Ich bleib jetzt zuhause liegen und sie gucken alle 30 Minuten mal in die Anlage, ob es ruhig ist. Wir reden also bis zur Ladenöffnung über vier mal nachgucken. Okay?”
“Nein, das geht nicht. Ich hab soviele Kunden!”

Die restlichen fünf Sekunden bevor ich aufgelegt habe, gebe ich hier besser nicht wieder. Inkompetent kam, glaube ich zumindest, auch vor.

Es ist mittlerweile 6 Uhr 30. Ich rufe wieder dort an, ich brauche ja einen Techniker.
“Ich kann bis sieben Uhr nur Notdienste auslösen, rufen sie also besser nach sieben nochmal an!”
EHRLICH? IST DAS EUER ERNST? WOLLT IHR MICH VERARSCHEN?

Das Ende der Geschichte war, dass nun zwei Meldelinien außer Betrieb sind, ein Melder hat eine Spinnenwebe im Gerät erkannt. Wieso die Alarmanlage das nicht angezeigt hat? Ganz einfach, der Melder war mit dem Bedienteil in die Anlage gesteckt…

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2. April 2013 ~ 6 KundenmeinungenKunden

Tankstellen-TÜV

Gerade in Deutschland, stehen Tankstellen ja immer unter besonderer Beobachtung, Aufsicht und vor allem Auflagen.

So ist ein kompletter TÜV (der ja eigentlich gar nicht mehr TÜV heißt, sondern mehrere getrennte Prüfbescheinigungen sind) einer normalgroßen Tankstelle inkl. Druckprüfung des Kompressors nicht unter acht Stunden zu erledigen und wer denkt, dass seit der Deregulierung des Überprüfungwesens und der eigenen Beauftragung eines Unternehmens (TÜV(Süd/Nord), Dekra, GTÜ etc) alles einfacher und nicht so streng wurde, der hat sich da mal gewaltig getäuscht.

Ich habe eher das Gefühl, dass die Prüfer heute deutlich strenger sind, was wohl damit zu tuen hat, dass deutlich öfter die einzelnen Prüfer überprüft werden bzw deren Ergebnisse.

Nun läuft das ja bei uns so ab:
Die Mineralölgesellschaft beauftragt ein Unternehmen (z.B. die Dekra) mit der Überprüfung, und setzt hiervon den Kontraktor (Tankstellenbauer) in Kenntnis der vorher schon einige Dinge überprüft, vorbereitet und das zusammen mit der Überprüfungsorganisation durchführt bzw diesen zur Hand geht.

Wie auch bei den Hauptuntersuchungen für PKWs gibt es für die Mängel Fristen zur Nachprüfung bis zu denen das Auto Problemlos weiter gefahren werden darf oder eben auch nicht. Je nach Mangel.

Nun hatten beide anwesenden Prüfer ziemlich schlechte Laune. Es war sau kalt, die Anreise war von Staus gespickt und irgendwie spon an diesem Tage die Technik hier vor Ort.
Am Ende des Tages, blieben also relativ viele kleinere Mängel stehen, alles nicht Weltbewegend und eigentlich hatten die auch keine wirkliche Lust mehr, weil man musste ja sowieso noch einmal kommen.

Allerdings war da so eine Sache, die war eben ein sogenannter “erheblicher Mangel”. Und dieser, der hat mich richtig Nerven gekostet. Es ist ja so, dass die Tanks doppelwandig sein müssen, dass heißt das eine äußere Hülle den Tank umgibt, die mit Gas gefüllt ist, dass soll verhindern, dass der Tank leck schlägt, der Boden massiv verunreinigt wird und keiner bekommt etwas mit, bis irgendwann mal die theoretischen Tankstände mit dem praktisch vorhandenen verglichen werden und das kann manchmal Wochen dauern. Bei nur kleineren Austritten ist der Schaden kaum zu bemerken, dafür wird über die Jahre massiv Öl in den Boden sickern.

Damit das auffällt, gibt es eben die doppelwandigen Tanks und diese sind mit einem Kupferrohr zum sogenannten LAG (Leckanzeigegerät) verbunden. Im Gasverlustfalle macht das einen höllischen Lärm.
Auf jedenfall, war dieses LAG Tage zuvor auf Alarm gesprungen, der Kontraktor hat dann durch verschiedene Messungen festgestellt das das Problem nicht bei den Tanks liegt, sondern eben bei dem Kupferrohr vom Fernfüllschacht in den Shop, nichts schlimmes, aber eben Aufwendig. Im schlechtesten Falle, muss der komplette Boden aufgerissen werden um das alte a) zu entfernen und b) das neue zu verlegen. Im einfachsten Fall, kann das Kupferrohr einfach durchgezogen werden und das neue durch einen intakten Leerschacht geschoben werden, oftmals sind aber gerade diese Leerschächte durchgefault und mit Erde voll.

Man stellte also einen Antrag an die Kreisverwaltung auf Verlängerung des Nachprüfungstermines, weil Erdarbeiten im Winter schlicht kaum möglich sind und die Gefahr eindeutig nicht von den Tanks ausgeht, sondern auf dem Weg zwischen Fernfüllschacht und Shop ein Problem da ist.

Woche um Woche verging, es blieb kalt und eisig. Plötzlich stand ein Herr vom Gewerbeaufsichtsamt hier, der die Tankstelle schließen wollte. Ihn interessiere die Kreisverwaltung nicht, er sei das Maß der Dinge. Ohje, wenn die Schiene schon anfängt.
Durch das zuschalten von Kontraktor, Mineralölgesellschaft und Gutem zureden von meiner Seite aus, war nach einer halben Stunde die Front geklärt und es wurde ein fester Termin vereinbar, zu dem alles erledigt sein musste.

Aber diese halbe Stunde… unzählig verlorene Haare.

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2. April 2013 ~ 5 KundenmeinungenKunden

Endlich Frühling!

Die ersten drei Monate sind generell für viele Geschäfte harte Zeiten, da wird sich von dem Speck ernährt, den man über den Sommer und Winter aufgebaut hat.
Das ist für fast die gesamte Tankstellenbranche nicht anders. In den ersten Monaten wird weniger getankt, der Dispo für die Weihnachtsgeschenke abbezahlt und auch der Shop läuft mehr schlecht als recht.

Das ist so. Erschwerend kommt hier in der Region noch Karneval, dass bedeutet wirklich nochmal zwei Wochen Ausnahmezustand vor Rosenmontag.

Januar ist tot.
Februar ist tot.

Jetzt kann der März nur besser werden! Theoretisch, praktisch war das einer der schlechtesten Monate der letzten Jahre, die Unmengen von Schnee haben ihren Tribut gezollt, das dunkle Wetter und der eisige Wind haben dem dritten Monat im Jahre den Todesstoß versetzt. So ist das eben.

Nun ist es also April und der Wetterbericht lässt zumindest erahnen, dass der Frühling kommen wird. Nicht heute, nicht morgen, aber er kommt. Und wenn er dann da ist, dann fängt die Waschstraße wieder an ordentlich zu laufen, es gibt mehr Verkäufe im Shop, die Bauunternehmen fangen verstärkt an zu arbeiten und kommen tanken.

So mit einem Auge auf dem Konto, dem anderen im dunklen und wolkenbehangenen Himmel, da lässt es sich nicht gut bloggen. Also, alles neu macht der April!

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