AGIP Kongress 2007 – Rückblick

Lange hab ich ehrlich gesagt so gar keine Lust gehabt zu schreiben, aber nun hab ich endlich mal ein bisschen freie Gedankenkapazität.

Also von vorne, wir sind Freitag in der früh mit dem Zug zum Airport Köln-Bonn gefahren, auf dem Begleitheft der AGIP stand, dass wir uns spätestens 90 Minuten vor Abflug am Check-In Schalter von TUIfly einfinden sollten, wir waren knappe 170 Minuten vorher da, man weiss ja eben nie. Nach einem Kaffee und dem durchstöbern des Zeitschriftenladens konnten wir dann auch zum Check-In. Der Hinflug war Problemlos und kaum in Sardinien, war es eher kalt und windig.

Nach 80 Minuten Busfahrt, waren wir im Hotel und es war eindeutig zu erkennen, dass die AGIP hier verweilte, Plakate und Banner en Masse. Knappe 500 Meter von der Rezeption bis zum Zimmer. Uff… Allein den Weg zu finden, war schon fast eine geografische Sensation.

Also hatten wir von 16.30 bis 19 Uhr Zeit uns das Hotel anzuschauen und leck mi de Tasch’, welch ein Pool. WAHNSINN. Das waren locker 2,5 Hallenbäder. Weiter durch die wunderschöne Hotelanlage und fünf Minuten später standen wir vor dem Meer. Hammer :-) und die Sonne zeigte sich auch.

Abends gab es dann einen sardischen Abend mit Essen und Musik. Das Essen, unbeschreiblich gut. Danach baute die Firma Dannemann noch einen Caipistand auf und es gab eben Caipi’s bis zum abwinken.

Die Zimmer waren auch schön eingerichtet. Bad, TV, ein Doppel- und ein Einzelbett und Balkon. Dazu war noch alles sauber. Fein!

Samstags war es Anfangs verdammt kalt, dazu mussten wir zum Kongress draußen sitzen, zum Glück war alles Überdacht, denn  es nieselte noch kurz. Nach der Erklärung was AGIP in Zukunft plant und drei Pächtern die Ihre Geschichte erzählten (kurz zu einem, der mich besonders beeindruckte: AGIP Station nahe der polnischen Grenze, Kraftstoffabsatz im Juni letzten Jahres auf einen Tiefsstand gefallen – am unteren Ende des oberen Drittels im fünfstelligen Bereich, in Zusammenarbeit mit der AGIP und Routex aquirierte er Firmen und liegt nun im oberen ersten Drittel im sechsstelligen Bereich. Wahnsinn!).

Dann kam Jörg Löhr. Motivationstrainer u.a. der Fussball-Nationalmannschaft 2006 und Autor mehrerer Bücher die in der Spiegel-Bestsellerliste standen.  Naja, begeistert war ich davon Anfangs nicht. Wieder so ein Typ der einem erzählen will, wie toll und bunt die Welt ist und das jeder alles schaffen kann.

Aber was er dann, in den kommenden anderthalt Stunden für ein Programm abgezogen hat: Geil! Selten so viel gelacht, gelernt und vor allem mitgenommen. Nun darf man mich für verrückt erklären, aber diese Motivation hab ich bis heute in mir behalten. Er hatte mit sovielem Recht. Er sagte unter anderem Sinngemäß:

Was ist an Harley Davidson so toll? Sind die besonders schnell? Besonders Komfortabel? Technisch besser?  Nein, aber hunderte von Leuten haben sich das Harley Symbol tätowieren lassen, hunderttausende fahren Harley. War schonmal ein Kunde bei euch und zeigte sein frisch gestochenes AGIP Logo auf dem Oberarm? Nein? Aber das muss das Ziel sein. Zuück zu Harley, ich hatte mal einen Kumpel der sich eine Harley besaß und ich war bei ihm. Ich sagte ihm: “Hey deine Harley leckt.” und wisst ihr was er antwortete? “Meine Harley leckt nicht, sie markiert Ihr Revier!”. Es gibt natürlich Motorräder die auf einem besseren technischen Stand sind oder bequemer. Aber Harley zu fahren ist eine Lebenseinstellung. Man fährt nicht einfach Harley, man lebt es.

Und er hat Recht. Ich würde gerne nochmal zu einer Veranstaltung von ihm gehen, aber dann bitte länger als nuranderthalb Stunden. Danach gab es noch die AGIP Messe, organisiert von Lekkerland. Schöne Produkte und toll gemacht, dazu Werbeartikel ohne Ende. Abends gab es dann noch ein bisschen Disco und jeder bekam nen Strandstuhl (eher nen Regiestuhl geschenkt) dazu gab es dann wieder Coktails ohne Ende.

Sonntags fuhren wir mit einem Boot zu einer der größten Grotten in Sardinien bei einem höllen Wellengang. Naja, war nicht so mein Ding die Grotte, aber gut.

Den Rest des Tages waren wir im Meer schwimmen, bei tollen 28°C Lufttemperatur. Was will man mehr? Danach waren wir noch den Strand erkunden. Abends gab es dann noch ein Gala-Dinner mit einem neun Gänge Menü. Mit Worten kann man das nicht beschreiben, da liefere ich noch Bilder. Es war der Wahnsinn!

Tja und am nächsten Morgen, ging es dann schon wieder ab nach Deutschland. Viel zu kurz das ganze.

Nochmals vielen Dank an die AGIP für die wunderschönen vier Tage!!!

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