28. April 2009 ~ Keine KundenKunden

Spritkartell

Ich weiss, ich lasse mich die letzte Zeit gut feiern, aber Gründe gibt es – wie so oft – leider erst später.

Solange gibt es aber was zum lesen:

Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht seien auch deswegen schwer nachzuweisen, weil es in Deutschland nur wenige große Tankstellenanbieter gebe, sagte die Kartellamtssprecherin. Shell, Aral, Jet, Esso und Total kontrollierten 73 Prozent des Marktes. Dies mache die Preissetzung zusätzlich transparent.

Den Rest liefert SpOn.

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11. April 2009 ~ 1 Kundenmeinung

Kurzes Zwischenfazit

So, wir haben nun den fünten Tag geöffnet und alles ohne größere Zwischenfälle überlebt. Die Maler waren ganz fleißig und haben uns das komplette Gebäude weiß gestrichen (inkl. einer rot-grünen Fussleiste) und müssen nächste Woche nur noch eineinhalb Tage das Dach machen.

Seit vorgestern stehen hier auch schon unsere zwei neuen Staubsauger, die allerdings noch auf den Monteur warten und die neuen Öl- und Zubehörwagen.

Die Kasse haben alle Aushilfen schnell angenommen und bekommen das auch zügig hin, Jungs und Mädls ich bin wirklich Stolz auf euch.

Selbst im Shop haben wir schon großteils alles umgeräumt sowie die Mittelgondel entfernt.

Ich versuche heute Abend endlich mal die Bilder euch zur Verfügung zu stellen, aber da ich die nicht so Kommentarlos hier reinwerfen will, braucht das alles seine Zeit!

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6. April 2009 ~ 1 Kundenmeinung

Online!

Wir schreiben das Jahr 2009, den 06. April. Es ist 18 Uhr und 32 Minuten.

Endlich, wir sind Online :-) oder eher doch geöffnet?! :D

Egal, die Hauptsache ist, wir sind am Netz! Es geht endlich los und es kann weiter gehen! Wurde ja aber auch Zeit.

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6. April 2009 ~ Keine KundenKunden

Vielen Dank

Ich wollte mich übrigens, nach einem sachdienlichen Hinweis von Sebastian, bei dem “Tankstelle”-Magazin bedanken. Denn in der neusten Ausgabe gibt es eine Glosse über die moderne Kommunikation und darin wurde auch das Blog hier erwähnt. Vielen Dank also an “Cracker”, der Autor des Artikels und Herrn Rongisch, Chefredakteur.

Also sollten hier einige neue Besucher sein, dann nicht scheuen einfach mal einen Kommentar zu hinterlassen (tut auch garnicht weh) und hin und wieder vorbeischauen!

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik einfach eine e-Mail an: patti2012″A-T”gmail.com schreiben!

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5. April 2009 ~ 8 KundenmeinungenKunden

Aber da waren doch…

Baustellenband. Rotes-Weisses Flatterband. Absperrband.

Ich glaube, für diese Rot-Weisses Absperrbänder gibt es in jeder Region Deutschland einen eigenen Namen. Aber in ganz Deutschland versteht man den Sinn derselbigen: Achtung! Stop! Nicht betreten!
Außer in einem kleinen Dorf im Westen Deutschlands, dort Widersetzt sich ein ganzes Dorf und seine Touristen gegen diese allgemeingültige Regel.

Ich habe mich nach diesen nun, 5 Tagen, daran gewöhnt das niemand das Absperrband an den zwei Ausfahrten beachtet und munter darunter hindurch läuft oder fährt.

Ich sitze schon den ganzen Morgen hier und gebe die Ware in das neue Kassensystem ein, aufgrund der fühlingshaften Temperaturen um die 23°C habe ich die Eingangstür offen und alle Fenster geöffnet.

Damit die Kunden nicht auf die Idee kommen, ich würde hier im Shop Ware verkaufen, habe ich noch einen Streifen Absperrband vor die Eingangstür geklebt. Nun sollte eigentlich jeder diese doppelte Absperrung begreifen. Sollte.

Kurz nach 8 Uhr, also eine Stunde vor sonstiger Öffnungszeit am Sonntagmorgen:

Ein älterer Kunde steht an der Tür: “Und was ist mit Zeitungen?”
Ich: “Ja, ihnen auch einen Guten Morgen!”
Kunde 1: “Was? Ich will eine Zeitung!”
Ich: “Tut mir leid, aber wie Sie sehen bauen wir gerade um und öffnen erst Morgen um 14 Uhr wieder, bis dahin haben wir auch keine Zeitungen!”
Kunde 1: “Toll! Wie kann man nur so unflexibel sein. Sprach es und ging!”

Mittlerweile ist es kurz vor 9 Uhr und der nächste Kunde steht an der Tür, da ich im Büro sitze bemerke ich erst einmal nichts.

“HAAAAAALLLLLOOOO?”
Ich stehe auf und sehe, dass der Kunde schon im Zwischengang zum Büro steht.
Ich: “Guten Morgen. Wir haben leider geschlossen! Kann ich trotzdem beilflich sein?”
Kunde: “Geht die noch?” und hält mir seine Routex-Flottenkarte unter die Nase.
Ich: “Nein, die funktioniert hier in Zukunft leider nicht mehr!”
Kunde vollkommen trotzig: “Pfff, dann auf Nimmer Wiedersehen!”

Er geht raus und steigt in seinen schönen X5 und fährt vom Gelände. Unnötig zu erwähnen das er schon an der Zapfsäule stand!

Mittlerweile habe ich tatsächlich schon zwei Stunden keinen Kunden mehr gehabt und ich sehe nur noch vom Fenster aus, wie eine ältere Dame mit ihrem AOK-Shopper über das Gelände schlürft. Ich denke mir nur noch, naja die wird eine Abkürzung nehmen wollen, sei es ihr gegönnt. Wird schwer genug sein mit kaputten Knochen einen kleinen Spaziergang bei dem schönen Wetter zu machen!
Ein paar Minuten vergehen, ich muss mir mittlerweile neue Ware zum Eintippen holen als ich sehe wie die ältere Dame mitten im Shop auf einem Stuhl sitzt. Eigentlich ist das unser “Kassenstuhl”, der hinter der Theke steht, wird aber seit den Umbauarbeiten nur von Links nach Rechts geschoben!
Ich: “Oh, guten Morgen, entschuldigung, ich habe Sie garnicht gehört!”
Kundin: “Ja, ich war auch ganz leise damit ich nicht störe!”
Ich: “Sie waren extra leise? Haha, okay. Kann ich helfen?”
Kundin: “Ja, ich brauche Zeit!”
Ich: “Davon habe ich leider auch nicht genug hehe! Kann ich sonst noch helfen?”
Kundin vollkommen irritiert: “Ich habe auch Geld dabei!”
Ich mittlerweile auch irritiert: “Öhm, entschuldigung, aber mir wäre nicht bekannt, dass man Zeit kaufen kann…!”
Kundin: “NATÜRLICH! Kaufe ich schon ewig!”
Ich: “Wo denn bitte?”
Kundin: “HIER! SCHON IMMER!”
Dafür das manche Kunden schon IMMER kommen, habe ich diese seit zwei Jahren noch nie gesehen!
Ich: “Ja, was machen wir denn da! Ich habe zur Zeit keine Zeit da (Wortspiel!)”
Kundin: “Warum redest du so mit mir? Ich bin doch nicht dumm im Kopf, da hängt doch die Zeit!”

In dem moment macht es bei mir auch endlich Klack. Na klar. Sie will DIE ZEIT. Eine Wochenzeitung. Okay.

Ich: “Achso, sie wollen die Wochenzeitung! Entschuldigung, nun habe ich es verstanden. Prinzipiell kein Problem, aber ich bräuchte es bitte passend. Weil ich ahbe kein Wechselgeld da!”

Kundin: “Das ist DEIN Problem!”
Ich: “Nein. Entweder Sie haben es passend oder sie lassen die Zeitung einfach hier. In dem Ton brauche ich mich nämlich nicht anmachen zu lassen, außerdem wusste ich nicht das wir uns kennen!”
Ich habe wirklich kein Problem damit geduzt zu werden, aber nicht auf diesem Niveau.
Kundin: “Pah, was denkst du wer du bist! Du dummer Junge!” sprach es und die Kundin stieg flott unter dem Flatterband hindurch auf den Hof, schnappte sich den AOK Shopper und war recht flux verschwunden.

Diesen Job muss man nicht immer lieben…

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