30. Oktober 2009 ~ 3 KommentareKommentare

Aber fast…

Zwei Jungs kamen mit ihrem Roller auf den Hof gefahren, der eine Tankt und dann betreten beide den Shop.
Ersterer bezahlt sein Tanken, der zweite möchte ein Big Pack Zigaretten.

Ich: “Bist du denn schon 18?”
Kunde: “Ja!”
… Er rührt sich nicht und schaut mich mit großen Augen an …
Ich: “Perso dabei?”
Er: “Ich glaube nicht, aber das hier…”
… er zeigt mir seinen Schülerausweis mit Bild: xx.05.92.
Ich: “Du bist aber noch keine 18!”
Kunde: “Aber fast…”
Ich: “In sieben Monaten darfst du wieder kommen, dass heißt für die Kippen!”
Er: “Geht da garnix?”
Ich: “Nein, sorry!”

Er schaut seinen Kumpel an und fragt ihn nach Kleingeld… Naja am Zigarettenautomat wird er da auch nicht weit kommen!

28. Oktober 2009 ~ Keine KommentareKommentare

Taufrisch…

… und ab sofort hier kostenlos im Blogroll:

Deutschland – Deine verrücktesten Kunden [www]

28. Oktober 2009 ~ 1 Kommentar

Gelogen. Aber sowas von.

Wie schon öfter hier erwähnt, leiste ich mir hier einmal im Monat Fensterputzer. Die vier großen Shopfrontscheiben sind ansonsten kaum Streifenfrei sauber zu bekommen. Zumindest nicht von mir.
Dafür bezahle ich im Monat vor Steuer 35,00 €. Einen relativ verschmerzlichen Betrag, denn dafür sind die Scheiben schön sauber.
Bei uns fällt das immer besonders ins Gewicht, da Mittags die Sonne schräg auf die Scheiben knallt und man so wirklich jede Unreinheit direkt sieht.

Aber kommen wir mal zum Punkt. Bisher gab es nie Probleme mit den Jungs, hat alles immer Super geklappt.

Am Freitag habe ich Mittags die Kassenschicht gemacht und der Fensterputzer kam, wischte außen die oberen vier kleinen Fenster, kam in den Shop und wischte das kleine Fenster über der Kasse.
Die restlichen drei Oberlichter und die großen Shopfenster lies er aus.

Er kam herein, lies sich seinen Arbeitsbericht von mir unterschreiben und ging. Warum auch immer dachte ich, dass er jetzt weitermachen würde. Nein, er war auf einmal weg.

Nunja, also habe ich Montags da angerufen und einfach behauptet, dass ich nicht an der Kasse war. Wie sieht das denn auch auch, wenn ich sage das ich ihm den Kram unterschrieben habe. Außerdem hat mich interessiert was der Mitarbeiter dazu sagt.

Der Chef, ausgesprochen freundlich, sagte mir dann heute am Telefon, dass sein Mitarbeiter den Kassierer gebeten hätte im Shop die Sachen von den Fenstern zu hängen und ich daraufhin geantwortet hätte es wäre zuviel los und hätte keine Zeit.

Bin mal gespannt, was der Mitarbeiter sagt wenn er das nächste mal kommt und nach dem Chef fragt und dann sieht das ich das war. Das wird noch lustig :o ).

Ansonsten sagte der Chef, dass wir nicht bezahlen würden das seine Mitarbeiter die Sachen von den Fenstern hängen.
Also Prinzipiell hängen da auch nur zwei Lottoschilder und die Öffnungszeiten. Zeitaufwand: 3 Minuten. Wenn überhaupt.

Allerdings werde ich mich meinen Pappenheimern natürlich auch nochmal reden müssen, dass der Kram weggehängt werden muss. Dazu ist ja Zeit, solange der Fensterputzer draußen alles macht!

23. Oktober 2009 ~ Keine KommentareKommentare

Herzhaft gelacht…

… habe ich bei dieser [www] Geschichte!

Sau stark… :o )

21. Oktober 2009 ~ 4 KommentareKommentare

Ich habe in den Abgrund geblickt …

…und ich bin noch einen Schritt weitergegangen.

Gastkommentar von Sebastian

19:00 Uhr, Freitag, 16.10.2009  (60 Minuten vor Geschäftsschluss) :

Die erste Kundin stand vor mir und wollte bezahlen. Ich fragte nach der Säule und sie nannte mir Ihren Zapfpunkt.

“Entschuldigen Sie, aber da wird noch getankt, sind Sie allein, oder tankt jemand für Sie ?”

Sie erwiderte, das sie alleine ist und fertig wäre. Also ich schnell raus, evtl. hängt die Pistole nicht richtig in der Aufnahme. Pistole hängt, Pumpe steht still. Wtf?! Also wieder rein in den Shop, mittlerweile hatten sich 2 Leute dazugesellt. Kassendisplay gecheckt :

Tankt - Tankt – frei - …

Frage in den Raum : “Alle getankt?” – Einvernehmliches Nicken. Auf in den Technikraum und siehe da, die Koppel-Elektronik blinkt S O S (eine Art Dolmetscher zwischen Säulen und Kasse). Also Netzstecker raus, 1,2,…10, Netzstecker wieder rein Leuchte brennt dauerhaft. Tschagga !

Wieder im Shop schaue ich ins Display

Gesperrt     Super Bleifrei      34,75€ - Tankt - frei – …

Kundin 1 abgezogen, tausendmal entschuldigt, wieder rausgelaufen. S O S, Netzstecker raus, rein… Im Shop:

frei - Gesperrt   Diesel    68,34€ - frei – …

Also Kunde 2 abkassiert. Bei Kunde 3 ließ sich nichts machen, Betrag von der Säule abgelesen, abkassiert und angefangen Schilder an die Säulen zu hängen “Technische Störung”. Hätte ich gewusst, dass diese Schilder erst heut Nachmittag gegen 14Uhr wieder abgenommen werden, hätte ich mir mehr Mühe in puncto Kreativität gegeben.

“Aber eins nach dem anderen, so wie die Klöß’ gegesse wer’n.”

19:45 Uhr, Freitag, 16.10.2009:

Versucht beim Tankstellenbauer anzurufen, Bandansage:
“Bitte wählen Sie die Ihnen bekannte Notfallnummer!” – Errrr bekannt? Also den technischen Ansprechpartner unseres Lieferanten angerufen und nach der Nummer gefragt. Er hatte leider keine Nummer für unser Gebiet zur Hand und versprach Rückruf.

20:30 Uhr, Freitag, 16.10.2009 (30 Minuten nach Geschäftsschluss) :

Telefon klingelt, Rufnummer unterdrückt.
“Hier Firma XY, haben sie einen Wartungsvertrag ?” – “Auch Guten Abend, Tankwart mein Name, entzieht sich leider meiner Kenntnis, Problem ist sich folgendes …”
“Okay, rufe den Techniker an, der wird sich bei Ihnen melden.”

21:00 Uhr, Freitag, 16.10.2009 (60 Minuten nach Geschäftsschluss):

Es klingelt, am Telefon versteht sich. “Ja Meier Firma XY, wo brennt’s denn ?” – “Abend, Problem ist sich folgendes…”

21:45 Uhr, Freitag, 16.10.2009 (105 Minuten nach Geschäftsschluss) :

Nach diversen Versuchen die Koppel-Elektronik doch noch zur Mitarbeit zu bewegen tritt Resignation ein.
Der Tag endet mit der Bitte am nächsten Tag im Büro anzurufen (Frage: Geschlossen?  Antwort: Neee ist jemand da.) und einen Fall aufzumachen. Die Leitung war informiert, der Aushilfe wurde abgesagt, und ich begrub die letzte Hoffnung auf mein erstes freies Wochenende seit Anbeginn der Zeit.

8:30 Uhr, Samstag, 17.10.2009 (mein “freier” Tag):

Vierter Anruf bei Firma XY, wieder der AB wg. der Notfallnummer *grml*, kein Mensch wollte einem mitteilen, das man die direkte Durchwahl nehmen muss, habe ich dann irgendwann selbst herausgefunden.
“Problem ist sich folgendes…” – “Okay, schicke einen Techniker”.

Exkurs :

1. Nostalgie-Phase 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr : Oma und Opa kennen das nicht anders, man wird an der Säule freundlich empfangen, bekommt nach dem Tanken einen Zahlschein in die Hand, mit der Bitte diesem im Kassengebäude abzugeben. Dort steht dann jemand, tippt das alles ein und fragt nach der gewünschten Zahlart. Die Zapfsäule wird per Hand zurückgesetzt und weiter geht die wilde Fahrt.

13:00 Uhr, Samstag, 17.10.2009 (mein “freier” Tag):

Pünktlich zum Schichtwechsel, als ob der Kollege Ihn geschmiert hätte, schafft es der Techniker (seit ca. 10:00 Uhr auf der Station) die Situation augenscheinlich zu richten.
Normaler Betrieb ist, nach 90 Minuten komplettem Stillstand, wieder möglich. Zurück bleibt die Erkenntnis, das man doch einen guten Ruf haben muss, denn ca. 30 Autos fahren in der Zeit des Stillstandes aufs Gelände und hängen bereitwillig, bei Mastpreisen von 1,60€ für 1 Liter Super, die Pistole aus. Das Wochenende ist nicht ganz im hinüber und es geht heim.

to be continued…
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