Extern: Schlechte Tage

Jeder kann seinen schlechten Tag haben, jeder darf mal ein bisschen motzig sein. Auch Verkäufer. Es gibt eben Ereignisse die lassen sich nicht aus dem Kopf verdrängen.
Ich verstehe das, da bin ich auch sehr tolerant. Es gibt nur Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann, so in unserem DM Markt in einem Nachbarort.
Meine Freundin war vor Wochen dort und wollte Fotos ausdrucken, während dessen ist das Papier leer gegangen und sie ging zu einer Mitarbeiterin um sich Hilfe zu holen.
Die Mitarbeiterin sagte, ob sie nicht sehe das sie Ware auspacke und warten könne bis sie fertig sei.
Okay, schlechter Tag. Sache gegessen.
Aber letzte Woche haben die dort den Vogel abgeschossen. Meine Freundin musste 12,80€ bezahlen und legte der Kassiererin einen zehn Euro Schein, ein zwei Euro, ein fünfzig Cent, ein zwanzig Cent, ein fünf Cent, zwei zwei Cent und ein ein Cent Stück hin. Ergibt summa summarum 12,80€.
Da sagt die Dame doch tatsächlich: Wir nehmen keine ein und zwei Cent Stücker mehr an. WAS? Wieso das denn, die Begründung: Man habe ja nur 0en und 5en als Endpreise und daher brauche man das Kleingeld nicht mehr. Zur Hölle, mal was von einem offiziellen Zahlungsmittel gehört?
Hab da heute mal in der Zentrale angerufen und die Frau war auch etwas irritiert und wusste nicht, wieso man dort darauf käme zu entscheiden, ob man das Geld noch annehmen würde. Und Geld wäre schließlich Geld.
Mal abwarten, man versprach mir einen Rückruf.

Auch ich kann Böse sein… Wenn alle Welt sich beschweren darf, wieso denn nicht auch ich?

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4 Kommentare zu „Extern: Schlechte Tage“

  1. Era sagt:

    Also ich kenne meinen DM als sehr kundenfreundlich (SEHR kundenfreundlich) habe es aber auch schon woanders anders erlebt…

    aber die Zurückhaltung “ich bin zu jedem nett und toleriere Arschloch-Leute” habe ich inzwischen aufgegeben…

  2. Sebastian sagt:

    Hehe auch nicht schlecht.
    Wobei ich diesen Vorstoß insgesamt begrüße.
    In Holland funktioniert es in einer ganzen Ortschaft und in irgendeinem skandinavischen Land, gibt es diese Münzen fast nicht (nur pro forma, für Sammler.
    Allerdings hätten sie das evtl. aushängen sollen.

  3. patrick sagt:

    @era: ich mag natürlich nicht von markt a auf markt b schließen, um gottes willen!

    @sebastian: solange das geld hier offizielles zahlungsmittel ist und im umlauf, solange darf ich damit auch bezahlen und die können nicht einfach sagen: ne, mach ich net. kein bock drauf.

  4. Jürgen sagt:

    Na sowas, habe eigentlich immer gute Erfahrungen mit DM gemacht. Sogar eine gute Idee hab ich mir dort kopiert, und zwar folgende:

    Die hatten dort an der Kasse eine kleine offene Büchse stehen in der einige 1 und 2 Cent Stücke lagen, ca 20-30 Cent Gesamtsumme.
    Ich fragte, ist das eure Trinkgeldkasse? Nein das ist für unsere Kunden, wenn die mal einen oder 2 Cent brauchen, falls sie mal nichts klein haben. Und wer füllt das auf, fragte ich. Das machen die Kunden selber wenn sie mal 1-2 Cent zurückbekommen dann legen sie oftmals wieder etwas rein und das passt eigentlich immer, sagte die Verkäuferin.

    Ich sofort zur Tanke, Döschen gesucht, aufgestellt, Zettel laminiert mit den Worten:”Der letzte Cent”,angeklebt und an die Kasse damit.
    Fluppt wunderbar.

    Die meisten Kunden kommen ja beim Tanken meistens 1-2 Cent drüber, und meistens gibts ja eh krumme Summen weil wir alles mit 9-er Endung haben.Damit es keine Kassendifferenzen mehr gibt und wir die 1-2 Cent dauernd als “Rabatt” geben müssen, nimmt sich der Kunde etwas aus der Dose und dann passt es.
    Unser Kleingeldbestand hält nun auch länger.
    Bisher habe ich (angefangen vor ca. 3 Jahren) nur 50 Cent als “Anfanangskapital” reinlegen müssen.

    Vielleicht auch eine Anregung für den einen oder anderen.
    Beste Grüße aus dem Münsterland.
    Jürgen

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