Kundenservice: So wird’s gemacht.

Ich suche seit ein paar Tagen eine Lösung für unser Müllproblem. Wir haben 2x 240 Liter Mülltonnen für unser Papier und Kartons. Das reicht uns meistens hinten und vorne nicht und so muss der ganze Spass dann hin und wieder auf den Wertstoffhof gefahren werden. Dazu hab ich allerdings selten Lust.
Natürlich sieht unsere Müllecke auf immer sehr wüst aus, wenn die ganzen Kartonagen darumstehen und liegen und wehe es hat noch geregnet. Eine neue Lösung muss her.
Mir schwebte da die ganze Zeit diese kleinen Container vor, kennt man auch von größeren Wohnanlagen. Oben ein Klapp- oder Schiebedeckel dran.
Also Anruf bei der Kreisverwaltung und nachgefragt, wie die Lösung da denn aussehen könnte. Die Dame war relativ kurz angebunden und hat auch eigentlich besseres zu tuen, als sich mit mir rumzuschlagen. Kurzum: Größere Mülltonne, kein Thema. Dazu muss ich dann allerdings auch Bio- und Restmüll vergrößern. Meine Kosten für die Müllabfuhr würde sich um ein dreifaches Erhöhen.
Gut, Rest- und Biomüll passt. Da brauche ich keine Lösung. Das wäre alles viel zu teuer.
Also habe ich Privat nach einer Lösung gesucht und einfach mal bei Veolia angerufen, die leeren hier sowieso den Papiermüll.

Siehe da: Die Dame sehr nett, bot mir an, einen Container zu liefern, mit einer Leerungsgebühr von etwas unter 14€. Leerungen würden immer Freitags gemacht und ich kann mir die Intervalle frei aussuchen. Wöchentlich, 14-tägig, 21-tägig oder Monatlich. Ich kann den Müll im Sommer auch öfter als im Winter holen lassen, ich solle einfach anrufen.
Das war gestern. Heute Morgen wurde der Container geliefert und entgegen meiner Vermutung, er war schon voll. Also angerufen, ob man schon früher als erst in drei Wochen kommen könnte, wie von mir am Anfang gewünscht.
Und was sagt die Dame? “Natürlich. Sie sind der Kunde. Sie entscheiden! Wissen sie schon, wie der nächste Intervall zur Leerung aussieht?”

Wow. Danke!

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2 Kommentare zu „Kundenservice: So wird’s gemacht.“

  1. Sebastian sagt:

    Mülltonnen haben wir noch nie genutzt, das reicht bei uns hinten und vorne nicht. Auch eine sogennante Müllschleuse (das was du meinst) wäre definitiv zu klein. Wir schaffen einen 7,5 Kubikmeter “hausmüllähnliche Gewerbeabfälle” Container alle 2 – 3 Wochen zzgl. einen 7,5 Kubikmeter Container Papier alle 4 Wochen.

    Die Container stehen Gott sei Dank etwa verdeckt, sonst wäre das Müllabladen noch schlimmer :/

  2. TC-SuperTanke sagt:

    Hast Du auch bei Remondis angefragt? Die arbeiten auch deutschlandweit!
    Da zahle ich für den 1,1m³-Container im Monat 3,-€ Miete und je Abholung 7,-€ bei freier Wahl der Intervalle.

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