12. Januar 2012 ~ Keine KundenKunden

Blick vom Dach

Ich hab zwar keine direkte Höhenangst, trotzdem löst es in mir Unwohlsein aus, per Leiter fünf Meter auf das Tankstellendach zu gehen.
Aber was muss, dass muss eben. Ein Regenwasserablauf war anscheinend so voll mit Laub und Dreck, dass das Wasser am Dachbalken neben den Zapfsäulen sich wieder rausdrückte. Schlecht, sehr schlecht.

Da mich jeden Tag auch tausende von Leuten fragen: “Patrick, wie sieht es eigentlich auf dem Tankstellendach aus?”, gibt es Bilder.

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22. Dezember 2011 ~ Keine KundenKunden

Streusalz und Etiketten

Nachdem wir in den letzten zwei Jahren phasenweise etwas ins Hintertreffen gerieten mit dem Streusalz, habe ich mich dieses Jahr frühzeitig eingedeckt. 10 Säcke â 50kg, also eine halbe Tonne Streumittel liegen nun hier herum.
Eigentlich hätte ich gerne die doppelte Menge genommen, aber ich weiß nicht wohin damit. Grundsätzlich muss ich es ja trocken lagern und den Platz habe ich einfach nicht.
Aber tolle Arbeit erst 500kg aus dem Bus auf einen Rolli zu heben, danach wieder vom Rolli in den Flur und beim Streumitteleinsatz die Säcke wieder raus wuchten. Wenn sich also jemand das Fitnessstudio sparen mag, hier darf man umsonst Krafttraining machen!

Und zu guter letzt war es endlich mal Zeit, neue Etiketten anzubringen. Teilweise waren diese bis zu zweieinhalb Jahre alt und mal auf weißem, mal auf Recyclingpapier gedruckt. Das sah ziemlich mies aus. Wirklich mies. Also offizielle Etiketten besorgt, Etiketten neu ausgedruckt und angebracht. Macht schon mal was her. Das i-Tüpfelchen!

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3. September 2011 ~ 16 KundenmeinungenKunden

Spielt keine Rolle

Ein Kunde legt eine goldene Schachtel Zigaretten auf den Tresen. Diese Sorte war mal eine Supermarktketten-Eigenmarke und wird mittlerweile über jegliche Tabakwaren-Großhändler vertrieben, allerdings mit einer derart schlechten Marge, dass es eigentlich keinen Grund gibt, sich die Dinger ins Regal zu stellen.
“Eine Stange davon!”
Die haben wir leider nicht!
“Das gibt es doch garnicht, dass ist schon die DRITTE Tankstelle die die nicht hat!”
Die Marge ist derart schlecht, dass rentiert sich nicht für uns!
“Das ist doch egal!”
Leider nicht, dass ist ja der springende Punkt!
“Saftladen” sprach es und verschwand…

Die vorletzte Preiserhöhung im Tabakbereich diente dazu, den Margenbereich von Produzenten und Händlern zu vergrößern. Endlich mal eine sinnvolle Maßnahme. Nur dauerte es keine drei Wochen, bis einer der Big Player im Produktionsbereich meinte, Soft Packs verbilligt zu verkaufen, natürlich mit einer 1,5% verringerten Marge im Vergleich mit den “Hard Packs”.
Keine vier Wochen später waren quasi alle Firmen dabei Soft Packs verbilligt zu verkaufen, die Kunden freute es, die Händler weniger.

Ich bin ausnahmsweise mal konsequent geblieben: KEINE verbilligten Softpacks mit weniger Marge. Die Außendienstler verstehen das durchweg und akzeptieren das auch!

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2. September 2011 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Aus Gründen

Ich bitte um Entschuldigung wenn es die nächsten Wochen hier ruhiger wird. Aber wir müssen hier die nächsten vier Wochen mit nur drei Personen den Laden schmeißen, dass bedeutet viel Arbeit und Stress.
Die Gründe für das alles, werde ich vielleicht irgendwann ausführlich abhandeln, bis dahin muss es einfach reichen, dass es so ist, wie es ist!

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24. August 2011 ~ 1 Kundenmeinung

Schließanlage

Der Einbruch an der hiesigen Station ist nun fast ein Jahr her. Damals ging alles noch ziemlich glimpflich aus, auch ein bisschen Dank Vater Zufall. Nun ist ja allerdings sowohl die Seitentür zerstört, als auch ein Austausch der Schließanlage nötig geworden.
Zwar wurden alle Schlösser mit einem Ziehfix [www - Wikipedia Link] aufgebrochen, ob allerdings Abdrücke der Schlösser genommen wurden konnte keiner Feststellen. Bevor also die Typen sich selbst Schlüssel angefertigen, ist ein Austausch bei weitem sicherer und wird vor allem von der Versicherung übernommen.
Hier ist das alles ein bisschen komplizierter, schließlich brauchen wir drei Schlüsselsorten: Ich, Mitarbeiter Tankstelle und Mitarbeiter Werkstatt. Denn die Schrauber brauchen nicht in das Tankstellenlager und meine Mitarbeiter haben nichts in der Werkstatt zu suchen und gleichzeitig hat keiner von denen irgendwas in meinem Büro zu suchen.
Insgesamt muss die Schließanlage aus 15 Schlüsseln, 14 Schlösser und drei Berechtigungsgruppen bestehen – wer noch keinen Schließplan ausgefüllt hat, wird alleine daran wohl scheitern.

Warum hat das aber über ein Jahr gedauert, bis alles ausgetauscht wurde? Letztlich hat mich die zuständige Schlosserei im Stich gelassen, immer wieder Termine zur Montage genannt, um dann doch nicht zu kommen. Da das allerdings ein guter Kunde von hier war, wollte ich den mir auch nicht vergraulen und habe gewartet. Und gewartet. Und gewartet. Doch bekanntlich hat alles sein Ende und so auch meine Geduld. Erste Frist verstrichen. Zweite Frist verstrichen. Dritte Frist verstrichen.

Ein guter Bekannter und gleichzeitig hier Kunde bekam dann den Auftrag bitte nochmal einen Schließplan zu erstellen, die Schlösser auszumessen und mir einen Kostenvoranschlag zu schreiben. Das ganze ging nochmals an die Versicherung und nachdem ich das von dort bejaht bekam, dauerte es keine 14 Tage und die Schlösser sind nun eingebaut, Schlüssel verteilt und Patrick glücklich.

Mit der Schlüsselverteilung war das gestern sowieso praktisch, denn alle Mitarbeiter waren gestern hier und so konnte ich gleich alt gegen neu tauschen. Prima, da ist das Thema nach nicht einmal sechs Stunden komplett vom Tisch.
Dachte ich, bis gestern der Anruf kam: Die entsprechende Mitarbeiterin konnte hier keine Türen schließen, während die Werkstatttür kein Thema wäre. Mir schwante Böses. Und mein Verdacht bestätigte sich relativ schnell, irgendwo war ein Fehler passiert, man hatte bei der Bestellung die Anzahl von Werkstatt- und Shopschlüsseln vertauscht und ich verteilte die Schlüssel nach der angedachten Anzahl.

Also heute komplettes Kommando zurück: Schlüssel wieder eintreiben, aus dem Schließplan austragen, Schlüssel neu verteilen, in den Schließplan eintragen. Natürlich ist die MA die morgen früh aufmacht heute nicht an der Station, heißt für mich wieder eine Fahrerei.

Hätte funktionieren können!

Bildquelle: pixelio.de Fotograf © Thomas Siepmann [www]

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