2. August 2011 ~ 5 KundenmeinungenKunden

Kaffee, Zucker und Zugaben

Update: Bild richtig gedreht. 15:11 Uhr.
“Ein Hamburger mit großer Pommes, ein kleines Getränk. Möchten Sie noch Ketchup dazu?”
“Ja, bitte”
“Gerne. Das macht dann 8,15€. 8 Euro für das Menü und 0,15€ für den Ketchup! Vielen Dank und Guten Appetit.”
“Okay!”

“Einen großen Kaffee, ein Croissant. Darf es noch Milch und Zucker sein?”
“Ja, bitte, beides!”
“gerne. Das macht dann 4,30€. 4€ für das Menü und jeweils 0,15€ für Milch und Zucker?”
“30ct für Milch und Zucker? Schlecht geschlafen heute Nacht? Ich nehm dann doch lieber gar nichts. Saftladen!”

Zwei fiktive Gespräche die wohl viele unterzeichnen würden. Zumindest habe ich noch in keinem Fast-Food-Restaurant jemals erlebt, dass sich jemand über den Ketchup-/Majopreis beschwert hat.
Natürlich hinkt der Vergleich ein bisschen, denn Zucker und Milch gehören für viele eben zum Kaffee dazu, während man die Pommes auch ohne Sauce essen kann.

Doch, ist es eigentlich den “Schwarz”trinkern gegenüber nicht unfair, dass diese mit ihrem Kaffee beide Zutaten von anderen Gästen mitsubventionieren? Denn eines ist klar, jeder der die Kosten pro Becher Kaffee ausrechnet, wird Zucker und Milch außen vor lassen. Kaufmänner verschenken bekanntlich nichts.
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17. Januar 2011 ~ Keine KundenKunden

Süßstoffsticks

Wir haben Süßstoffsticks mit dem Logo unserer Mineralölgesellschaft bestellt und diese dann zum ersten Mal vor ein paar Wochen bekommen, vorher hatten wir nur diese handelsüblichen kleinen Spender.

Da ich selbst keinen Kaffee mag, lag und liegt das ganze nicht so unter meiner Beobachtung, allerdings trinkt der Chef der Werkstatt die wir Unterverpachtet haben, relativ viel Kaffee mit Süßstoff.

Nun hat der mir, rein zufällig erzählt, dass durchschnittlich jedes fünfte oder sechste Päckchen Süßstoff leer ist. Leer? Wirklich? Nun, die Dinger kommen in Massen her, kosten keine 6 € inklusive Steuer und daher hätte ich auch keinen Wirbel darum gemacht. Wenn man nun aber davon ausgeht, dass circa 200 Stationen in unserem Netz die Teile haben, dann wird da doch eine ganz andere Sache draus.

Ein kurzer Anruf bei der MÖG und mal an der zuständigen Stelle bescheid gesagt, dass unser Lieferant da doch mal beim Produzenten nachhacken sollte, ob es Fehler bei der Verpackung gab oder gibt.

Heute bekomme ich eine e-Mail mit einer Gutschrift über das ganze Paket… Wäre nun auch nicht nötig gewesen!

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10. Mai 2010 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Lesen hilft zum richtigen Ergebnis

Produktbeschreibung von unserem Kaffeeautomat:

Latte Macchiato – Milchschaum mit einem Fleckchen Espresso

Auszug aus Kundenbeschwerden und meine Antworten in Fett:

Das ist mir zu wenig Espresso. – Das tut mir leid, ich werfe ihnen nochmal 80 ct ein und sie bekommen nochmal extra Espresso.

Das ist mir zuviel Milch. Ich will weniger. – Das tut mir leid. Aber dann müssten Sie sich bitte ein anderes Produkt aussuchen. Hier ihre 80 ct.! – Nein, dann lasse ich es, dummer Automat!

Wieso ist in dem Becher nur Milchschaum? Der ist Kaputt! – Sie haben den Becher leider zu früh aus dem Automat gezogen, die Milch wird sich erst setzen gelassen und danach kommt der Espresso. Das dauert immer 30 Sekunden länger. Hier ihre 80 ct.

Warum haben Sie denn noch nicht mal Zucker? – Doch, haben wir. Bitte rechts unten am Automaten, dort wo ZUCKER steht, die Schublade herausziehen. Danke!

Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich auf jeden 5. Kaffee einen umsonst herausgeben muss, aufgrund Kundenversagen. Die Antwort lautet wohl schlicht und einfach: JA! Und zwar freundlich dazu!

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30. April 2010 ~ 4 KundenmeinungenKunden

Einmalige Fehler

Es gibt Fehler im Leben, die begeht man nur einmal. Einer meiner ersten, nach der Übernahme der Tankstelle, war wohl der Leasingvertrag unserer Kaffeemaschine.
Damals war die Not zwar groß, aber ein wenig mehr Nachdenken, hätte nicht Schaden können. Ich habe mich zu leichtfertig von smarten, netten und klugen Außendienstlern blenden lassen. Die wollen einem ja nur alle gut. Is’ klar, ne.

Wir bezahlen im Moment 159€ (netto) Leasingrate pro Monat für unsere Kaffeemaschine. Ausgelegt auf 60 Monate Leasingdauer.

Das Problem damals war, wir haben uns verpflichtet, die Kaffeemaschine unseres Vorgängers bis Leasingende weiter zu benutzen, allerdings hat uns die Maschine leider einen Monat später im Stich gelassen. Der Hersteller schon längst Pleite und so recht ausgekannt hat sich mit der Mechanik auf keiner. So kam es, dass plötzlich der Außendienstler hier stand, mir ein Angebot für die Maschine machte und Anbot, uns aus dem alten Leasingvertrag auszulösen.
Das Klang damals alles so Prima.
Ich hätte mir nur mal ausrechnen sollen, was ich da am Ende bezahle.

60 Monate â 159€ + USt. = 11352,60€! ELFTAUSENDEURO. Mir kommen jetzt noch die Tränen bei dieser Zahl und nicht nur die. Da steigt die pure Wut auf mich selbst.
Ich meine, wir reden hier über keine Kaffeemaschine für den Hausgebrauch, also sechs Tassen am Tag. So eine Maschine muss im Extremfall 100 Tassen am Tag schaffen, aber die erreichen wir hier leider bei weitem nicht.

Nun hat man damals einen Kaufpreis von 6500€ in den Vertrag geschrieben, natürlich auch netto. Also ungefähr 7735€ inkl. USt.

Nach nun genau drei Jahren haben wir somit bezahlt: 6811,56€. Macht eine Differenz von 923,44€. Nun habe ich also mal bei der Kaffee-(Leasing)-Firma angerufen und gefragt, was es denn Kosten würde diesen vorzeitig Abzulösen und sich teure Finanzierungsraten zu ersparen. Ich hoffe wir kommen nicht über 1500,00€, dann würde es nämlich für mich eine ernsthafte Überlegung sein, dass Angebot anzunehmen.

Tatsache ist aber auch, dann hab ich das Gerät hier stehen, was damit machen? Sobald der Vertrag ausgelaufen ist, bekomme ich ja direkt eine Kaffeemaschine von unserer MÖG. ebay? Vielleicht… Keine Ahnung.
Das Beste an der ganzen Geschichte war ja, dass unser Lekkerland-Außendienst und 5 Wochen danach eine kostenlose Kaffeemaschine angeboten hat. Sah das geil aus. Für LAU!!!

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24. Februar 2010 ~ 6 KundenmeinungenKunden

To-Go or not?

Ich habe meine drei, vier kleine Macken was spezielle Dinge hier im Shop angeht und da bin ich ein extremes Sparbrötchen. Das gebe ich auch gerne zu.
Aufgrund unseres fehlenden Backshops läuft unser Kaffeeautomat eigentlich unter “ferner liefen”. Zumindest Bilanztechnisch, dass ganze ist eigentlich eine glatte Null in der Bilanz.
Kaffee holen die Leute eben da, wo sie auch ein Brötchen dazu bekommen.

Um das ganze ein bisschen anzukurbeln, hab ich es mal mit “Coffee-to-Go”-Bechern versucht. Bisher hatte ich nur die braunen, geriffelten Thermobecher.
Fazit der ganzen Geschichte war, dass mein Kaffeeumsatz circa 5% gestiegen ist, dafür 60 – 70% aller Kunden die teureren “Coffee-to-Go”-Becher MIT Deckel genommen haben.

Ich brauche wohl keinem erzählen, dass die meisten damit dann vor der Waschanlage standen und auf ihr Auto gewartet haben oder im Shop, wenn das Auto noch in der Werkstatt war.

das sind so Kleinigkeiten, die mich wirklich ärgern. Ich weiß noch nichtmal warum, aber das hat mich erstmal veranlasst weiterhin nur auf die Thermobecher zu setzen.

Nun sitze ich vor dem nächsten Einkaufszettel für die Metro und grüble… Was meint ihr? Pro oder contra Becher mit Deckel?

Achso… Muss es ein “Coffee-to-Go” sein, wenn es auch ein “Kaffee zum Mitnehmen” sein kann?

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