2. August 2011 ~ 5 KundenmeinungenKunden

Kaffee, Zucker und Zugaben

Update: Bild richtig gedreht. 15:11 Uhr.
“Ein Hamburger mit großer Pommes, ein kleines Getränk. Möchten Sie noch Ketchup dazu?”
“Ja, bitte”
“Gerne. Das macht dann 8,15€. 8 Euro für das Menü und 0,15€ für den Ketchup! Vielen Dank und Guten Appetit.”
“Okay!”

“Einen großen Kaffee, ein Croissant. Darf es noch Milch und Zucker sein?”
“Ja, bitte, beides!”
“gerne. Das macht dann 4,30€. 4€ für das Menü und jeweils 0,15€ für Milch und Zucker?”
“30ct für Milch und Zucker? Schlecht geschlafen heute Nacht? Ich nehm dann doch lieber gar nichts. Saftladen!”

Zwei fiktive Gespräche die wohl viele unterzeichnen würden. Zumindest habe ich noch in keinem Fast-Food-Restaurant jemals erlebt, dass sich jemand über den Ketchup-/Majopreis beschwert hat.
Natürlich hinkt der Vergleich ein bisschen, denn Zucker und Milch gehören für viele eben zum Kaffee dazu, während man die Pommes auch ohne Sauce essen kann.

Doch, ist es eigentlich den “Schwarz”trinkern gegenüber nicht unfair, dass diese mit ihrem Kaffee beide Zutaten von anderen Gästen mitsubventionieren? Denn eines ist klar, jeder der die Kosten pro Becher Kaffee ausrechnet, wird Zucker und Milch außen vor lassen. Kaufmänner verschenken bekanntlich nichts.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Share
15. Juni 2011 ~ 1 Kundenmeinung

Stammkunden

Jeder vergisst mal sein Geld, jeder ist hin und wieder mal schusselig im Kopf. Ich vor allem.
Aber ich habe heut Morgen beschlossen, Stammkunde hin, Stammkunde her ohne Bares gibt es keine Ware mehr. Ich hab keine Lust jedem hinterher zu laufen, nur weil ich noch fünf Euro für ein Päckchen Zigaretten bekomme.

Hier Fünf Euro, da fünf Euro und am Ende wundert man sich, wieso der Bestand nie stimmt. Plötzlich ist von den x-Zetteln mal wieder einer weg gekommen und rühren tuen die sich von selbst ja auch nicht.
Das ärgert mich alles wirklich, wieso kann man denn nicht so bald wie möglich, diesen Minikram bezahlen?

Die besten Situationen sind ja die, wenn entsprechender Kunde dann kommt um Zigaretten zu kaufen und man ihn an die kleinen Schulden erinnert. Achja, hab ich ganz vergessen, hab aber nur fünf Euro dabei und wieder keine Kippen. Ich bezahl das heut Abend. Wirklich. Versprochen. Sobald ich von der Arbeit komme.

Schall und Rauch. In Zukunft bleiben die eben Rauchfrei. Und Süssigkeitenfrei. Und Zeitschriftenfrei. Und Bildfrei. Und… Und… Und… Nicht mehr mit mir.

Ich wiederhole: Schall und Rauch!

Share
18. April 2011 ~ 4 KundenmeinungenKunden

Das letzte Wort

Hin und wieder kommt es leider vor, dass ein Kunde aus verschiedenen Gründen nicht zufrieden ist mit dem, was er hier erlebt (hat). Oder er fasst Dinge falsch auf und es besteht Klärungsbedarf, in 99% der Fälle geht das schnell und einfach.
Aber da gibt es immer noch diesen kleinen Prozentsatz, bei dem es keine Einigung gibt. Auch hier aus den verschiedensten Gründen: Wir bringen Dinge falsch herüber, der Kunde fühlt sich generell Missverstanden, aber auch manchmal die jeweilige Ignoranz.

Ein parade Beispiel ereignete sich eben mal wieder. Ein Kunde hat an der 3 getankt und aus irgendeinem Grund ist die Pumpe ausgegangen, also wieder freigeschaltet und der Kunde tankt wieder. Während dem Tankvorgang springt der Feststeller vom Tankhahn heraus und der Kunde kommt wieder in den Shop, beschwert sich und tankt dann ganz normal weiter. Am Ende stehen 48l auf der Quittung für etwas mehr als 70€.
Der Kunde sagt nun, dass die erste Tankung schon auf dem Display stand und vom Vorkunden käme, aber er müsse eh bezahlen. Mein Erklärungsversuch, dass es technisch nicht möglich ist, auf einen bestehenden Tankvorgang noch draufzutanken, interessierte ihn nicht weiter. Er war sowieso schon genervt, dass er nicht in “einem” Rutsch volltanken konnte.

Unfair ist es aber, während dem rausgehen, zu nörgeln und sich in dem eigenen Glauben “beschissen” worden zu sein hinzugeben und das letzte Wort haben zu müssen. Ich kann ja schlecht die Leute in der Schlange stehen lassen und das Kassieren einstellen bis er mir glaubt.

So Fälle gibt es… leider.

Share
12. April 2011 ~ Keine KundenKunden

Verschleissteile

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr, vielleicht denke ich zu einseitig, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht mehr los, dass ich Recht habe.

Es passiert hin und wieder, dass kleine Teile in der Waschstraße vom Auto abgehen, sei es eine kleine Zierleiste oder die Abdeckung des Seitenspiegels. Das ist ärgerlich und nervig, sowohl für den Kunden, als auch für uns.
Immerhin ist das zusätzliche Arbeit und eigentlich nicht Sinn der Sache, wichtig ist aber, der Kunde soll zufrieden sein!

Allerdings, soll ein Auto sauber werden, reicht es nicht mit Wasser drüber zu spülen. Klar. Also müssen die Bürsten mit einem gewissen Druck auf das Auto “gepresst” werden um alle denkbaren Stellen ordentlich zu erwischen, als auch um angetrockneten Dreck vom Auto zu spülen.
Dabei muss eine Balance herrschen, zwischen zu wenig und zuviel Druck. Zuwenig würde bedeuten, dass selbst leichter Schlamm nicht abgeht und zuviel bedeutet, dass das Auto beschädigt werden könnte.
Das ist auch übrigens das Geheimnis, warum Vogelkot ohne Vorbehandlung nicht vom Auto abgeht: zu wenig Druck. Aber das ist im Fazit auch richtig so.

Wenn ich nun ein Auto habe, dass mehrere Jahre als ist, ich dann in die Waschanlage fahre und am Ende meine aufgeklebte Zierleiste herunter fällt, sollte ich mir Gedanken machen, ob man deswegen einen riesen Wirbel machen muss…
Materialermüdungen kann ich eben nicht behandeln!

Share
18. März 2011 ~ 1 Kundenmeinung

Kunden verloren

Die Kassiererin kam zu mir ins Büro und hielt mir eine ziemlich alte Magnet-Waschkarte vor die Nase, ein Kunde hätte diese hier gekauft und kann sie ja jetzt nicht mehr benutzen.
Ich sagte ihr, dass die mindestens drei Jahre alt sein muss, denn seitdem haben wir die entsprechende Anlage nicht mehr, abgesehen davon, dass die Karte auch von einer x-beliebigen anderen Tankstelle sein könnte. Ich habe keine Möglichkeit mehr, dass auch nur annähernd zu Überprüfung.

Als wir damals die neue Anlage bekommen haben, habe ich sechs Monate lang noch Karten 1:1 getauscht. Ich wusste welche Waschnummer eine entsprechende Leistung hatte und wollte natürlich keinen Kunden verärgern.
Mittlerweile entsinne ich mich nicht mehr wirklich an die alten Waschprogramme, wofür auch.

Der Kunde wollte mich sprechen. Er sah es nicht ein, sich eine neue Waschkarte zu kaufen. Er wäre hier ja Stammkunde und die wäre definitiv von hier. Er wollte nicht einsehen, dass ich ihn leider nicht kenne und keinerlei Möglichkeit hätte zu Prüfen, ob die Karte denn von hier sein. Im Nebenort gibt es noch eine Anlage mit denselben Karten – könnte ja auch von dort sein. Ausversehen natürlich.
Nein, die wäre definitiv von hier, erklärte mir der Herr. Das ich keine Chance habe, einfach mal eine neue Karte auszudrucken, war ihm egal.
Man rechne sich mal hoch, was in zehn Jahren an Zählerständen zusammen käme, wenn ich jedem Kunden einfach Karten austausche und ersetze. Und ja, diese Zahlen interessieren die Herren von der Steuerprüfung, sollte diese denn mal Fällig werden.

Dann hätte ich ihn als Kunden eben verloren. Schade, wirklich. Gesehen habe ich ihn trotzdem nie.

Share

Switch to our mobile site