Update: Bild richtig gedreht. 15:11 Uhr.
“Ein Hamburger mit großer Pommes, ein kleines Getränk. Möchten Sie noch Ketchup dazu?”
“Ja, bitte”
“Gerne. Das macht dann 8,15€. 8 Euro für das Menü und 0,15€ für den Ketchup! Vielen Dank und Guten Appetit.”
“Okay!”
“Einen großen Kaffee, ein Croissant. Darf es noch Milch und Zucker sein?”
“Ja, bitte, beides!”
“gerne. Das macht dann 4,30€. 4€ für das Menü und jeweils 0,15€ für Milch und Zucker?”
“30ct für Milch und Zucker? Schlecht geschlafen heute Nacht? Ich nehm dann doch lieber gar nichts. Saftladen!”
Zwei fiktive Gespräche die wohl viele unterzeichnen würden. Zumindest habe ich noch in keinem Fast-Food-Restaurant jemals erlebt, dass sich jemand über den Ketchup-/Majopreis beschwert hat.
Natürlich hinkt der Vergleich ein bisschen, denn Zucker und Milch gehören für viele eben zum Kaffee dazu, während man die Pommes auch ohne Sauce essen kann.
Doch, ist es eigentlich den “Schwarz”trinkern gegenüber nicht unfair, dass diese mit ihrem Kaffee beide Zutaten von anderen Gästen mitsubventionieren? Denn eines ist klar, jeder der die Kosten pro Becher Kaffee ausrechnet, wird Zucker und Milch außen vor lassen. Kaufmänner verschenken bekanntlich nichts.
Diesen Beitrag weiterlesen »

