1. August 2011 ~ 3 KundenmeinungenKunden

Wörterbuch

Bevor ich mit dem eigentlich Beitrag anfange, möchte ich hier Willi ganz herzlichst dafür bedanken, dass er mir das jetzige Theme wieder hergerichtet und repariert hat.
Dafür nochmal offiziell und hier im Blog: VIELEN, VIELEN DANK!

Wenn etwas nicht funktionieren sollte: Einfach bitte kurz mailen an info a’t tankwartblog pünktchen de!

Und jetzt geht es weiter mit dem eigentlich Beitrag…

Wir haben – oben am Bild zu erkennen – ein monatlich wechselndes Schild: “EIS DES MONATS” und dazu passend eine kleine Klebehalterung um es an der Eistruhe zu befestigen.
Nun war unsere alte Truhe ja kaputt und ich habe nicht daran gedacht, die Halterung zu entfernen und an der Neuen anzubringen.
Also ein kurzer Anruf in der Zentrale sollte mir doch helfen, ein neues zu bekommen, denn die jetzige Lösung ist auch nicht sehr berauschend.

“Hallo, Patrick hier. Ich bräuchte so eine Halterung für das Eisschild!”
“Welches Eisschild denn?”
“Na, die Monatsaktion. Dieses Steckdingöppelnippel halt!”
“Achso, das Steckdingöppelnippel, is klar!”
“Ich weiß, wenn man der deutschen Sprache mächtig wäre, würde ich auch das entsprechende Wort kennen!”
“Wie wäre es mit: Clip.”
“Ja, genau… Wie wäre es eigentlich so mal mit: Clip. Hätte man auch selbst drauf kommen können. HÄTTE!”

Wenigstens hatten wir durch das ganze Gespräch ein bisschen was zu lachen!

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22. Juli 2011 ~ 3 KundenmeinungenKunden

Versandkosten

Infoschreiben eines Lieferanten:

[...] Die Kosten für Fracht und Verpackung haben wir seit vielen Jahren konstant bei 5,95€ belassen. [...] mussten wir den Kostensatz auf 6,30€ netto anpassen. [...] Wir werden den Kostensatz nur für Bestellungen unter einem Warenwert von 150€ netto zum Ansatz bringen. [...] Gesamtangebote und aktuelle Aktionen beachten, dann ist der oben erwähnte Auftragswert schnell zu erreichen. [...]

Soweit, so gut. Ich bin davon weder sauer, noch genervt. Vor allem, da der letzte Absatz für mich bedeutet: keine Versandkosten, da ich generell über diesem Wert liege.

Aber zwei Dinge sind mir schlagartig durch den Kopf gegangen beim durchlesen:
1. Die versenden NUR mit DHL zu uns, mir wäre nicht bekannt, dass es dort eine Erhöhung der Versandpreise gegeben hätte. Wer macht denn nun da einen extra Verdienst? Vor allem, kann ich bei Geschäftskundentarifen für 6,30€ schon ein ordentlich großes Paket verschicken.
Aber seien wir ehrlich, hier muss natürlich eine Pauschale greifen, jeden Kunden einzeln Versandkosten auszurechnen wäre bei weitem nicht rentabel.

2. Bei deren Preisen brauch ich für 150€ kein Gesamtangebot durchzuschauen, da reicht eine einzelne Kategorie…

(c) Bild von Gabi Schoenemann, @pixelo.de [Share

12. Juli 2011 ~ Keine KundenKunden

Tauschen

Wenn ich eines gelernt habe in den letzten Jahren: Setze NIE voraus, dass andere mitdenken! Setzte NIE voraus, dass Dinge die man macht, hinterfragt werden!
Seitdem hinterlasse ich bei Anweisungen oder Bitten keine Lücke. Haarklein erklären, was, wann, wo und wie. Ansonsten macht man sich nur dreimal Arbeit. Einmal beim unvollständigen erklären, einmal wenn entsprechende Mitarbeiter Dinge umsetzen und das dritte mal, sobald man es wieder ausbügelt bzw ausbügeln lässt.
Natürlich, jeder hat seine eigenen Vorstellungen von dem wie es aussehen sollte und manchmal ist es auch tatsächlich besser als die eigene ursprüngliche Idee war, oft aber eben auch nicht. Oder es gibt gute Gründe wieso z.B. in den Reb-Bull-Cooler nicht andere Energy-Drinks gehören als die vom roten Bullen.

Aber kommen wir zu dem Ursprung des eigentlichen Beitrages. Ich habe mir bisher den absoluten Luxus gegönnt, alles in Einweg-Flaschen/Dosen hier zu haben und paralell generell alle Coca-Cola-Produkte auch in Mehrweg. Das ist aus mehreren Gründen schwachsinnig:
1. Der Streckenlieferant (also der Mehrweglieferant) hat Staffelpreise – umso mehr Kisten ich bestelle, umso billiger wirds. Pro Flasche wohlgemerkt!
2. Doppelte Lagerhaltung
3. Doppelte Warenwirtschaft – mehr Pflege, mehr Arbeit, mehr Tipperei z.B.b beim Wareneingang/Verlust- oder Bruchmanagement.
4. Vertauschte Produkte – In das Mehrwegregal wird ausversehen Einweg eingeräumt. Der Kunde merkt das das Produkt im schlimmstenfalle teurer ist und irgendjemand muss das alles wieder umräumen.

Das Problem war bisher nur: Ich mag kein Mehrweg. Ich bin ein Einwegkind, dass gebe ich gerne zu. Ich stehe wohl gern bei den Schmuddelprodukten der Grünen!
Aber an Mehrweg komme ich generell nicht vorbei: Bier in Flaschen, 6-Packs und die ein oder andere Spezialität brauche ich so oder so. Dadurch das ich bisher nur alle 14-Tage statt wöchentlich bestellen konnte – zu geringe Kistenanzahl zwecks Lieferung – hatte ich auch einen relativ hohen Lagerbestand trotz das die jeweiligen Produkte nicht zu den Rennern gehörte.
Wenn ich nun wesentlich mehr Mehrweg beziehe, habe ich die Vorteile das ich den Lagerbestand wegen wöchentlicher Lieferung senken kann – mehr Liquidität. Und ich bekomme Preisvorteile beim Bestellen da ich in die nächste Staffel rutschen kann und kann entweder die Marge erhöhen oder die Produkte vom Preis nach unten mehr an den Wettbewerb anpassen. Ein Mix von beidem wäre natürlich perfekt. Preise nach unten und trotzdem moderat die Marge erhöhen.
Auch wenn es etwas weh tut, sage ich “Auf Wiedersehen”!

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26. Juni 2011 ~ Keine KundenKunden

Pechsträhne


Wie sagt man so schön: Haste Schei*e am Fuß, haste Schei*e am Fuß.

Die Eistruhe war relativ leer geworden über das Wochenende und so haben wir Montags Eis bestellt. Im Prinzip das ganze Sortiment. Da kommen einige hunderte Euro zusammen, auch wenn die einzelne Kiste Eis nicht sonderlich viel kostet.
Dienstags gab es ein nettes Gewitter mit einem kurzen Stromausfall der kompletten Region, nach fünf Minuten ging wieder alles seinen gewohnten Weg. Mit was keiner gerechnet hat, dass eine defekte Kühltruhe über 72 Std. braucht um knapp 5°C zu verlieren. Da wir auch an diesem Tag relativ viel Eis verkauft haben und die Eistruhe mehrmals geöffnet wurde, habe ich das auf eine kleine Schwankung geschoben.
Am nächsten Morgen betrug die Kühltemperatur nur noch -8°C. Das Eis ist für den Verkauf natürlich hinüber, Kühlkette um knapp -10°C unterschritten. Salmonellengefahr. Das komplette Eis für die Tonne.

Und weil es natürlich nicht reicht, wird das typische “Eis”-Wetter von bis zu 34°C erwartet. Die nächsten drei Tage. Dann soll es wieder regnen und die neue Eistruhe soll wann geliefert werden? Genau. Pünktlich zum Regentag. Danke!

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16. Juni 2011 ~ 8 KundenmeinungenKunden

Pfandlösungen

Nachdem zum Start des Einwegpfandes so ziemlich viele Firmen ihre eigene Lösung brauten und große Verwirrung herrschte (man erinnere sich, dass man teilweise sogar noch kleine Pfandzettel zur Rückgabe bekam), ist nun die “große” Lösung über das DPG-System [www] “längst” gefunden.

Bis auf eine kleine Firma die sich Übermorgen nennt und das sogenannte CanBack-System führt. Das Problem ist, meine Clearing-Stelle – das ist der Ort, an dem meine Dosen gezählt, zerstört und das Pfandgeld an mich ausgezahlt wird – wird diese Dose nicht akzeptieren. Natürlich nicht. Denn das Pfand von 0,25€ hat ja die Firma Übermorgen kassiert und nicht Lekkerland als mein Dienstleister mit entsprechender Clearing-Stelle.

Auf der anderen Seite M U S S ich als Händler und Letztverkäufer die pfandpflichtige (in diesem Falle) Dose zurück nehmen und dann quasi zwei Säcke mit Einwegpfand führen. Einmal DPG und einmal CanBack. Das CanBack hierzulande kaum auftaucht ist quasi ein Glückgriff. Was aber, wenn wir wesentlich mehr CanBack-Pfandetiketten bekommen? Aufgrund des immensen Umfanges lohnt sich das Verschicken per Paket nicht wirklich. Fast ein Minusgeschäft.

Ansonsten? Wegwerfen? Nervig, sehr nervig. Bei ein, zwei Dosen im Monat, werden wir zu 95% eine Kulanzgutschrift bekommen, aber wenn nun irgendein Händler hier vor Ort auf den Gedanken kommt, definitiv MEHR von dort zu bestellen, wird es eng.

Achja, wieso steht eigentlich weder auf den Etiketten eine vollständige Anschrift der Firma Übermorgen und auf deren Website garnichts? War da nicht was von wegen TMG…?

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