14. Juni 2011 ~ 1 Kundenmeinung

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Der Regionalleiter eines kleinen Nebengeschäftes kommt uns jeden Monat einmal besuchen und überreicht uns sowohl unser, als auch das Regionalergebnis. Darüber kann man ein paar Rückschlüsse ziehen, wie gut man denn eigentlich im direkten vergleich der Kollegen da steht. Gibt es Dinge zu verbessern? Liegt das Minus/Plus im allgemeinen Trend? Hier mal die Zahlen:

Unser Ergebnis || Markttrend allgemein / Monat
+6,5% || +1,4%
+5,4% || -2,4%
+7,5% || -3,1%
+3,4% || +0,5%
+1,4% || +0,3%
+5,4% || -0,8%
-1,0% || +2,5%

Während unserer “guten” Phasen, kam der Regionalleiter immer und fragte immer, wieso wir denn mehr wachsen oder überhaupt Umsatzzuwächse haben, denn grundsätzlich zeigt die Tendenz in die andere Richtung? Was soll ich dazu sagen? Ich mag keine Selbstbeweihräucherung, die Antwort blieb ich ihm also Schuldig.
Den Vogel hat er aber heute abgeschlossen, wir haben doch tatsächlich ein Prozent verloren, während die Kollegen um zweieinhalb Prozent zugelegt haben. Wir müssten UN-BE-DINGT unsere Außenwerbung verstärken, am besten mit Bannern, Windmaster und Plakaten. Kostenpflichtig natürlich. Man erkenne von Außen ja garnicht, dass es die Firma XYZ hier überhaupt gebe.
Das die letzten Monate ganz klar dagegen spräche, überhörte er anscheinend ganz gerne. Da müsse sich ja eben noch einiges tuen.

Noch nie, wirklich noch nie, war jemand so nahe dran, hochkant raus zu fliegen. Aber er hat sich dann doch von selbst entschieden, sich in vier Wochen mal wieder zu melden. Besser ist das.

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19. Mai 2011 ~ 1 Kundenmeinung

Sortimentskarton

Manchmal ist es wirklich zum Haare raufen… Gestern war ein fliegender Händler vor Ort der uns unter anderem neue Kondome in einem Sortimentskarton hier lies.
In diesem Karton sind 10 Sorten â 8 Stück. Standart, Feucht, Extra Dünn, Genoppt und so weiter und so fort. Die bekannten Sachen eben, der Anbieter verkauft diese Displays im übrigen nur in dieser Variante, sollte also eine Sorte leer sein, ist das eben so. Natürlich bestellt man nun, keinen komplett neuen Karton sollten ein oder zwei Sorten leer sein.
Wieso nun allerdings JEDE einzelne Sorte einen NEUEN EAN-Code hat, muss ich ja auch nicht verstehen. Zum einen sind die Codes nicht gerade billig, zum anderen wieso sollte das jemand brauchen? Einzelne Artikel für die jeweilige Sorte anlegen, macht keinen Sinn, da ich sie nicht einzeln bestellen kann.
Alle EAN – Codes müssen nun in die Artikelkartei eingetragen werden und ich muss bei jedem neuen Wareneingang A L L E EAN-Codes vergleichen, ob sich denn nicht bei irgendeiner was geändert hat.

Noch einen Grund generell auf Artikel im Sortimentskarton zu verzichten. Zum Glück sehen das manche Einzelhändler anders, ich liebe Activia Fruit Orange. Gibt es aber eben auch nur im entsprechendem Sortimentskarton!

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30. März 2011 ~ Keine KundenKunden

Falsche Adresse

Ich habe vor ein paar Tagen wieder das eine oder andere Kistchen Öl bestellt und das wird grundsätzlich per Spedition hier angeliefert.
Als ein Speditionslaster hier eben auf den Hof fuhr, hab ich mal die Bestellung ausgedruckt und wollte raus gehen, als ich sehe, dass der da eine ganze Palette an Wein anschleppt.

Ende der Geschichte war, dass auf dem Palettenlabel stand:

Peter Mustermann
Weingärten 12
11111 Weingärten

Okay, Weingärten ist der passende Ort, aber die falsche Adresse. Auf dem Lieferschein stand:

star Tankstelle
Peter Mustermann
Musterstraße 12
11111 Weingärten

Gut, irgendjemand hat also unsere Tankstelle mit der richtigen Straße übernommen, dass macht die Lieferung aber nicht besser.
Handschriftlich war auf dem Lieferschein noch festgehalten mit: “Gelabelt mit Peter Mustermann, Weingärten”.

“Also das ist definitv nicht für uns, sicher das Sie nicht noch sechs Kisten Öl da drin liegen haben und das an die andere Adresse geht?”
“Nein.”
“Gut, ich will das trotzdem nicht haben, was soll ich auch damit?”
“Warum auch immer, dann einmal ‘Annahme verweigert’ hinschreiben!”
“ICH? Ich schreib da garnix hin. Da steht nicht mein Name, dass ist N I C H T meine Lieferung, dass ist einzigst unsere Adresse!”

Außer einem grummeln hab ich nichts verstanden als er von dannen zog.
Ich seh jetzt schon, dass der in keinen fünf Minuten bei der anderen Adresse steht und Öl abliefern will…

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9. März 2011 ~ 1 Kundenmeinung

Zufrieden…

… oder auch nicht zufrieden. Manchmal sind es Kleinigkeiten die den Umgang miteinander leichter oder schwieriger machen.

Seit etwas mehr als einem Jahr werden wir von unserem Mehrweg-Getränkegroßhändler beliefert, die Dame an der telefonischen Bestellannahme war immer lieb und nett, der Fahrer schnell, kompetent und hilfsbereit.
Nun gibt es seit drei Wochen auf beiden für uns relevanten Stellen neue Angestellte. Wie das am Anfang immer so ist, man tastet sich natürlich gegenseitig ab, man sucht den einfachsten Weg mit einander zu arbeiten.

Seit die neuen Ansprechpartner nun da sind, läuft es so garnicht mehr richtig. Die Ansprechpartnerin in der “Zentrale” schreibt entweder falsche Bestelleinheiten auf oder ich drücke mich für Sie zu undeutlich aus. Der Fahrer braucht immer wieder unseren Bestellschein, weil er nicht so 100% weiß was wir bekommen.

Am Ende dauert die Anlieferung länger, Fahrer, Kassiererin und ich sind genervt und von dem ehemaligen uneingeschränktem Lob ist ein “Naja… schaun mer mal” geworden.

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14. Dezember 2010 ~ 7 KundenmeinungenKunden

Der Irrweg des Monopols

Am morgigen Tage, also am 15.12.2010, tagen die Ministerpräsidenten der Länder und entscheiden wohl, über den Weiterverlauf des Glücksspielstaatsvertrages. Darin ist u.a. geregelt, dass Lotto hierzulande ein Quasi-Monopol auf Glücksspiel und Sportwetten besitzt.
Sinn der ganzen Sache ist der, dass man damit die Suchtgefahr eindämmt und den Spielsüchtigen ordentlich hilft, was natürlich auch eine Weise ist.
Das Problem, aus meiner Sicht ist eben, Monopole helfen nicht. Will man die Suchtgefahr eindämmen, hilft nur: Verbote. Und zwar komplett, ohne Lücken. Kein Lotto-Totto. Kein Oddset.
Lotto nimmt natürlich seine Pflichten aus dem Vertrag wahr und test diese auch auf eigenes Ermessen hin, mehrmaligen Sündern wird daraufhin die Annahmestelle gestrichen.

Auch ich, als Lottostellenbetreiber, wäre natürlich von der Maßnahme eines “offenen” Market natürlich betroffen, aber und da bin ich ganz ehrlich: Ich bin gegen ein Monopol.
Natürlich spendet Lotto viele Einnahmen durch Oddset für Fussballvereine (gerade im Amateurberech), als auch für Kulturprojekte. Aber wer sagt denn, dass man andere Anbieter dazu gesetzlich nicht auch Verpflichten kann?

Der Markt ist, im legalen Bereich auf deutschen Bezug hin, um eine Milliarde Euro innerhalb von drei Jahren eingestürzt. Viele Spielen nun vor allem im Internet und bewegen sich damit im illegalen Bereich.

Ich bin für eine Öffnung des Marktes, weil ich daran glaube, dass Lotto damit nicht an Stärke verliert, sondern gewinnt. Der Kuchen wird dann größer und nicht kleiner. Und das Stück, dass sich Lotto schnappen darf, wird auch wachsen. Davon bin ich fest überzeugt.
In den jeweiligen Zentralen sitzen ja keine dummen, kleine Jungs, sondern hochprofessionelle Mitarbeiter, die sich einfach nur auf eine neue Zeit einstellen müssen.

Wenn Lotto die Regeln akzeptiert, dann wird man, gerade durch die mächtige Marktpräsenz der Annahmestellen zu den Gewinnern gehören. Natürlich muss das eine oder andere geschehen, gerade quotentechnisch auf den Oddsetbezug.
Aber wer sollte Lotto das Spiel 6 aus 49 streitig machen können oder der dann definitiv kommende Euro-Jackpot? Seitdem der Staatsvertrag in Kraft ist, sanken die Umsätze. Wieso sollte also ein fallendes Monopol den gleichen Effekt erzielen?

Ich bin mir sicher, wenn alle Annahmsestellen und die Zentralen mit Kraft in das neue Zeitalter gehen, wird ein Gewinner fest stehen. In diesem Sinne… eigentlich freue ich mich darauf!

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