22. April 2010 ~ 2 KommentareKommentare

Kundenservice: So wird’s gemacht.

Ich suche seit ein paar Tagen eine Lösung für unser Müllproblem. Wir haben 2x 240 Liter Mülltonnen für unser Papier und Kartons. Das reicht uns meistens hinten und vorne nicht und so muss der ganze Spass dann hin und wieder auf den Wertstoffhof gefahren werden. Dazu hab ich allerdings selten Lust.
Natürlich sieht unsere Müllecke auf immer sehr wüst aus, wenn die ganzen Kartonagen darumstehen und liegen und wehe es hat noch geregnet. Eine neue Lösung muss her.
Mir schwebte da die ganze Zeit diese kleinen Container vor, kennt man auch von größeren Wohnanlagen. Oben ein Klapp- oder Schiebedeckel dran.
Also Anruf bei der Kreisverwaltung und nachgefragt, wie die Lösung da denn aussehen könnte. Die Dame war relativ kurz angebunden und hat auch eigentlich besseres zu tuen, als sich mit mir rumzuschlagen. Kurzum: Größere Mülltonne, kein Thema. Dazu muss ich dann allerdings auch Bio- und Restmüll vergrößern. Meine Kosten für die Müllabfuhr würde sich um ein dreifaches Erhöhen.
Gut, Rest- und Biomüll passt. Da brauche ich keine Lösung. Das wäre alles viel zu teuer.
Also habe ich Privat nach einer Lösung gesucht und einfach mal bei Veolia angerufen, die leeren hier sowieso den Papiermüll.

Siehe da: Die Dame sehr nett, bot mir an, einen Container zu liefern, mit einer Leerungsgebühr von etwas unter 14€. Leerungen würden immer Freitags gemacht und ich kann mir die Intervalle frei aussuchen. Wöchentlich, 14-tägig, 21-tägig oder Monatlich. Ich kann den Müll im Sommer auch öfter als im Winter holen lassen, ich solle einfach anrufen.
Das war gestern. Heute Morgen wurde der Container geliefert und entgegen meiner Vermutung, er war schon voll. Also angerufen, ob man schon früher als erst in drei Wochen kommen könnte, wie von mir am Anfang gewünscht.
Und was sagt die Dame? “Natürlich. Sie sind der Kunde. Sie entscheiden! Wissen sie schon, wie der nächste Intervall zur Leerung aussieht?”

Wow. Danke!

6. April 2010 ~ Keine KommentareKommentare

Lieber Geschäftspartner,

ich weiß, der Apfelverkauf ist merklich zurückgegangen. Merklich heißt, dass wir nicht mehr dauernd Ausverkauft sind. Merklich heißt, 35% weniger Umsatz. Natürlich ist die Situation doof, aber wir verkaufen immerhin noch sehr viel.
Ja, der Apfelstand ist etwas aus dem Kundenfokus gerückt, da wir nun links von der Tür einen Mülleimer stehen haben und rechts stehen unser Öl- sowie Zubehörwagen. Nein, die zwei Wagen können nicht hinter den Apfelwagen. Nein, es geht wirklich nicht, denn mein Bezirksleiter wird mich sonst töten. Ja, ich finde schon das er das dann zurecht macht.
Lieber Apfelverkäufer, wir haben drei Saisons verdammt tolle Umsätze gemacht, ja, ich weiß das du die Zahlen kennst. Nein, wir haben auch in diesen guten Zeiten nicht mehr Provision verlangt, aber wieso drohst du mir nun damit, den Apfelstand abzubauen? Ja, ich finde das sehr Unverschämt. Ja, ich kann locker ohne den Verkauf davon leben. Ja, ich denke wirklich, dass wir nun nach dieser Saison Schluss machen. Nein, ich mag ungern mit dir weiter Arbeiten, weil ich keine Geschäftspartner mag, die mich einfach hängen lassen.
Ich darf mir Aussuchen ob ich mit dir Arbeiten mag und deshalb darf ich auch meine Konsequenzen ziehen.
Deshalb, pack nach der Saison deine Sachen oder wir machen einen neuen Vertrag, mit einer Mindestlaufzeit von drei Saisons.
Ja, wir hätten auch anders Überlegen können, ob der Verkauf nicht nochmal angekurbelt werden kann. Ja, ich hätte da Ideen. Welche? Indem wir den Holzwagen nochmal schön streichen oder ein größeren Werbeträger daran befestigen, so das die Kunden dein Produkt besser sehen.
Schade, dass wir nicht vorher darüber geredet haben, wie wir den Verkauf ankurbeln können, anstatt mir mit Abzug deines Wagens zu drohen.

Liebe Grüße
Patrick

23. März 2010 ~ 2 KommentareKommentare

Konsequent

Ist wohl Konsequent, wenn man alles per Post schickt, auch die Rechnung zu uns mit der Post zu schicken. Auch wenn es nur 20m die Straße runter ist… :o )

Ansonsten wird es die nächsten drei Tage und damit wohl bis nächste Woche still hier werden. Personalmanagement-Seminar. Hoffe es wird gut.

Unter Umständen twitter ich mal was, mache ich ja sonst nie [www] und vielleicht schreibt Thomas bzw Sebastian ja nochmal einen Gastbeitrag.

Wünsche euch noch eine schöne Woche!

15. März 2010 ~ 2 KommentareKommentare

WM-Artikel

Langsam fangen die Großhändler an, ihre Werbefyler für die kommende WM in Südafrika zu verteilen.
Von Zakumi, dem WM-Maskotchen 2010, über Vuvuzelas, den nervigsten Tröten des Jahrhunderts, bis zu deutschen Flaggen, Fahnen und Seitenspiegelüberzieher in Schwarz, Rot und Gold.

Im Jahr 2006, damals noch in meinem Ausbildungsbetrieb, waren wir eigentlich gut gerüstet.
Mit Pappfussbällen, Servietten und deutschen Flaggen den Shop dekoriert und ein paar Autofahnen, große Lufthandschuhe und Sitzkissen. Dass die WM im eigenen Lande allerdings so einschlagen würde, konnte keiner Vorhersehen.
Natürlich waren die Lager der Händler zu diesem Zeitpunkt oft auch schon leer bzw nur Restbestände auf Vorrat.
Bei der EM 2008 hatten wir bis auf ein paar Autoflaggen und Tröten nichts im Sortiment, zu groß waren oftmals die Abnahmemengen. Der Bestand ging mit dem Viertelfinale zu neige und bis zum Finale hätten wir noch einiges absetzen müssen.

Und nun, kurz vor der WM 2010, fange ich wieder an zu grübeln. Was brauche ich? Was mache ich mit der Ware im Falle eines frühen Ausscheidens? Was wenn die Deutschen wieder im Finale stehen? Was wäre wenn…?
Die Frage ist nicht so einfach, denn wer sich gut Bestücken will, der kann ganz schnell 300€ an Ware ausgeben und die will auch verkauft werden. Frühstens auspacken darf man den Restbestand dann wieder zwei Jahre später. Total verstaubt und vielleicht auch vergessen. Wer weiß…

Manchmal würden es mir die Händler leichter machen, wenn die VPE kleiner gestaffelt wären.
Nehmen wir das aktuelle WM-Maskotchen zu einem EK von 1,39€. Das Teil kann so für 2,99€ bis 3,59€, je nach Tankstelle, über die Bühne gehen. Aber direkt 24 Stück? Wieso gibt es die nicht in einem kleinen 6er Display? Da verkraftet man ein oder zwei die übrig bleiben und verschenkt diese zu einem besonderen Anlass. Aber direkt 15 Stück? Rausgeschmissenes Geld.

25. Januar 2009 ~ 1 Kommentar

Keine Zeitungen

Normalerweise kommt der Fahrer mit unseren Sonntagszeitungen spätestens um 7 Uhr in der Früh, nun haben wir 10.30 Uhr und immer noch ist nichts in Sicht.
Nun habe ich glaube ich schon zwanzig Kunden erkärt das wir leider keine haben da der Fahrer entweder Krank ist, sich verspätet oder uns schlicht und einfach vergessen hat. Bei dem Grossisten ist natürlich auch niemand zu erreichen so das ich morgen eben anrufen muss und Frage was denn da passiert ist.
Ich will glaube ich garnicht wissen wievielen Leuten ich noch erklären muss, dass es heute keine Zeitung zum Frühstück gibt…

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