14. Dezember 2010 ~ 7 KundenmeinungenKunden

Der Irrweg des Monopols

Am morgigen Tage, also am 15.12.2010, tagen die Ministerpräsidenten der Länder und entscheiden wohl, über den Weiterverlauf des Glücksspielstaatsvertrages. Darin ist u.a. geregelt, dass Lotto hierzulande ein Quasi-Monopol auf Glücksspiel und Sportwetten besitzt.
Sinn der ganzen Sache ist der, dass man damit die Suchtgefahr eindämmt und den Spielsüchtigen ordentlich hilft, was natürlich auch eine Weise ist.
Das Problem, aus meiner Sicht ist eben, Monopole helfen nicht. Will man die Suchtgefahr eindämmen, hilft nur: Verbote. Und zwar komplett, ohne Lücken. Kein Lotto-Totto. Kein Oddset.
Lotto nimmt natürlich seine Pflichten aus dem Vertrag wahr und test diese auch auf eigenes Ermessen hin, mehrmaligen Sündern wird daraufhin die Annahmestelle gestrichen.

Auch ich, als Lottostellenbetreiber, wäre natürlich von der Maßnahme eines “offenen” Market natürlich betroffen, aber und da bin ich ganz ehrlich: Ich bin gegen ein Monopol.
Natürlich spendet Lotto viele Einnahmen durch Oddset für Fussballvereine (gerade im Amateurberech), als auch für Kulturprojekte. Aber wer sagt denn, dass man andere Anbieter dazu gesetzlich nicht auch Verpflichten kann?

Der Markt ist, im legalen Bereich auf deutschen Bezug hin, um eine Milliarde Euro innerhalb von drei Jahren eingestürzt. Viele Spielen nun vor allem im Internet und bewegen sich damit im illegalen Bereich.

Ich bin für eine Öffnung des Marktes, weil ich daran glaube, dass Lotto damit nicht an Stärke verliert, sondern gewinnt. Der Kuchen wird dann größer und nicht kleiner. Und das Stück, dass sich Lotto schnappen darf, wird auch wachsen. Davon bin ich fest überzeugt.
In den jeweiligen Zentralen sitzen ja keine dummen, kleine Jungs, sondern hochprofessionelle Mitarbeiter, die sich einfach nur auf eine neue Zeit einstellen müssen.

Wenn Lotto die Regeln akzeptiert, dann wird man, gerade durch die mächtige Marktpräsenz der Annahmestellen zu den Gewinnern gehören. Natürlich muss das eine oder andere geschehen, gerade quotentechnisch auf den Oddsetbezug.
Aber wer sollte Lotto das Spiel 6 aus 49 streitig machen können oder der dann definitiv kommende Euro-Jackpot? Seitdem der Staatsvertrag in Kraft ist, sanken die Umsätze. Wieso sollte also ein fallendes Monopol den gleichen Effekt erzielen?

Ich bin mir sicher, wenn alle Annahmsestellen und die Zentralen mit Kraft in das neue Zeitalter gehen, wird ein Gewinner fest stehen. In diesem Sinne… eigentlich freue ich mich darauf!

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21. Oktober 2010 ~ 1 Kundenmeinung

Umsatzzahlen Lotto

Neben den vielen Nebengeschäften die ein Tankstellenpächter heutzutage Betreibt, dürfte wohl Lotto wirklich einer, wenn nicht sogar der, rentabelste Zweig sein.
Ich bin zwar der Meinung, dass man den falschen Weg geht mit dem Glücksspielstaatsvertrag, aber das ist ja nur die dumme Meinung eines kleinen Kaufmannes. Mir wäre persönliche eine Öffnung der Sport- und Pferdewetten lieber, denn dann würde der Markt ansich wachsen statt schrumpfen und die Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung wären größer, aber gut.

Auf jedenfall habe ich heute die neusten Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr, jeweils kumuliert bis zum Jahresende, bekommen. Umsatzsteigerung im Bereich Oddset Top um 1800%. Wachstum von einstellig auf zweistellig ;) . Praktisch hatten wir also 2009 kein Oddset Top, liest sich aber ganz gut.

Während viele Lottokollegen in vielen Bereichen vom Umsatz gesunken sind, konnten wir uns meist gegen den Trend stellen und teilweise sogar wachsen. Natürlich merkt man, wenn ein “guter” Kunde plötzlich von täglich Keno auf einmal wöchentlich Lotto umsteigt, aber man will es dem Geldbeutel des Kunden ja auch gönnen.

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29. Januar 2009 ~ Keine KundenKunden

35 Millionen

Wir hatten gestern, bei einem Lotto-Jackpot von 28 Millionen, einen ungefähr siebenmal höheren Umsatz als zu “normalen” Zeiten. Das bedeutet natürlich Stress pur und ist auch die Grenze zu dem, was ein Kassierer alleine bewältigen kann.
Ich hatte gestern das Vergnügen und bin wirklich am Rande meines Limits gelaufen, denn glatt geht ja nie alles. Hier fehlen Kreuze, da ist etwas nicht angekreuzt, dort geht die Karte nicht und irgendwer vergisst oder verrechnet sich mit seinem Geld.
Alles Einzelfälle, aber in der Gesamtsumme hält so etwas natürlich extrem auf und so bildet sich eine ordentliche Schlange und jeder will jetzt und hier und sofort bedient werden. Man hat es ja eilig!

Für uns bedeutet das, dass wir am Samstag zu Zweit hier sein werden, eine Person macht Kasse und der andere Lotto. Anders geht es nicht.

Sollte der Jackpot am Samstag, in der Höhe von 35 Millionen Euro, nicht geknackt werden wird dieser am Mittwoch zwischen allen Gewinnern aufgeteilt, dass heißt, dann würde selbst ein Dreier schon gut Geld bringen. (Spielen kann zur Sucht werden…) :o )

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