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	<title>Tankwart-Blog &#187; Mitarbeiter</title>
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	<description>Das Blog direkt von der Tankstelle</description>
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		<title>Halbtagsstelle</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 11:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte wirklich damit gerechnet, genug Bewerbungen zu bekommen, als ich die Halbtagsstelle ausgeschriebene hatte.
Über das Arbeitsamt war die Stelle ausgeschrieben, inklusive deren Jobbörse die Online erreichbar ist. Natürlich, ich biete hier weder einen Traumberuf an, noch die großen Verdienstmöglichkeiten. Tankstelle ist nicht für das große Geld gemacht, zumindest nicht für diejenigen die aktiv dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte wirklich damit gerechnet, genug Bewerbungen zu bekommen, als ich die Halbtagsstelle ausgeschriebene hatte.<br />
Über das Arbeitsamt war die Stelle ausgeschrieben, inklusive deren Jobbörse die Online erreichbar ist. Natürlich, ich biete hier weder einen Traumberuf an, noch die großen Verdienstmöglichkeiten. Tankstelle ist nicht für das große Geld gemacht, zumindest nicht für diejenigen die aktiv dort arbeiten. Grundsolides Geld.</p>
<p>In den nun drei Wochen gab es genau zwei schriftliche Bewerbungen über das Jobportal, dass Arbeitsamt hat die Stelle einer arbeitssuchenden Dame angeboten &#8211; die sich aber nicht meldete &#8211; und zwei Damen fragten spontan nach ob man nicht etwas hätte.</p>
<p>Die beiden schriftlichen Bewerbungen waren leider nichts für hier, ein Kandidat mag keine Spätschichten, der andere keine Wochenendarbeit. Beides unablässig. Wobei die Normalität hier bedeutet: Frühschicht von Montag bis Freitag. Aber hin und wieder ist sowohl Wochenende als auch Spätschicht nötig und die generelle Verweigerung davor gefällt mir nicht.</p>
<p>Die anderen beiden Damen arbeiteten schon ewig an der Tankstelle, kannten den Verdienst und waren äußerst nett. Eine davon wollte mit ihrem jetzigen Chef sprechen und sich dann nochmal melden, dabei blieb es dann auch.</p>
<p>Nummer Zwei steht jetzt an der Kasse. Putzt. Zählt. Räumt auf. Ohne Anweisung, ohne alles. Die Kasse kannte sie schon von ihrer vorigen Arbeitsstelle und die Abläufe sind nun auch nicht grundanders als sonst irgendwo. Ich hoffe, dass bleibt. Selbst Lotto und Hermes kennt sie, macht sie schon lange und so kann selbst ich vielleicht noch den ein oder anderen Kniff kennen. Superb.</p>
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		<title>Dinge sind, wie Dinge eben sind</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vertrauen ist so eine Sache. Manche Menschen haben diese Gabe niemals bekommen und wären alleine mit dieser Eigenschaft mit einer Selbstständigkeit schlecht beraten. Zumindest wenn mal mehr als eine Person in der Firma arbeiten sollen.
Ich MUSS Vertrauen können. Ich kann nicht 18 Stunden hier an der Tankstelle stehen und alles alleine machen. Das würde mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vertrauen ist so eine Sache. Manche Menschen haben diese Gabe niemals bekommen und wären alleine mit dieser Eigenschaft mit einer Selbstständigkeit schlecht beraten. Zumindest wenn mal mehr als eine Person in der Firma arbeiten sollen.<br />
Ich MUSS Vertrauen können. Ich kann nicht 18 Stunden hier an der Tankstelle stehen und alles alleine machen. Das würde mit der besten Organisation nicht funktionieren! Banken haben weder vor sechs Uhr auf, noch nach 22 Uhr. Das gleiche gilt für Steuerberater, Großhändler und andere auftretende Termine.</p>
<p>Aber wie das so ist, wo viel Vertrauen auf viele Schultern verteilt wird, da bricht irgendwann etwas zusammen. Im günstigsten Falle, war es der ein oder andere kleinere Fehltritt. &#8220;Ich bin Krank, kann leider morgen früh nicht arbeiten!&#8221; &#8211; gesund genug für die Disco Abends war man dann aber.<br />
Das belastet das Verhältnis zwar erst einmal, eine Abmahnung und ein paar Worte später, läuft das alles wieder in gewohnten Bahnen. Sollte es auch, Fehler machen wir alle Mal.</p>
<p>Dann kommen die großen Fehltritte und der Missbrauch des Vertrauens, bei dem einem klar ist, dass funktioniert hier nicht mehr so. Jetzt ist ein Punkt erreicht, bei dem ist Schluss. Da geht es nicht nur um das Vertrauen und ein zerrüttetes Verhältnis, da geht es auch um das eigene Konto.<br />
Gerade an Tankstellen häufen Pächter keine großen Summen an. Alles was den Kunden viel Geld kostet, daran verdient man nicht mehr viel. Zigaretten oder Öl zum Beispiel.<br />
Für die Mitarbeiter allerdings schnelles Geld. Da kann man in einer acht Stunden Schicht schonmal den ein oder anderen Hunderter mitgehen lassen. Nicht sehr lange, weil das Ruck Zuck auffällt, aber ein paar Tage funktioniert das wohl schon.</p>
<p>Auf der anderen Seite, stetig nährt sich das Eichhörnchen. Wer mehrmals die Woche arbeiten geht und jedesmal Ware im Wert von 20 &#8211; 40 Euro &#8220;verschwinden&#8221; lässt, wird eine gute Zeitlang damit durchkommen. Vor allem wenn man weiß, dass Chef oder Cheffin einem Vertrauen. Da gab es schon Fälle, in den mehrere zehntausend Euro gefehlt haben. Natürlich über einen Zeitraum von ein paar Jahren.</p>
<p>Was es aber bedeutet, dass für jede geklaute Ölflasche zehn bis zwanzig andere Verkauft werden müssen um den Verlust wett zu machen, interessiert dabei keinen. Das am Ende des Jahres Steuern bezahlt werden müssen auch nicht. Wenn aufgrund dessen Zahlungsschwierigkeiten auftreten, bei denen die Kollegen später Geld als üblich bekommen, auch nicht. Das eigene Geld ist sicher.</p>
<p>Ich mag gar nicht daran denken, wieviele schlaflose Nächte viele Selbstständige haben, die sich gleichzeitig immer mehr Arbeit aufbürden um sich die schwarze &#8220;Null&#8221; zu verdienen und ihren Körper mehr belasten als ihnen gut tut, nur weil ein Mitarbeiter zu lange Finger hat. Aber das ist ja nicht deren Problem.</p>
<p>Gerade an Tankstellen ist das Problem häufig, dass Mitarbeiter jeden Tag viel Geld einnehmen, aber nicht bedenken, dass davon 85 &#8211; 90% direkt an die Gesellschaft abfließen und der Rest geht zu 98% für Wareneinkäufe, Löhne, Strom, Instandhaltung, Wartungsarbeiten, Versicherung, Müll, Wasser, Fortbildungskosten, Geschäftsausstattung, Gebühren und Warenverluste dahin. Hier fehlt einfach die Relation.</p>
<p>Bei Mitarbeitern die relativ lange Finger haben und viermal die Woche da sind und dabei jedesmal 30 Euro an Geld oder Ware verschwinden lassen, sind das innerhalb eines halben Jahres fast 3000€ Warenverluste.<br />
Wer relativ geschickt ist, sich Vertrauen erarbeitet oder aufgebaut hat &#8211; manchmal über mehrere Jahre &#8211; der schafft diese Zeit oft gefährlich einfach.<br />
Natürlich, da spielt das Augen zu machen der Eigentümer oft eine große Rolle, dieses Gefühl es nicht wahrhaben zu wollen. Manchmal weiß man ganz tief innen, dass da wohl was schief laufen mag, aber man nimmt es dann doch nicht wahr.</p>
<p>Am Ende braucht man handfeste Beweise, dass vom Personal geklaut wurde. Hier zählen nur Inventuren, Inventuren und nochmal Inventuren. Das Kassenjournal gibt Aufschluss darüber, ob Ware eventuell nur falsch gebucht wurde (zB Preisänderungen) oder ob die Ware tatsächlich verschwindet.<br />
Die Inventuren sollten also vor und nach der Schicht der bestimmten Person angefertigt werden, falls man komplett im dunkeln tappt, muss man das bei allen machen. Bis sich der Kreis eben soweit schließt, dass man Stück für Stück Leute ausschließen kann. Ganz klassisches Ausschlussverfahren.</p>
<p>Wenn es ganz hart kommt, war es am Ende nicht nur einer, sondern zwei oder sogar drei. Ruck Zuck sind dann über ein paar Monate hinweg ganze Existenzen am Boden und gescheitert. Alles nur wegen Graf oder Gräfin Raffzahn.</p>
<p>Nun ist das Kind also in den Brunnen gefallen. Wie geht es weiter. Am einfachsten gestaltet sich der sofortige Aufhebungsvertrag. Entsprechender Mitarbeiter unterschreibt diesen und willigt damit ein, den Arbeitsplatz sofort aufzugeben und aus dem Unternehmen auszuscheiden. Vorteil: Kein Gerichtsverfahren, keine Kosten. Nachteil Mitarbeiter: Kürzung oder streichung Arbeitslosengeld für 90 Tage.</p>
<p>Möglichkeit Zwei: Fristlose Kündigung. Der Mitarbeiter wird sofort von seinem Arbeitsplatz und Aufgabenbereichen entbunden, entgegen seinem Willen. Nachteil: Der Mitarbeiter wird mit großer Wahrscheinlichkeit vor das Arbeitsgericht gehen und auf Weiterbeschäftigung bzw. Abfindung klagen.<br />
Das bedeutet: Rechtsanwaltskosten, eventueller Vergleich. Nochmal viel Geld das einfach verschwindet, zusätzlich zu dem Diebstahl. Und das ist der springende Punkt: Vor Gericht weiß man nie wie es ausgeht, vor allem nicht vor dem Arbeitsgericht die oft Arbeitnehmerfreundlich eingestellt sind, was wenn das Gericht die Beweise, zB in Form von Inventuren ablehnt weil diese nicht eindeutig genug sind? Videoaufnahmen zu ungenau?<br />
Da kann Geld verloren gehen was man nicht hat.</p>
<p>Möglichkeit eins ist also für den Arbeitgeber, der eventuell noch finanziell angeschlagen ist, eine saubere Lösung. Der Mitarbeiter ist sofort weg, man hat keine Klage zu befürchten und kann nun in Ruhe alles aufarbeiten und sich um die ganzen anderen Angelegenheiten kümmern.<br />
Aber wie bekommt man den Angestellten dazu, den Aufhebungsvertrag zu Unterschreiben? Dazu gibt es mehrere theoretische Möglichkeiten. Eine davon wäre: Strafanzeige wegen Diebstahls und Unterschlagung, wenn, ja wenn man den Aufhebungsvertrag nicht unterschreibt.</p>
<p>Hier geht es, dass ist ganz wichtig, nicht um Erpressung. Ich empfinde das als höchst legitimes Mittel, dass dem Angestellten durchaus gravierende Vorteile bietet. Eine davon wäre: Keine rechtskräftige Verurteilung vor Gericht, kein Eintrag ins Führungszeugnis und vor allem hat man damit die Chance nochmal als Kassierer/in zu arbeiten.<br />
Es ist in diesem Moment also ein ziemlich gutes Angebot das der Arbeitgeber macht. Eines, natürlich, mit gewissen Vorteilen, aber trotzdem sehr großzügig.</p>
<p>Egal wie es ausgeht, damit beginnt die Arbeit nochmal. Lohnbüro kontaktieren zum Austragen der Mitarbeiterin, Steuerkarte wieder besorgen, Abrechnungszettel erstellen, Schlüssel und Arbeitskleidung einsammeln und so weiter und so fort.</p>
<p>Und hier noch eine Geschichte zum Arbeitsamt:</p>
<p>Ich suchte eine Teilzeitkraft und wollte diese Stelle beim Arbeitsamt anmelden &#8211; online. Also dort alles ausgefüllt und registriert. Der PIN kommt mit der Post. Mit der POST&#8230; BEI EINER ONLINE ANMELDUNG&#8230; Na gut!<br />
Nach zwei Tagen kam der Brief mit meinen Zugangsdaten und&#8230; Nein, nicht deren Ernst. Nun wollen die noch die Gewerbeanmeldung per Fax oder Post bevor meine Stellenausschreibung erscheinen kann.<br />
Also mal beim Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit angerufen. Der Herr war sehr nett, faxte mir ein Formular zu (das gleiche das ich Online ausfüllte) mit der Bitte das wieder an die angegebene Nummer zu schicken. Gemacht getan, dass war Freitags. Bis Mittwochs kein Rückruf. Also ich angerufen, die Dame war ziemlich patzig und kurz angebunden. Sie gab mir eine Durchwahl zu der entsprechenden Kollegin in der Stadt. Anruf dort, aber hier nur der Zimmerkollege. Unglaublich freundlich der Herr, schaute kurz nach, gab mir ein OK das alles da sei und schon eingegeben und schickte mir die Stellenanzeige per Mail mit der Bemerkung man stelle diese nun Online und suche selbst nach geeigneten Kandidaten. Arbeitgeberservice: 1x OK, 1x schlecht und 1x vorbildlich.</p>
<p>Die Zeit, die bei der Kontrolle von Mitarbeitern flöten geht, in ganz Deutschland, geht wohl in die Milliarden. Und das zu recht. Anscheinend. Zum Abschluss ein Satz meines Steuerberaters:<br />
&#8220;Schade, dass man an Tankstellen nur noch gegen klauende Mitarbeiter arbeiten muss. Wirklich schlimm geworden die letzten Jahre.&#8221;</p>
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		<title>Krankenkassenwechsel</title>
		<link>http://www.tankwartblog.de/2011/06/14/krankenkassenwechsel/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten hier zum 01.05. zwei Wechsel der Krankenkasse durch Arbeitnehmer, für mich als Arbeitgeber war das relatives Neuland. Hatte ich bisher nicht und war ein bisschen gespannt ob das funktionieren würde.
Auf der einen Seite, war es bisher angenehm durch die Bank weg, nur mit der DAK zu tuen zu haben. Am 27. eines jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten hier zum 01.05. zwei Wechsel der Krankenkasse durch Arbeitnehmer, für mich als Arbeitgeber war das relatives Neuland. Hatte ich bisher nicht und war ein bisschen gespannt ob das funktionieren würde.<br />
Auf der einen Seite, war es bisher angenehm durch die Bank weg, nur mit der DAK zu tuen zu haben. Am 27. eines jeden Monats haben die komplett alles abgebucht und ich hatte nicht X-Buchungen auf dem Kontozettel stehen.</p>
<p>Nun haben wir also mit drei Versicherungen zu tuen, drei Abbuchungen, drei Telefonnummer, drei Adressen und drei Ansprechpartner.<br />
Wobei man dazu sagen sollte, der Kontakt hält sich in starken Grenzen, ich habe bisher nur zweimal in den ganzen Jahren das Bedürfnis die DAK anzurufen &#8211; der Rest wird sowieso von unserem Lohnbüro gesteuert.</p>
<p>Die Mitarbeiter haben ihre An- und Abmeldung bei der neuen bzw alten Krankenkasse selbst erledigt und ich habe die Kündigungsbestätigung und Anmeldung zur neuen Kasse einfach beim Sachbearbeiter meines Steuerberaters eingereicht, der mir den Rest abgenommen hat. Ging einfacher als erhofft.</p>
<p>Die TK hat es direkt hinbekommen mit dem Abbuchen der Mitgliedsbeiträge, nach dem Telefonat eben, bin ich zuversichtlich das die IKK das jetzt auch hinbekommt. Vielleicht.<br />
Ansonsten muss ich von der Arbeitgeberseite die DAK mal loben: Freundlich, schnell und kompetent. Da hat bisher alles so geklappt wie es klappen sollte. Ich hoffe, das sowohl TK als auch IKK sich in das Glied einreihen und dort nicht ausscheren &#8211; doch selbst wenn, dann müsste ich damit leben. Ich kann und will ja niemanden zwingen, die Krankenkasse zu wechseln, die ich gerne hätte.</p>
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		<title>Sammeln und sparen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 11:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Waschanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor úngefähr zwei Jahren war ich mit Freunden im Kino und auf dem nächtlichen Heimweg kamen die Horoskope im Radio. Aus ein bisschen Jux drehten wir das Radio lauter und hörten zu.
Erst kam M., dann H., J. und als vorletztes T. &#8211; alle Vorhersagen liesen auf ein schönes Wochenende für die Vier hoffen, als letztes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor úngefähr zwei Jahren war ich mit Freunden im Kino und auf dem nächtlichen Heimweg kamen die Horoskope im Radio. Aus ein bisschen Jux drehten wir das Radio lauter und hörten zu.<br />
Erst kam M., dann H., J. und als vorletztes T. &#8211; alle Vorhersagen liesen auf ein schönes Wochenende für die Vier hoffen, als letztes war ich an der Reihe:</p>
<p><em>Schütze. Denken Sie daran, auch mal auf andere zu hören. Nicht immer Widersprechen. Sie haben die Weisheit schließlich auch nicht gepachtet!</em></p>
<p>Durchweg gegröhle brach im Auto los. Klar, auf mich kann man ja drauf hauen, selbst im Radio. Überall nur gutes und dann das.</p>
<p>Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte war, dass ich zwei meiner Mitarbeiterinnen sowie meine Lebensgefährtin auf Seminar geschickt habe: Aktives Verkaufen.<br />
Was ich nicht geahnt habe, war allerdings, dass die unglaublich Motiviert und dreihunderttausend Ideen zurück kamen. Irgendwie war das dann doch alles etwas viel für mich&#8230;</p>
<p>Grundsätzlich würde ich natürlich jede Idee gerne beachten, allerdings habe ich das Problem, dass ich a) nicht zehn Aktionen auf einmal fahren kann, b) viel Arbeit bei mir hängen bleibt und c) ich mir nicht immer so gerne in manche Sachen reinreden lasse.</p>
<p>Aber hey, ich hab die Weisheit ja auch nicht gepachtet. Man war durchweg der Meinung, wir brauchen Treuewaschkarten. Ich fand mein kaufe neun Wäschen und du bekommst eine Geschenkt zwar besser, aber okay.<br />
Ich verdränge mal, dass es meiner Meinung nach wirtschaftlicher ist, Zehnerwaschkarten zu verkaufen, als Kunden über Monate hinweg Stempel sammeln zu lassen, aber wer weiß, vielleicht liege ich da ja auch falsch.</p>
<p>Probieren wir es aus und dann sehen wir mal weiter!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verlosung &amp; Seminar</title>
		<link>http://www.tankwartblog.de/2011/05/10/verlosung-seminar/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 08:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[An den Anschluss diesen Postes werde ich die Kommentare zur Verlosung einmal stoppen und alle Kommentatoren und Kommentatorinnen anschreiben zur Übersendung der Anschrift. Wer bis morgen früh also KEINE Mail bekommen hat, möge sich doch bitte nochmal mit mir in Verbindung setzen. Danke schon einmal an alle und eine Antwort auf entstandende Fragen beantworte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den Anschluss diesen Postes werde ich die Kommentare zur Verlosung einmal stoppen und alle Kommentatoren und Kommentatorinnen anschreiben zur Übersendung der Anschrift. Wer bis morgen früh also KEINE Mail bekommen hat, möge sich doch bitte nochmal mit mir in Verbindung setzen. Danke schon einmal an alle und eine Antwort auf entstandende Fragen beantworte ich auch noch.</p>
<p>Das Seminar ist ja nun schon ein paar Tage rum, die Termine habe ich hinter mich gebracht und ansonsten bin ich auch wieder komplett auf dem Laufenden. Wenigstens etwas. Ich hoffe alle Mama&#8217;s haben einen schönen Muttertag gehabt und die lieben Kinderchen waren auch schön brav!</p>
<p>Dank sinkender Rohölpreise entspannt sich auch die Lage am Preismast, die Kunden haben somit Sonne satt, weniger leere Geldbörsen und besser gelaunte Mitmenschen um sich herum, was die allgemeinen Gemütslage äußerst entspannt.</p>
<p>Vielen Dank an der Stelle nochmal an meine Seminarleiter und vor allem an meine Kollegen: Daumen hoch. Die zwei Tage waren sowohl vom Inhalt als auch vom menschlichen Drumherum äußerst nett, dass Hotel war Klasse und das Wetter hip.</p>
<p>Heute ist übrigens eine neue Kollegin bei uns, die zum Mai ihre erste eigene Tankstelle bekommt und hier ein bisschen Kasse &#8220;üben&#8221; kann und morgen mit mir etwas Büroarbeiten am Warenwirtschaftssystem übernimmt. Kassenschulungen gibt es logischerweise nicht alle 14 Tage von daher muss dieser &#8220;kleine&#8221; Crashkurs nun genügen &#8211; bin mir aber ziemlich sicher das das funktionieren wird.<br />
Vor allem da mein zukünftiger Ex-Kollege das doch immer im Griff gehabt hat an seiner Tanke &#8211; wieso sollte sich das nun geändert haben? </p>
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		<title>Jugendschutz</title>
		<link>http://www.tankwartblog.de/2011/03/02/jugendschutz/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 08:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[An alle mitlesenden Kollegen,
da es mit den Überprüfungen des Jugendschutzes immer mehr zu nimmt, sollten sich mittlerweile alle rechtlich gegenüber den Ordnungsämtern absichern.
Grundsätzlich gilt nämlich, bei der ersten Widrigkeit: 300€ Strafe, bei der zweiten 1500€ und beim dritten Mal ein Berufsverbot. Das wäre natürlich für jeden der ultimative Supergau. Als Ausrede zählt dann auch nicht: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An alle mitlesenden Kollegen,<br />
da es mit den Überprüfungen des Jugendschutzes immer mehr zu nimmt, sollten sich mittlerweile alle rechtlich gegenüber den Ordnungsämtern absichern.<br />
Grundsätzlich gilt nämlich, bei der ersten Widrigkeit: 300€ Strafe, bei der zweiten 1500€ und beim dritten Mal ein Berufsverbot. Das wäre natürlich für jeden der ultimative Supergau. Als Ausrede zählt dann auch nicht: Ich hab es den Mitarbeitern immer und immer wieder gesagt.<br />
Wichtig ist, dass ganze Schriftlich, z.B. als Mitarbeiterunterweisung durchzuführen oder direkt im Arbeitsvertrag zu verankern, dazu die Mitarbeiter noch das Schuju-Training ([<a href="http://www.schuju-training.de" target="_blank">www</a>] durchführen lassen und beide Sachen in die Personalakte heften.<br />
Die Mitarbeiterunterweisung muss alle zwei Jahre erneuert werden (im übrigen können dort noch mehr Dinge hereingeschrieben werden, wie z.B. der Umgang bei Gefahren etc.) und man kann die Strafen dann auf das Kassenpersonal übertragen lassen.</p>
<p>Natürlich muss den Mitarbeitern der Jugendschutz konsequent vorgelebt werden. Ist ja auch schließlich wirklich wichtig. Wichtig ist aber auch, dass das Tankstellenpersonal lernt, dass man das wirklich ernst meint! </p>
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		<item>
		<title>Schulungen</title>
		<link>http://www.tankwartblog.de/2011/02/24/schulungen/</link>
		<comments>http://www.tankwartblog.de/2011/02/24/schulungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 08:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich ganz ehrlich bin, hab ich die letzten Jahre relativ wenig Wert darauf gelegt, mich um die Weiterbildung meiner Mitarbeiter zu kümmern.
Immer kam etwas dazwischen, immer war irgend etwas wichtiger. Damit ist nun Schluss&#8230;
Ich habe in den letzten Wochen ein paar Seminare für meine Mitarbeiter &#8211; über das Jahr verteilt &#8211; gebucht und hoffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich ganz ehrlich bin, hab ich die letzten Jahre relativ wenig Wert darauf gelegt, mich um die Weiterbildung meiner Mitarbeiter zu kümmern.<br />
Immer kam etwas dazwischen, immer war irgend etwas wichtiger. Damit ist nun Schluss&#8230;</p>
<p>Ich habe in den letzten Wochen ein paar Seminare für meine Mitarbeiter &#8211; über das Jahr verteilt &#8211; gebucht und hoffe natürlich, dass das auch den ein oder anderen Effekt für die Arbeit mit sich bringt.<br />
Man weiß ja wie das ist, Seminar fertig und hoch motiviert an die Station kommen, dass Problem ist nur, die Motivation über den ersten Tiefpunkt bei der Arbeit zu bringen.</p>
<p>Zusätzlich müssen jetzt alle Mitarbeiter sowie eventuell neue Kollegen das Training bei der &#8220;Schulungsinitiative Jugendschutz&#8221; [<a href="http://www.schu-ju.de" target="_blank">www</a>] durchlaufen. Das ganze ist kostenlos, geht Online und mit einem Zeitaufwand von knapp 15 Minuten sogar sehr schnell.</p>
<p>Der Vorteil ist, sollte doch mal jemand an einen minderjährigen Kunden harte Alkoholika oder Tabakwaren verkaufen, habe ich einen Nachweis, dass die Kollegen anders geschult und aufgeklärt wurden.<br />
Immerhin gibt es nach dem spätestens vierten Verstoß ein Berufsverbot &#8211; abgesehen von der Tatsache was eine Flasche Wodka bei einem jungen Menschen anrichten kann. Das wollen wir natürlich vermeiden.</p>
<p>Von daher finde ich die &#8220;New Yorker&#8221;-Lösung äußerst gut. Egal ob Bar, Tanke oder Kiosk und egal ob 21, 35 oder 85: Ohne Ausweis gibt es keinen Alkohol. Punkt. </p>
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		<item>
		<title>Und keiner mehr versteht es!</title>
		<link>http://www.tankwartblog.de/2010/08/18/und-keiner-mehr-versteht-es/</link>
		<comments>http://www.tankwartblog.de/2010/08/18/und-keiner-mehr-versteht-es/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 07:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmen wir mal einen Beispielhaften Fall. Herr Müller, Herr Schulz und Herr Meier tanken.
Herr Müller an der Nummer 1, Herr Schulz an der Nummer 2 und Herr Meier an der Nummer 3. Durch zwei weitere Kunden im Shop, kann der Kassierer die Kunden nicht den Zapfsäulen zuordnen.
Herr Schulz kommt in den Shop: Einmal die 3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nehmen wir mal einen Beispielhaften Fall. Herr Müller, Herr Schulz und Herr Meier tanken.</p>
<p>Herr Müller an der Nummer 1, Herr Schulz an der Nummer 2 und Herr Meier an der Nummer 3. Durch zwei weitere Kunden im Shop, kann der Kassierer die Kunden nicht den Zapfsäulen zuordnen.<br />
Herr Schulz kommt in den Shop: Einmal die 3 bitte. Er zahlt mit seiner EC-Karte 48,00€. Er verlässt den Shop, als auch die Nummer 3, Herr Meier, den Shop betritt. Da er Bargeld in der Hand hält, drückt der Kassierer direkt, die einzigste offene Säule &#8211; Nummer 1 &#8211; als bar ab. 65€.<br />
Herr Meier beschwert sich natürlich, hat er doch für 17€ weniger getankt, als dem Mitarbeiter klar wird, dass Herr Müller die Säule von Herrn Meier bezahlt hat, rennt er raus um den Kunden noch zurückzuholen.</p>
<p>Vor dem Kassierer liegen jetzt zwei Quittungen! Einmal die EC-Kartenzahlung von Herrn Müller und einmal die Barquittung von Herrn Maier.<br />
EC-Kartenzahlungen können, im Gegensatz zu Kreditkartenzahlungen, nicht mehr auf die Karte zurückgebucht werden. Das heißt also, wir müssen manuell über die Warengruppe Kraftstoffe, den Fehlbetrag von 17€ nachbuchen. Beleg Nummer drei läuft aus der Kasse.<br />
Da wir nun keine original Tankung von Herrn Meier in der Kasse haben, die hat ja als allererstes Herr Müller bezahlt, wird auch hier eine manuelle Nachbuchung von den 48,00€ nötig. Beleg vier läuft aus der Kasse.</p>
<p>Herr Meier und Herr Müller haben nun bezahlt, nachdem Herr Schulz nun ewig Warten musste und seinem Unmut auch laut Luft ließ, hat dieser auch bezahlt. Genauso wie die drei anderen wartenden Kunden.</p>
<p>Wer nun ein bisschen aufgepasst hat, der wird merken, da stimmt im Moment was nicht.</p>
<p>Richtige Buchung 1: In Ordnung.<br />
Richtige Buchung 2: Kein Geld bekommen, nur BAR abgedrückt.<br />
Manuelle Buchung 3: Differenz per EC gebucht. OK.<br />
Manuelle Buchung 4: Richtigen Betrag BAR kassiert.</p>
<p>Uns fehlt also die FÜNFTE Buchung: Warenrücknahme über die Warengruppe Kraftstoff zu Buchung 2. </p>
<p>Also liegen hier jetzt FÜNF Belege. Denn Fall beschrieben und vom Kassierer unterschrieben. Dass soll in zwei Jahren, im Falle einer Steuerprüfung, nochmal jemand nachvollziehen. m(</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Betrug! Betrug!</title>
		<link>http://www.tankwartblog.de/2010/03/10/betrug-betrug/</link>
		<comments>http://www.tankwartblog.de/2010/03/10/betrug-betrug/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Beitrag hab ich gestern Abend schon geschrieben und sollte er nicht von mir zwischenzeitlich gelöscht worden sein, dann solltet ihr ihn heute ab 15 Uhr lesen können!
Ich kann hier leider weder Wortgenau wiedergeben, da ich Sätze leider nur im Gewussel mitbekommen habe, bis zum weiteren mit meinem Bezirksleiter am reden war.
Gestern war er also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diesen Beitrag hab ich gestern Abend schon geschrieben und sollte er nicht von mir zwischenzeitlich gelöscht worden sein, dann solltet ihr ihn heute ab 15 Uhr lesen können!</em></p>
<p>Ich kann hier leider weder Wortgenau wiedergeben, da ich Sätze leider nur im Gewussel mitbekommen habe, bis zum weiteren mit meinem Bezirksleiter am reden war.<br />
Gestern war er also da, mein neuer Bezirksleiter, dass erste Mal alleine, dass erste Mal hat er Zeit mitgebracht. Mein Fazit lautet am Ende: Gut. Nicht perfekt, aber gut. Alles in allem Positiv, mein Bauchgrummeln ist weg und ich denke, mit dem geht was.<br />
Aber darum geht es hier gar nicht, zumindest nicht Vordergründig.<br />
Mein Bezirksleiter machte also mit mir den HSSE-Check, was natürlich einbezieht, draußen auf dem Gelände noch ein paar Dinge zu überprüfen. Wir stehen mit dem Rücken zu Kasse und blicken auf die Zapfsäulenaufkleber als es hinter mir wild an der Scheibe klopft.<br />
Die Kassiererin zeigte wild gestikulierend auf das Auto, dass im Begriff war vom Hof zu fahren. Schnell merkte ich mir das Kennzeichen und eilte in den Shop.<br />
&#8220;Der ist gefahren ohne zu bezahlen&#8221;, rief mir die Kassiererin noch zu. Mittlerweile war der rote Kleinwagen über alle Berge. Verfolgung ausgeschlossen.<br />
&#8220;Für wieviel Euro hat der denn getankt?&#8221;<br />
&#8220;30!&#8221;<br />
&#8220;Gut, dann direkt bitte die Polizei rufen!&#8221;<br />
&#8220;Alles klar.&#8221; schallte es zurück und ich wandte mich wieder meinem Bezirksleiter zu. Wir wollen ja auch fertig werden und 30€ bringen mich dann auch nicht mehr aus der Ruhe.<br />
Ich muss hier schonmal anmerken, dass auf dem Hof zehn Autos sich um zwei Zapfsäulen &#8220;prügelten&#8221; und &#8211; soweit ich mich Entsinnen kann &#8211; drei Kunden an der Kasse standen. Es war also Hochbetrieb.<br />
Ich stand mittlerweile mit meinem Bezirksleiter (BL) im Shop als das Telefon klingelte, dass Gespräch wurde von meiner Kassiererin angenommen und ich kann hier nur Gesprächsfetzen von ihr wieder geben!<br />
&#8220;Ja, rotes Auto&#8221;, &#8220;Nein, der ist einfach gefahren!&#8221;, &#8220;30€!&#8221;, &#8220;Super&#8221; und &#8220;Ja, mein Chef!&#8221;.</p>
<p>Okay, da war nichts dabei wieso ich einschreiten sollte und so setzte ich mich mit meinem BL wieder ins Büro und erledigten noch ein paar Schreibsachen. Circa 20 Minuten später waren wir fertig und mein neuer BL packte schon die Sachen, als uns einfiel, dass wir noch die Zählerstände der Waschanlage aufschreiben wollten. Wir gingen also in den Shop, wo schon ein Polizist mit Kollegin stand.<br />
Auch darum hab ich mich vorerst nicht gekümmert, die Preise wurden erhöht &#8211; der Kundenverkehr war also stark zurückgegangen, die Kollegin an der Kasse hatte also Zeit um mit den Polizisten zu reden.<br />
Sollte irgendwas doch meine Person benötigen, kann ich immer noch dazu kommen.<br />
<span id="more-1094"></span><br />
Auf jedenfall haben wir die Zählerstände dokumentiert und wir betreten wieder den Shop und sind auf dem Weg ins Büro, als ich wieder folgende Sätze und Worte aufschnappe:<br />
&#8220;Das ist Betrug!&#8221;, &#8220;Nein, Betrug.&#8221;, &#8220;DAS ist IHR Problem!&#8221; und der entscheidende Satz: &#8220;Er hat hier was gekauft und sie haben sie Säule nicht abgerechnet. Der gibt doch keine 50€ für eine kleine Dose Bremsflüssigkeit!&#8221;.<br />
Da haben wir also die Geschichte, ohne große Probleme konnte ich mir das alles nun an der Hand abzählen.<br />
Der Kunde tankt also, kommt in den Shop und käuft sich eine Dose Bremsflüssigkeit. Dabei vergisst er zu erwähnen, dass er noch getankt hat.<br />
So bezahlt er statt 30€ für die Tankfüllung und 5€ für die Bremsflüssigkeit nur die 5€ abgezogen. Die Schlussfolgerung ist, dass er statt 15€ ein Rückgeld in Höhe von 45€ bekommt.<br />
&#8220;Dazu würde ich gerne was sagen, aber bevor ich mir meinen Mund verbrenne&#8230;&#8221;, meinte mein BL zu mir und ich stimmte zu. Wir gingen zusammen ins Büro, aber das Kribbeln lies mich nicht mehr los. Ich muss das klären.</p>
<p><em>Man möge bitte nicht denken, dass ich dem Kunden die Schuld in die Schuhe schieben will. Natürlich hätte die Kassiererin nachfragen könnenn, ob er noch getankt habe. Auf der anderen Seite, wer den Wandel der Tankstellen verfolge, wird mir zustimmen, dass die Zahl der reinen Shop-Kunden immer mehr steigt. Also das Tanken ist kaum noch Voraussetzung für einen Gang zu &#8220;Tanke&#8221;.<br />
Weiterhin sehe ich, als Chef, meine Pflicht auch darin, mich nach Außenhin vor meine Angestellten zu stellen. Nicht bedingungslos, aber in diesem Falle definitiv!<br />
Was mich in dem Gefühl bestärkt, dass der Kunde wahrscheinlich nicht gesagt hat, dass er getankt hat (ich bezweifel nicht, dass er es wirklich NUR vergessen hat) ist, dass die Kollegin zu 98% nur 0er Schichtabrechnungen abgibt, dh die Kasse keinen Fehlbetrag abliefert. Sie ist also mehr als Gewissenhaft in solchen Dingen.</em></p>
<p>Aber gut, weiter in der Geschichte. Ich bin dann direkt raus, die Polizisten waren schon fast am Auto, mein BL eilte schnell hinter mir her.<br />
&#8220;Hallo? Entschuldigung?&#8221; rief ich um die Beamten aufzuhalten.<br />
Der Polizist drehte sich um, die Kollegin lief erst ein paar Schritte weiter um letztendlich doch zu stoppen.<br />
&#8220;Ich bin der Chef hier und ich hab das eben mitbekommen. Ist das ihr Ernst? Sie werfen der Kollegin Betrug vor?&#8221;</p>
<p>Polizist: &#8220;Richtig, weil der Kunde im Laden war?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Ja und? Das spricht ihn frei von aller Schuld?&#8221;<br />
Polizist: &#8220;Ja, er hatte eine Kaufabsicht!&#8221;<br />
Ich: &#8220;Ja von Bremsflüssigkeit.&#8221;<br />
Polizist, ziemlich patzig: &#8220;Jetzt hören Sie mal zu. Wenn sie in eine Kneipe gehen und 11 Bier trinken und der Wirt ihnen nur zehn abzieht, dann haben Sie keine Schuld oder Betrug begangen!&#8221;<br />
Ich, genervt von seinem arroganten Ton: &#8220;Wie immer gut im Äpfel und Birnen vergleichen!&#8221;<br />
Polizist: &#8220;Was soll&#8230;&#8221;<br />
Ich: &#8220;&#8230;das hat damit nämlich&#8230;&#8221;<br />
Polizistin: &#8220;HALLO? Wieso fallen SIE UNS ins Wort?&#8221;<br />
Ich hasse diese arrogante Art und Weise!<br />
Ich: &#8220;Von vorne: Das mit dem Wirt ist natürlich quatsch&#8230;&#8221;<br />
Polizist: &#8220;Was soll das denn? Was wollen Sie denn?&#8221;<br />
Ich: &#8220;Darf ich auch ausreden? Also das ist Quatsch, denn zum 1. schenkt der Wirt MIR das Bier aus und ZWEITENS tankt der Kunde hier selbst und DRITTENS haben Sie die Tankstellenentwicklung nicht mitbekommen wenn Sie denken das jeder Kunde zwangsläufig an der Tankstelle auch tankt!&#8221;</p>
<p>Den folgenden Satz der Polizistin ist mir leider entfallen.</p>
<p>BL: &#8220;Sie haben noch nicht als Kassiererin gearbeitet oder?&#8221;<br />
Polizistin: &#8220;Doch, lange genug!&#8221;<br />
BL: &#8220;Dann waren Sie da aber nicht gut drin, bei der Mein&#8230;&#8221;<br />
Polizistin, wollte wohl auch mal ins Wort fallen, erregt: &#8220;HALLO? Was soll das denn?&#8221;<br />
BL: &#8220;Naja ich wollte ihnen damit klarmachen, dass man bei der Meinung nicht lange sowas gemacht haben kann.&#8221;</p>
<p>Okay, ich kürze das hier auch mal weiter ab.<br />
Der Polizist behauptet, er mag am Ende auch rechtlich gesehen auch Recht haben, dass der Kunde von jedem Betrugsvorwurf frei ist, solange er im Shop was gekauft hat.<br />
Das heißt, dass ab sofort jeder einfach im Shop ein Snickers kaufen und dann fahren kann ohne sich Strafbar zu machen. Massenhaft, Dauerhaft. Gut zu wissen.<br />
Wenn das Rechtlich gesehen so ist, dann läuft mal wieder was verkehrt im Staate Deutschland.</p>
<p>Aber den Sinn, worum es mir überhaupt ging, der Kollegin Betrug vorwerfen zu wollen. Konnte er mir auch nicht erklären, bis zum weiteren den Sinn.<br />
Vor allem weil das seit drei Jahren, erst der fünfte Fall ist, denn wir an die Polizei weitergegeben haben.</p>
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		<title>Weihnachtsfeiertage</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 12:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[Schichtplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube es war noch nie so einfach den Arbeitsplan für die Weihnachtszeit zu entwerfen. Zwei Feiertage mit insgesamt vier Schichten plus Weihachten und Sylvester.
Die Mitarbeiter haben sich quasi von selbst für den 25. und 26.12. eingeteilt und der 24. ist sowieso kein Feiertag. Also kommt die Halbtagsangestellte von Morgens bis Mittags um 13 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube es war noch nie so einfach den Arbeitsplan für die Weihnachtszeit zu entwerfen. Zwei Feiertage mit insgesamt vier Schichten plus Weihachten und Sylvester.</p>
<p>Die Mitarbeiter haben sich quasi von selbst für den 25. und 26.12. eingeteilt und der 24. ist sowieso kein Feiertag. Also kommt die Halbtagsangestellte von Morgens bis Mittags um 13 Uhr und ich mache dann bis um 18 Uhr. Danach ist die Tanke geschlossen und jeder ist zu Hause bei der Familie.</p>
<p>Den 01.01., also Neujahr, haben wir sowieso ganztägig geschlossen. Ich bin zwar ein paar Stunden da, aber die Zeit brauche ich für den Jahresabschluss und hab dann keinen Nerv zwischen Büro und Kasse zu pendeln. Davon abgesehen das wir vor zwei Jahren auf hatten, aber kaum jemand da war. Das ist den ganzen Strom nicht wert!</p>
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	if (button) {
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