2. März 2011 ~ Keine KundenKunden

Jugendschutz

An alle mitlesenden Kollegen,
da es mit den Überprüfungen des Jugendschutzes immer mehr zu nimmt, sollten sich mittlerweile alle rechtlich gegenüber den Ordnungsämtern absichern.
Grundsätzlich gilt nämlich, bei der ersten Widrigkeit: 300€ Strafe, bei der zweiten 1500€ und beim dritten Mal ein Berufsverbot. Das wäre natürlich für jeden der ultimative Supergau. Als Ausrede zählt dann auch nicht: Ich hab es den Mitarbeitern immer und immer wieder gesagt.
Wichtig ist, dass ganze Schriftlich, z.B. als Mitarbeiterunterweisung durchzuführen oder direkt im Arbeitsvertrag zu verankern, dazu die Mitarbeiter noch das Schuju-Training ([www] durchführen lassen und beide Sachen in die Personalakte heften.
Die Mitarbeiterunterweisung muss alle zwei Jahre erneuert werden (im übrigen können dort noch mehr Dinge hereingeschrieben werden, wie z.B. der Umgang bei Gefahren etc.) und man kann die Strafen dann auf das Kassenpersonal übertragen lassen.

Natürlich muss den Mitarbeitern der Jugendschutz konsequent vorgelebt werden. Ist ja auch schließlich wirklich wichtig. Wichtig ist aber auch, dass das Tankstellenpersonal lernt, dass man das wirklich ernst meint!

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24. Februar 2011 ~ Keine KundenKunden

Schulungen

Wenn ich ganz ehrlich bin, hab ich die letzten Jahre relativ wenig Wert darauf gelegt, mich um die Weiterbildung meiner Mitarbeiter zu kümmern.
Immer kam etwas dazwischen, immer war irgend etwas wichtiger. Damit ist nun Schluss…

Ich habe in den letzten Wochen ein paar Seminare für meine Mitarbeiter – über das Jahr verteilt – gebucht und hoffe natürlich, dass das auch den ein oder anderen Effekt für die Arbeit mit sich bringt.
Man weiß ja wie das ist, Seminar fertig und hoch motiviert an die Station kommen, dass Problem ist nur, die Motivation über den ersten Tiefpunkt bei der Arbeit zu bringen.

Zusätzlich müssen jetzt alle Mitarbeiter sowie eventuell neue Kollegen das Training bei der “Schulungsinitiative Jugendschutz” [www] durchlaufen. Das ganze ist kostenlos, geht Online und mit einem Zeitaufwand von knapp 15 Minuten sogar sehr schnell.

Der Vorteil ist, sollte doch mal jemand an einen minderjährigen Kunden harte Alkoholika oder Tabakwaren verkaufen, habe ich einen Nachweis, dass die Kollegen anders geschult und aufgeklärt wurden.
Immerhin gibt es nach dem spätestens vierten Verstoß ein Berufsverbot – abgesehen von der Tatsache was eine Flasche Wodka bei einem jungen Menschen anrichten kann. Das wollen wir natürlich vermeiden.

Von daher finde ich die “New Yorker”-Lösung äußerst gut. Egal ob Bar, Tanke oder Kiosk und egal ob 21, 35 oder 85: Ohne Ausweis gibt es keinen Alkohol. Punkt.

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18. August 2010 ~ 5 KundenmeinungenKunden

Und keiner mehr versteht es!

Nehmen wir mal einen Beispielhaften Fall. Herr Müller, Herr Schulz und Herr Meier tanken.

Herr Müller an der Nummer 1, Herr Schulz an der Nummer 2 und Herr Meier an der Nummer 3. Durch zwei weitere Kunden im Shop, kann der Kassierer die Kunden nicht den Zapfsäulen zuordnen.
Herr Schulz kommt in den Shop: Einmal die 3 bitte. Er zahlt mit seiner EC-Karte 48,00€. Er verlässt den Shop, als auch die Nummer 3, Herr Meier, den Shop betritt. Da er Bargeld in der Hand hält, drückt der Kassierer direkt, die einzigste offene Säule – Nummer 1 – als bar ab. 65€.
Herr Meier beschwert sich natürlich, hat er doch für 17€ weniger getankt, als dem Mitarbeiter klar wird, dass Herr Müller die Säule von Herrn Meier bezahlt hat, rennt er raus um den Kunden noch zurückzuholen.

Vor dem Kassierer liegen jetzt zwei Quittungen! Einmal die EC-Kartenzahlung von Herrn Müller und einmal die Barquittung von Herrn Maier.
EC-Kartenzahlungen können, im Gegensatz zu Kreditkartenzahlungen, nicht mehr auf die Karte zurückgebucht werden. Das heißt also, wir müssen manuell über die Warengruppe Kraftstoffe, den Fehlbetrag von 17€ nachbuchen. Beleg Nummer drei läuft aus der Kasse.
Da wir nun keine original Tankung von Herrn Meier in der Kasse haben, die hat ja als allererstes Herr Müller bezahlt, wird auch hier eine manuelle Nachbuchung von den 48,00€ nötig. Beleg vier läuft aus der Kasse.

Herr Meier und Herr Müller haben nun bezahlt, nachdem Herr Schulz nun ewig Warten musste und seinem Unmut auch laut Luft ließ, hat dieser auch bezahlt. Genauso wie die drei anderen wartenden Kunden.

Wer nun ein bisschen aufgepasst hat, der wird merken, da stimmt im Moment was nicht.

Richtige Buchung 1: In Ordnung.
Richtige Buchung 2: Kein Geld bekommen, nur BAR abgedrückt.
Manuelle Buchung 3: Differenz per EC gebucht. OK.
Manuelle Buchung 4: Richtigen Betrag BAR kassiert.

Uns fehlt also die FÜNFTE Buchung: Warenrücknahme über die Warengruppe Kraftstoff zu Buchung 2.

Also liegen hier jetzt FÜNF Belege. Denn Fall beschrieben und vom Kassierer unterschrieben. Dass soll in zwei Jahren, im Falle einer Steuerprüfung, nochmal jemand nachvollziehen. m(

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10. März 2010 ~ 7 KundenmeinungenKunden

Betrug! Betrug!

Diesen Beitrag hab ich gestern Abend schon geschrieben und sollte er nicht von mir zwischenzeitlich gelöscht worden sein, dann solltet ihr ihn heute ab 15 Uhr lesen können!

Ich kann hier leider weder Wortgenau wiedergeben, da ich Sätze leider nur im Gewussel mitbekommen habe, bis zum weiteren mit meinem Bezirksleiter am reden war.
Gestern war er also da, mein neuer Bezirksleiter, dass erste Mal alleine, dass erste Mal hat er Zeit mitgebracht. Mein Fazit lautet am Ende: Gut. Nicht perfekt, aber gut. Alles in allem Positiv, mein Bauchgrummeln ist weg und ich denke, mit dem geht was.
Aber darum geht es hier gar nicht, zumindest nicht Vordergründig.
Mein Bezirksleiter machte also mit mir den HSSE-Check, was natürlich einbezieht, draußen auf dem Gelände noch ein paar Dinge zu überprüfen. Wir stehen mit dem Rücken zu Kasse und blicken auf die Zapfsäulenaufkleber als es hinter mir wild an der Scheibe klopft.
Die Kassiererin zeigte wild gestikulierend auf das Auto, dass im Begriff war vom Hof zu fahren. Schnell merkte ich mir das Kennzeichen und eilte in den Shop.
“Der ist gefahren ohne zu bezahlen”, rief mir die Kassiererin noch zu. Mittlerweile war der rote Kleinwagen über alle Berge. Verfolgung ausgeschlossen.
“Für wieviel Euro hat der denn getankt?”
“30!”
“Gut, dann direkt bitte die Polizei rufen!”
“Alles klar.” schallte es zurück und ich wandte mich wieder meinem Bezirksleiter zu. Wir wollen ja auch fertig werden und 30€ bringen mich dann auch nicht mehr aus der Ruhe.
Ich muss hier schonmal anmerken, dass auf dem Hof zehn Autos sich um zwei Zapfsäulen “prügelten” und – soweit ich mich Entsinnen kann – drei Kunden an der Kasse standen. Es war also Hochbetrieb.
Ich stand mittlerweile mit meinem Bezirksleiter (BL) im Shop als das Telefon klingelte, dass Gespräch wurde von meiner Kassiererin angenommen und ich kann hier nur Gesprächsfetzen von ihr wieder geben!
“Ja, rotes Auto”, “Nein, der ist einfach gefahren!”, “30€!”, “Super” und “Ja, mein Chef!”.

Okay, da war nichts dabei wieso ich einschreiten sollte und so setzte ich mich mit meinem BL wieder ins Büro und erledigten noch ein paar Schreibsachen. Circa 20 Minuten später waren wir fertig und mein neuer BL packte schon die Sachen, als uns einfiel, dass wir noch die Zählerstände der Waschanlage aufschreiben wollten. Wir gingen also in den Shop, wo schon ein Polizist mit Kollegin stand.
Auch darum hab ich mich vorerst nicht gekümmert, die Preise wurden erhöht – der Kundenverkehr war also stark zurückgegangen, die Kollegin an der Kasse hatte also Zeit um mit den Polizisten zu reden.
Sollte irgendwas doch meine Person benötigen, kann ich immer noch dazu kommen.
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3. Dezember 2008 ~ Keine KundenKunden

Weihnachtsfeiertage

Ich glaube es war noch nie so einfach den Arbeitsplan für die Weihnachtszeit zu entwerfen. Zwei Feiertage mit insgesamt vier Schichten plus Weihachten und Sylvester.

Die Mitarbeiter haben sich quasi von selbst für den 25. und 26.12. eingeteilt und der 24. ist sowieso kein Feiertag. Also kommt die Halbtagsangestellte von Morgens bis Mittags um 13 Uhr und ich mache dann bis um 18 Uhr. Danach ist die Tanke geschlossen und jeder ist zu Hause bei der Familie.

Den 01.01., also Neujahr, haben wir sowieso ganztägig geschlossen. Ich bin zwar ein paar Stunden da, aber die Zeit brauche ich für den Jahresabschluss und hab dann keinen Nerv zwischen Büro und Kasse zu pendeln. Davon abgesehen das wir vor zwei Jahren auf hatten, aber kaum jemand da war. Das ist den ganzen Strom nicht wert!

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