22. Oktober 2008 ~ Keine KundenKunden

Keine Luftbuchungen

Wir geben Gutscheine nur gegen Barzahlung aus, also nicht mehr Kartenzahlung. Das funktioniert auch mit dem Kassensystem nicht, dass kannte ich auch schon von meiner Ausbildung – an einem anderen Kassensystem.
Wieso? Keine Ahnung, irgendwer sagte mir einmal, dass dies steuerrechtliche Gründe hätte. Kann sein, muss nicht.

Klar, wir könnten nun den entsprechenden Betrag über “Zubehör” oder so per Karte abrechnen, eine Warenrücknahme BAR machen und das ganze dann nochmal BAR per SOE Gutscheine einbuchen. Rechnerisch würde das passen, aber solche Luftnummern mache ihr hier nicht. Da würde nur irgendein Mitarbeiter sonst noch auf dumme Gedanken kommen. Außerdem wäre bei einer Steuerprüfung am Ende die Kacke am dampfen!

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6. Oktober 2008 ~ 1 Kundenmeinung

Neue Aushilfe

Okay, beginnen wir mit etwas leichter Kost, vor allem habe ich heute eigentlich keine Zeit, aber ich will nicht schon wieder alles verschieben.

Heute kommt ab 14 Uhr eine neue Aushilfe die vor allem am Wochenende hier arbeiten wird, da sie schon eine Vollzeitstelle hat.

Neue Aushilfen einlernen, bedeutet für uns eigentlich immer viel Stress und Mehraufwand, man glaubt garnicht wieviele Arbeiten wir hier Zwischendurch erledigen und welche Arbeiten dann doch sehr ausführlich erklärt werden müssen.

Das geht über die Waschstraße, bis zum Gasflaschenverkauf, Lotto, die Kasse erklären, Remissionen, Warenlieferungen, Werkstatt Rechnungen und den Umgang mit Geld!

Dazu natürlich noch die Beratung von Kunden in Hinsicht auf Gasflaschen, Benzinsorten, Motorenöl usw.

Da wartet immer ein gutes Stück arbeit, vor allem brauchen wir dazu immer gute 20 Stunden Einarbeitungszeit bis alles relativ gut sitzt. Ansonsten bin ich ja auch – falls nicht an der Station – über das Handy zu erreichen.

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21. Juni 2008 ~ Keine KundenKunden

Harmonie

Harald Stenger, DFB-Pressesprecher:

Arne, ich weiß nicht wieso, aber Phillip Lahm sagte mir, ich solle dich auf den aktuellen Stand der Tischtennisplatte ansprechen. Sage uns doch mal wieso und den aktuellen Stand der Dinge!

Arne Friedrich, Deutscher Fussball-Nationalspieler

Ja, hiermit muss ich bekannt geben das Phillip Lahm die Nummer 1 im Tischtennis ist…

Wieso ich das hier schreibe hat einen einfachen Grund, es gilt in den Teamsportarten genauso wie auf der Arbeit, in einem gutlaufendem Team das auch Harmoniert und zusammen hält, ist es immer einfacher ein paar Prozent mehr Leistung herauszuholen.

Aber auch ganz banale Sachen, wie zum Beispiel Schichten tauschen oder Probleme klären laufen viel einfacher ab.

Darauf, und das vergessen viele, sind Chefs und Vorgesetzte natürlich immer auch fixiert und lassen deshalb Probleme auch einmal aussen vor.

Das alles muss natürlich immer auch bei neuem Personal bedacht werden, ist diese Person in der Lage auch einmal die Arbeit von anderen zu erledigen? Ist diese Person flexibel? Passt der Kandidat in das Team? Wenn ja, ist diese Person in der Lage die Arbeiten zu erledigen?

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20. Juni 2008 ~ 1 Kundenmeinung

Dumm gefallen

Passend zu Murphy:
Ein Mitarbeiter ist im Garten von der Leiter gefallen und knallte mit dem Steißbein auf den einzigsten Stein weit und breit. Folge Bluterguss, der sich so ausweitete das dieser gestern im Krankenhaus rausgeschnitten wurde.
Somit darf er erstmal eine Woche nichts heben, ist somit für die Arbeit hier nicht Einsatzfähig.
Also von hier aus noch einmal gute Besserung!

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5. Mai 2008 ~ Keine KundenKunden

Aktives Verkaufen

Aktives Verkaufen kann so einfach sein und einen wirklichen Mehrwert bieten. Sollte man durch das aktive Verkaufen pro Stunde “nur” 5 € mehr Umsatz erzielen, sind das in einer 6 Stundenschicht schon 30 € und gleich 80 € während der Öffnungszeiten. Ganz zu schweigen wenn ein margenstarker Artikel angeboten wird, dann sind es ganz schnell auch mal 150 €. Auf den Monat gerechnet landen wir zwischen 2400 € und 4500 €.
Nehmen wir doch mal unsere momentane Waschaktion als Beispiel:
Der Kunde kommt in den Laden, dabei ist es nun egal ob er eine niedrig preisige Wäsche verlangt oder komplett Ohne wieder fahren will, und wird vom Kassierer begrüßt.
Kunde: “Guten Tag. Ich habe an der 4 getankt!”
Kassierer: “Gerne, darf es sonst noch etwas sein?”, auch hier ganz wichtig: offene Fragen stellen!
Kunde: “Nein danke!”
Kassierer: “Gut, wir hätten allerdings eine Aktion, sie können nun mit einer der beiden besten Wäschen ihr Auto waschen und bekommen dafür von uns auf jeden Liter, den Sie getankt haben, fünf Cent Rabatt.”

So, damit wäre die Sache gegessen. Diese Aussage dauerte keine 15 Sekunden. Sollte sich der Kunde sofort gegen die Aktion entscheiden, gibt es keine weitere Nachfrage. Wir wollen ja niemanden verärgern.

Merken wir das der Kunde noch Überlegt und sich nicht Entscheiden kann, sollten Vorteile dargelegt werden: Pflege des Autos, Wert des Rabattes (bei 50 Litern über 2,50 € Rabatt), wesentlich Günstiger getankt etc. Auch bei Regen darf natürlich klar gemacht werden, dass Regenwasser kein Kalk enthält und dadurch keine Flecken entstehen.

Aber auch Abseits dieser Aktion bieten sich viele Möglichkeiten zum aktiven Verkaufen:
Kunde kommt zum Waschen an die Tankstelle: Hätten Sie gerne noch ein Eis während der Wartezeit? Oder im Winter: Wir wäre es mit einem Kaffee während des Waschvorgangs?

Beim Zigarettenkauf: Darf es auch ein Bigpack sein? Oder beim Tabak: Brauchen Sie noch Zigarettenpapier oder Hülsen?

Es bieten sich unmöglich viele Varianten des Ganzen, dass wichtige ist immer nur, dass die Fragen auch gestellt werden, ein anderer positiver Nebeneffekt ist natürlich, dass der Kunde das Gefühl bekommt, dass wir uns Gedanken um Ihn machen.

Wichtig ist, wir müssen Wissen, wann ist der Break Even beim Kunden angekommen, wann sollten wir aufhören Fragen zu stellen und ein “NEIN” ist ein Nein!

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