15. März 2010 ~
Ich sitze noch im Büro, bereite mich auf meinen anstehenden Kassendienst vor als die Kassiererin ins Büro gestürmt kommt.
“Da steht ne Kundin an der Nummer 2 und tankt. Der läuft das ganze Benzin wieder unten am Auto raus.”
Verdammt, das können nun zwei Liter sein, genauso wie 20. Ich schnappe mir noch schnell aus dem Lager das Kraftstoffbindemittel und beeile mich raus. Nachdem ich überprüft habe, dass sie auch nicht weiter tankt (lacht nicht, viele vergessen das durch den Schreck) habe ich erstmal einen Behälter unter das Auto gelegt um weiteres Auslaufen auf der Fahrbahn zu vermeiden und einen kleinen Ring Bindemittel um das Auto gestreut.
Nachdem ich dann den Werkstattbesitzer gerufen habe, stellte er fest, dass der Schlauch zum Kraftstofffilter gerissen ist und wir das Auto erstmal neben die Werkstatt schieben müssen.
Danach habe ich erstmal eine Viertelstunde lang Bindemittel streuen und kehren dürfen.
Wer Kraftstoffbindemittel nicht kennt: Leicht geklumptes, gelbes Pulver.
Glaubt mir, dass Kehren macht bei kräftigem Wind keinen Spass. Probiert das mal mit einem Kilo Puderzucker vor der Tür…
Das ganze ist zum Glück noch glimpflich ausgegangen. Während meiner Ausbildungszeit hat es eine Kundin mal geschafft 100 Liter Super auslaufen zu lassen, ohne zu merken das sie mit den Füßen mitten in dem kleinen Teich steht und es wahnsinnig Kratzt in der Nase.
Da ‘darf’ man schnell mal die Fahrbahn absperren und die ganze Sauerrei beseitigen, bevor noch ein paar Autos durch die Benzinlache fahren!
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13. Januar 2009 ~
Im Zuge des Flaggenwechsels von “AGIP” auf “Star” (dazu werde ich die Tage auch noch einiges zu veröffentlichen haben) habe ich mal anhand unserer Jahresabrechnung UNSERE Kraftstoff-Durchschnittspreise für das Jahr 2008 ausgerechnet:
Diesel: 1,31 €
Benzin: 1,38 €
Super: 1,36 €
Super+: 1,44 €
Der höhere Durchschnittspreis von Benzin kommt wohl daher zustande, dass im Jahresverlauf der Preisunterschied von Benzin zu Super getilgt wurde. Aber 1,36€, da darf man jetzt bei 1,159 € garnicht meckern!
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13. Januar 2009 ~
Heute Morgen packe ich die neue Zeitschriften Lieferung aus und finde dort ein Päckchen lauter “Gogo’s”. Oh nein, wieder so ein Poke-Digi-Fantasiefiguren-Kabinett, am besten ich leg das gleich zu den Remissionen dann bin ich das Leid auch wieder durch.
Ein bisschen angefixt durch meine Neugier durchblättere ich aber doch mal eines der beiliegenden Sammelhefte (man kann sogar Stickers kaufen – welch Graus’). Darin der Text, dass man doch auf das Copyright auf den Figuren achten solle, denn nur damit hat man (sinngemäß) den vollen Spielspass.
Naja gut, ich packe also weiter aus und was finde ich in dem nächsten Karton? Eine Kiste voll “Frikis”! Äh, sehen verblüffend ähnlich aus… Irgendwie doch alles sehr makaber! Die ganze Story gibt es noch auf drei Bildern zum selbst vergleichen.
Schlagworte: Nachmacher
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16. Dezember 2008 ~
Wir verkaufen hier Handykarten über ein sogenanntes e-Loading-Terminal [www]. Das heißt, wir müssen keine Rubbelkarten mehr im Voraus kaufen, sondern Drucken bei Bedarf einfach Seriennummern aus, diese werden “Just-in-Time” bei dem entsprechendem Mobilfunkanbieter abgerufen und durch einen Servicedienstleister abgerechnet.
Nun war es letzte Woche so, dass bei einem großen Mobilfunkanbieter eine komplette Charge-Seriennummern im Wert von jeweils 20 € inaktiv geschaltet wurde. Das heißt, wir haben die Nummern ausgedruckt, den Kunden gegeben, aber diese konnten ihre Karten nicht aufladen.
Eben habe ich noch einmal mit dem Betreiber telefoniert, der mir dann sagte, dass fast eine Million Nummern fälschlicherweise abgeschaltet wurden. Unsere Nummer ist aber wieder Aktiv und kann somit gekauft werden.
Schlagworte: Charge, e-Loading, Prepaid
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9. Dezember 2008 ~
Ich sitze gerade hier und habe von unserem Lieferanten die Lieferzeiten für die Weihnachtsfeiertage in der Hand. Das Problem dieses Jahr ist, dass der 24.12. ein Mittwoch ist (Lieferfrei) und erst wieder am Samstag der einzigste Tag ist, an dem die Lieferungen eintreffen können! Unser Großhändler muss – nach meinen Schätzungen, also an drei statt an fünf Tagen über 15000 Kunden beliefern. Und das auch noch an Tagen, an denen man sowieso mehr verkauft.
Ich habe aber nun ein Problem damit, einfach auf gut Glück zu bestellen, also werde ich vor und nach den Weihnachtsfeiertagen zu der Metro fahren. Weiterhin haben wir mal ein Schild aufgehängt, auf dem wir darum bitten, dass Zigarettenstangen nach Möglichkeit doch vorbestellt werden sollen. Ist natürlich kein Zwingendes Muss, aber irgendwie versuche ich eben dem ganzen Herr zu werden und das ohne hier tausende Euro an Zigaretten einzulagern – was sowieso nicht passieren wird.
Schlagworte: Weihnachtsfeiertage, Zigaretten
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