6. Januar 2011 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Erpressung am Telefon

Viele nutzen mittlerweile die Paysafecard’s um im Internet zu bezahlen, sei es beim Online Shopping oder zum Pokern.
Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt und einige Prepaid-Kreditkartenanbieter akzeptieren auch diese Karten um das Kundenkonto aufzuladen. Schnell und Einfach.

Natürlich lockt solch eine Möglichkeit auch Ganoven an und diese versuchen schnell und kostenfrei an die Karten zu bekommen, vor allem da diese mit bis zu 100€ ausgegeben werden können. Da wird an der Station angerufen, man gibt sich als guter Stammkunde mit bestem Draht zum Chef aus und will eine 100€ Paysafekartennummer haben, man würde morgen bezahlen. Natürlich wäre alles abgesprochen.

Der oder die Mitarbeiter/in werden noch ein bisschen unter Druck gesetzt, zum Beispiel damit das der Chef extrem sauer wäre, wenn man ihn nun nochmal anrufen müsse, weil das Personal die Kartennummer nicht rausgebe.

Durch viele Informationsblätter (vor allem von den Großhändlern und Gesellschaften) fallen die wenigsten Mitarbeiter(innen) darauf noch hinein und beenden das Gespräch bevor es denn richtig losgehen kann, Karten gibt es nur gegen Bares und das direkt!

Nun hat sich anscheinend eine Bande zum Ziel gesetzt, dass da doch noch was gehen müsse und drückt bei dem unter Druck setzen richtig auf die Tube.
Man wird also angerufen und es wird gesagt, entweder man gäbe nun Nummern von Karten heraus oder die Komplizen – in Tankstellennähe – kommen zu einem und Demolieren einem den ganzen Shop. Damit das ganze noch eindrucksvoller Präsentiert wird, wird noch im Hintergrund geschossen.

Die Ansage lautet daher: Am besten direkt den Shop verschließen, Notruftaste bestätigen und nach Möglichkeit mit einem zweiten Telefon, wie zum Beispiel dem eigenen Handy, die Polizei verständigen. Ob wirklich Täter in Tankstellennähe gewesen sind, ist nicht bekannt und von daher darf man so etwas auf keinen Fall ausschließen. Es wird also zu allerhöchster Vorsicht geraten und man sollte die Hoffnung haben, dass unsere Staatsschützer diese Mistkerle in die Finger kriegen.

Erpressung fällt dabei auf jeden Fall darunter, eventuell sogar Raub.

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23. Dezember 2010 ~ 5 KundenmeinungenKunden

Licht aus!

Gestern Abend, 15:30 Uhr, zu der sowieso schon starken Dunkelheit verdunkeln den kompletten Himmel tiefschwarze Wolken. Ich schalte also die komplette Außenbeleuchtung an, verschwinde kurz im Lager und als ich raus komme, zweifel ich kurz an mir. Habe ich nicht eben das Licht angemacht? Ein kleiner Blick auf die Sicherungen reichen: Doch, klar. Alles an, eigentlich.
Ein kurzer Blick raus verursacht noch mehr Fragezeichen in meinem Kopf: Wieso ist der Preismast aus?

Also suche ich den kompletten Sicherungskasten mit knapp 100 Sicherungen durch und finde schnell den rausgesprungenen FI. Also, rein das Ding, ein kurzer Blick und: Tada, alles wieder an. Etwas beruhigt gehe ich zur… “Klack”… Kasse. Alles aus.

Och nö. Nicht heute und vor allem NICHT jetzt. Wieder zum Sicherungskasten, FI reindrücken und alles geht… “Klack”… wieder. Nein, doch nicht.
Über unsere Bauleitung in der Zentrale schnell eine Fehlermeldung abgesetzt, dass auch ja heute noch die Technikfirma einen Elektriker raus schickt, der mir das irgendwie wieder behebt.

Wir haben mittlerweile 18 Uhr und man sieht die Hand vor Augen nicht mehr auf dem Forecourt, dazu noch ein nicht funktionierender Preismast. Die Schicht wird wohl eher ruhig, hin und wieder verirrt sich dann zwar doch der ein oder andere Kunde an der Tankstelle, aber der Rest fährt weiter. So ein Mist.

Um halb Sieben steht der Elektriker endlich vor der Tür, probiert nach und nach alle einzelnen Sicherungen aus und findet sie nach einiger Zeit. Irgendein Stromkabel, an der u.a. die Staubsauger, der Luftprüfer und eine alte demontierte Lichtsäule hangen, hat wohl den Kurzschluss verursacht. Wir gehen mal davon aus, dass die alte Stromleitung im Boden nicht richtig abisoliert wurde und nun der ganze Tauschnee auf die Leitung getroffen ist.

Bis nach den Feiertagen bleibt das also alles aus und dann wird sich um das entsprechende Kabel gekümmert, hauptsache das Licht und der Preismast gehen wieder! Technikereinsatz beendet: 20.30 Uhr. Danke!

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6. Dezember 2010 ~ Keine KundenKunden

Doofe Idee mit dem Spray

Alle Jahre wieder, taucht hier irgendein Vertreter mit supertollen, hippen, trendy und monstercoolen Non-Food-Produkten auf, nur um sich von mir anhören zu dürfen, dass wir bestens Versorgt sind. Ja, auch vom Preis.

Der ein oder andere will das nicht verstehen und packt dann seine “Geheimwaffe” aus. Pfefferspray. Keine Ahnung wieso die fliegenden Händler immer denken, dass eine VPE mit Pfefferspray mich umstimmen können sollte. Das Zeug ist hier für mich: SCHWACHSINN.

Aber nein, ich müsse es ja nicht verkaufen, man kann es ja unter die Ladentheke stellen zum Selbstschutz. Ich glaube die Hersteller von dem Zeug schulen alle Händler das sie das Zeug a) immer so anpreisen und b) die Ladentür öffnet für noch mehr Geschäfte.

Jedesmal wölbt sich dann ein bisschen meine Halsschlagader vor Wut. Wollen die mich Ernsthaft auf den Arm nehmen, Pfefferspray zum Selbstschutz? Wieviele Pächter versuchen Ihren Mitarbeitern einzutrichtern: Nichts gegen Räuber oder agressive Personen unternehmen, allerhöchstens den stillen Alarm auslösen. Nicht Reizen. Immer schön die Forderungen erfüllen und wenn möglichst Merkmale zur Täterbeschreibung merken.
Und dann kommen die mir mit Pfefferspray, am besten noch welches, dass man mühsam unter dem Ladentisch hervorzaubern muss in all der Hektik und Nervosität.

“Moment bitte, ich muss schnell mal das Pfefferspray unter der Kasse hervorfingern. … … Ah, hier ist es, einen Moment noch, wie ging das Mal? Wissen Sie das Zufällig?”

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29. Juni 2010 ~ 6 KundenmeinungenKunden

Eingebrochen

2.47 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag, mein Handy klingelt, ich schaue verschlafen auf das Display und sehe eine Kölner Nummer. Warum ruft mich jemand mitten in der Nacht an, ein paar Sekunden vergehen bis ich einen klaren Koopf bekomme. Kölner Nummer. Mitten in der Nacht. Das ist unsere Sicherheitsfirma. Ich hebe ab, steige schonmal aus dem Bett und suche meine Hose.

Hallo?
“Hallo. $Sicherheitsfirma, wir haben eine Alarmmeldung an ihrer Tankstelle. Meldeort Werkstatt dann Shop um 2.38 Uhr. Wir haben aufgrund von Geräuschen und Stimmen die Polizei informiert. Der Polizeiführer hätte gerne jemanden mit Schlüssel vor Ort.”
Ich bin unterwegs!
“Wie lange brauchen Sie ungefähr?”
Maximal 15 Minuten!
“Alles klar!”

Schnell etwas angezogen und dann ab zur Tankstelle. Auf dem Weg hoffe ich eigentlich nur, dass der Schaden nicht zu groß ist. Wie oft haben Einbrecher schon Autos in Eingangstüren gesetzt oder auf dem Weg nach draußen mutwillig zig Spirituosenflaschen auf den Boden geworfen. Nicht nur, dass da ein Schaden von mehreren tausend Euro entsteht, nein, allein die Arbeitszeit beträgt dann mehrere Stunden. In der schlimmsten Kneipe auf St. Pauli würde es dagegen noch riechen die bei Douglas.
Um den Tresor mache ich mir keine Gedanken. Um den zu knacken bzw aus dem Boden zu reißen, ist einiges an Zeit nötig. Zuviel, als das die Polizei die Jungs nicht bekommen würden, aber Tabakwaren? Schnell, leicht und einfach zu transportieren. Aber hier fahren die Polizisten auch Streife. Kann sehr schnell gehen. Vielleicht war auch die Mainzer Polizei in der Ecke, doppelte Chance.
Noch eine Kurve und ich erreiche die Station, am Kreisel vor der Tankstelle flackern schon die Blaulichter, durch die offenen Fenster des Autos dringt Hundebellen. Da scheint man eventuell eine Spur zu haben.
Beim Eintreffen sehe ich zwei Polizeiautos und ein ziviles Fahrzeug. Wow. Das ging schnell mit der Kripo.

Morgen!
Polizistin: “Guten Morgen. Der Kollege dort hinten wird ihnen weiterhelfen!

Also ab zu dem Kollegen der an der Seitentür der Werkstatt steht. Die Tür steht auf und man sieht den Einsatz eines Brecheisens, die Tür ist komplett verbogen. Das lässt schlimmes Ahnen, für die restlichen Türen im Gebäude.

“Ich beruhige sie erstmal. Die Täter sind ohne Waren geflüchtet. Die hatten es nur auf die Tabakwaren abgesehen, vorne liegt ein Bettlacken mit den Stangen und Päckchen. Die wurden wohl von den Kollegen gestört. Zwei Hundestaffeln suchen schon und mehrere Kollegen grasen das Gebiet ab.”

Während dessen sehe ich auf dem Nachbargrundstück Taschenlampenlichter alles absuchen.

Darf ich ins Büro?
“Leider noch nicht, die Hunde und Kollegen sichern gerade noch Spuren, wieso?”
Ach, ich bräuchte nur Feuer…

Es vergehen circa zehn bis fünzehn Minuten, ich schaue mir vorne die Glasscheiben an, alles ganz. Gute Nachricht, im Shop sehe ich dann das Bettlacken. Das waren Profis. So transportiert man die Stückware perfekt ab.

Sagen Sie mal, wollen Sie gleich mal die Videoüberwachung anschauen?
“Sie haben eine?”

Der Kollege von der Kripo drückt mir zwei Einweghandschuhe in die Hand…
“Aber Achtung, da waren die auch drin!”
Im Büro?
“Ja, die ist doch direkt hinter der Kassenzone, oder?”
Nein, im Flur
“Achso, ne, dann doch nicht. Dann Handschuhe auslassen und einfach nichts anfassen.”

Wir gehen ins Büro und schauen uns die Bilder an. Aussagekräftig sind die Bilder nur bedingt. Man sieht die Vorgehensweise, die teilweise stoische Ruhe beim Einpacken. Man schaut nur nach unten, die Gesichter mit der Kapuze vom Puli zugebunden. Der Eine trägt einen Puli, mit drei Querstreifen und eine Jeans. Der andere trägt einen weißen Overall, die ihn auch Lackierer benutzen. Beide packen die Ware in Ruhe ein und plötzlich schauen beide raus und hauen ab, lassen dabei alles stehen. Wieso? Die Polizei? Wahrscheinlich.
Beim abhauen dann der entscheidende Fehler, einer der zwei, der erste, schaut etwas zu weit nach oben, ein Teil des Gesichtes. Sollte man beide also Finden, würde das zur Identifikation führen können. Laut dem einen Polizisten, wird das Band nun an das BKA geleitet, die werden das Bild auffrischen und dann ein Standbild daraus basteln. Das hätte schon bei einigen wahre Wunder geholfen.

Beide Tragen Einweghandschuhe, deutlich auf den Bildern zu erkennen. Wir verzichten also auf die Spurensicherung, die würden erst Morgens kommen und dann wäre der Shop erstmal zu. Wir entschließen uns dann, auf das unsinnige Prozedere zu verzichten. Wir haben immerhin schon einiges.

Ich bleibe dann an der Station, da die Außentür nicht mehr zu verschließen ist. Nachdem ich die Tabakwaren wieder einsortiert habe, öffne ich einfach mal zwei Stunden früher als geplant. War zwar nicht soviel Los, aber einige Kunden waren Dankbar. Kurz darauf kam auch schon der Zeitungenfahrer und die Kraftstoffspedition. Es war genug los. Die richtige Arbeit fing dann um acht Uhr an.

Die Mineralölgesellschaft muss informiert werden, hier vielen Dank an den zuständigen Sachbearbeiter der mir viel Hilfe anbot, die Versicherung, die Schließanlage muss komplett erneuert werden und die Sicherheitsfirma, wegen Überprüfung der Alarmanlage, waren anzurufen.
Neben viel Schreibarbeit mussten Bilder gemacht, der Schlosser musste direkt kommen um die Türen und Schlösser provisorisch Instand zu setzen und ein Kostenvoranschlag für den Austausch der Schließanlage erstellt werden.

Die Sicherheitsfirma sendete mir per Mail noch ein Alarmprotokoll mit den Uhrzeiten und Maßnahmen zu und gleichzeitig der Mitschnitt der betreffenden Uhrzeit. Hier wurde es interessant, dass 52 Sek. dauernde Audiofile beinhaltet ab Sekunde 18 die Stimmen der Täter, zwar leise aber vorhanden. Zuhause habe ich die Anlage mal aufgedreht und das ganze Ablaufen lassen, zu hören ist vor allem, dass es keinen Dialekt in der Stimme gibt. Anzunehmen also, dass die Täter Deutsche sind oder schon lange hier leben. Sie sprechen Einwandfrei Deutsch. Der Inhalt ist etwas unschlüssig durch die Störgeräusche. Es könnte heißen: “Ich glaube, das…” oder “Ich bezweifel, dass…”.
Ich habe das alles mittlerweile an die Polizei gesendet, die das nochmal restaurieren wollen und ihre Möglichkeiten prüfen werden, wer weiß was da raus kommt.
Für alle Interessierten gibt es das Audiofile hier auch mal:
Audiomitschnitt Einbruch.
Sollte sich jemand von den Lesenden mit Audiotechnik auskennen und die Stimmen besser und klarer zu machen, wäre mein Dank ihm sicher.

Von Bildern werde ich vorerst absehen, da ich momentan noch Überlege, ob es Sinnvoll ist die Kassenzone zu zeigen.

Ein großer Dank gilt der örtlichen Polizei und der Kripo, die alle sehr nett waren und natürlich der Sicherheitsfirma, die hervorragende Arbeit leistete.

Ansonsten, verlorener Arbeitstag, viel mehr und viel neue Arbeit bekommen. Danke, Arschlöcher.

PS: Wobei mir wichtig ist zu erwähnen, die Täter hatten wirklich Glück, die Polizei war nur wenige Augenblicke später vor Ort und hätten diese erwischt. Allerdings ist mir ein Einbruch tausendmal lieber, als ein Raubüberfall. Gott bewahre und davor.

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13. April 2010 ~ Keine KundenKunden

Gut aufgepasst!

Seit dieser Geschichte ist schon einige Zeit ins Land gezogen, Ort und Bank sind unwichtig, denn das könnte sich überall in Deutschland abgespielt haben.
Wir nennen unseren Pächter einfach mal Dave. Dave ist Pächter und kommt aus Berlin und ist bei der erfundenen “Tankstellen Bank” Kunde.
Die “Tankstellen Bank” in Berlin hat ein eigenes Parkhaus angeschlossen, durchaus praktisch, da Kameraüberwacht als auch einfach zu Parken. Kein umständliches Parkplatzsuchen vor der Bank mehr.
Dave hat die Tageseinnahmen dabei, die müssen ja eingezahlt werden. Das ist mal mehr, mal weniger viel Geld, aber was immer gleich ist: 80% von dem ganzen Geld werden schon am nächsten Tag von der Mineralölgesellschaft abgebucht. Klar, denen gehört das Geld ja, stammt logischerweise von deren Kraftstoff. Dave, der eine kleine Tankstelle gepachtet hat, muss von den 20% des restlichen Geldes Lieferanten bezahlen. Viel bleibt für Ihn nicht hängen.
zurück zur Story. Dave fährt mit seinem Auto in das entsprechende Parkhaus, sowohl Ein- als auch Ausfahrt sind mit Schranken gesichert und so ist es nötig, dass Fenster runterzulassen und sich einen Coin am Schrankenautomaten zu ziehen. Das ist auch ganz gut so, denn so können die Kunden der Bank immer schön dort Frei Parken und die anderen müssen für das Parken bezahlen.
Dave fällt schon beim Einfahren ein komischer Typ auf, der gerade zu Fuß an der Schranke vorbei schlupft. Den Jackenkragen hochgezogen, die Mütze tief im Gesicht. Dazu zupfelt er die ganze Zeit den Kragen zurecht.
Dave zieht sich den Coin, fährt auf den freien Platz im Parkhaus und wartet das der Kerl in sein Auto steigt und fährt. Irgendwie Paranoid, aber man will seine Existenz ja nicht wegwerfen. Aber der Kerl steigt nicht in das Auto, er steht da einfach nur rum und wartet. Auf was wartet man wohl in einem Parkhaus. Es vergehen Minuten über Minuten. Plötzlich stellt sich der Typ hinter die Glastür, verdeckt durch eine kleine Ecke. Er steht dort also und wartet, Dave kann froh sein, dass er noch die Kappenspitze durch die Glasscheibe sieht. Eigentlich muss er durch diese Tür, um zur Bank zu kommen.
Dave hat natürlich Magensausen, greift folgenrichtig zum Handy und hat was? Genau, keinen Empfang. Keine Polizei, kein Notruf.
Dave wartet weitere Minuten, doch eine Viertelstunde sind ins Land gezogen und kein Mensch kam ins Parkhaus und die Kappenspitze sieht man immer noch durch die Glastür.
Aufmerksamkeit, Dave will unbedingt Aufmerksamkeit erregen. Wieso kommt nun niemand in das Parkhaus gefahren? Dave muss was tuen, also drückt er ein paar Mal kräftig auf die Hupe und wartet, doch es tut sich nichts.
Ein paar Minuten gehen wieder ins Land, da kommt endlich ein Auto angefahren und es ist sogar noch ein Auto der “Tankstellen Bank”. Der Mitarbeiter parkt nicht weit weg von Dave und ein kurzer Blick in den Rückspiegel gibt weitere Entwarnung, der Typ scheint weg zu sein.
Dave rennt zu dem Mitarbeiter, erklärt ihm alles und zusammen schauen sie um die Ecke, hinter die Tür. Niemand da, weit und Breit. Man beschließt zusammen in die Bank zu gehen und sich die Überwachungsanlage anzuschauen, aber wie es immer so ist: Nur Live-Bilder. Keine Aufnahme. Natürlich hat während der ganzen Zeit auch keine Sau auf die Monitore geschaut, sonst hätte jemand eingegriffen.
Dave ist froh, dass alles gut ausgegangen ist.
Ich, ärgere mich über solche Banken und bin froh, dass meine Bank, an einem belebten Ort liegt. Aber was hat das schon zu heißen?

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