Ich war am Sonntag zum “Formel 1″-Rennen auf dem Nürburgring. Ich könnte nun viel erzählen über billige Flaggen für 30€ das Stück oder Eintrittspreise ab 105€ oder wie wäre es mit 60 Minuten vom Parkplatz auf die Straße. Aber lassen wir das.
Interessanter fand ich allerdings das was ich im Tiefkühlregal an einer Autobahn ARAL entdeckt habe. Ein leerer Becher mit zwei Eiswürfeln. Dem geneigten Beobachter fällt natürlich direkt der entsprechende Schriftzug auf den Plastikbechern auf – mir nicht.
Ich stand also etwas ratlos mit einem Plastikbecher und zwei Eiswürfeln in der Hand vor dem Kühlregal und fragte mich, wieso jemand zwei Eiswürfel kaufen würde. Auf der anderen Seite, wieso denn eigentlich nicht.
Ruck zuck hätte ich ein eiskaltes Getränk in der Hand, dass auch nicht sofort warm werden würde. Ich fand die Idee eigentlich garnicht so schlecht.
Ein Mitarbeiter sah aber anscheinend meinen fragenden Blick und klärte mich auf, dass man an der Kasse dafür einen Eiskaffee bekäme.
Also Becher an die Kasse, Deckel ab, Kaffee rein, Deckel drauf. Willkommen im Eiskaffee-Paradies. Schlau, wirklich sehr schlau, muss man erst einmal darauf kommen. Aber ob das letztlich der Umsatzknüller ist, sei mal dahin gestellt.
Alleine die Platzierung ist per se schon schwierig, wer möchte denn einen Eiskaffee und sucht dann in der Tiefkühlung um die Becher zu finden und verstehen für was diese benötigt werden. Da wird wohl nur regelmäßiges Marketing helfen um dem Kunden klar zu machen: Hier gibt es genau das was du Sommer suchst.
Wobei wir jetzt bei meinem nächsten Thema wären: Hat irgendjemand den Sommer zufällig eingesteckt und in der Jackentasche vergessen? Ich hätte ihn gerne wieder. Finderlohn winkt!
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