21. November 2011 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Drückt hoch

Samstag, später Nachmittag, Anruf der Kassiererin.

Patrick, Problem. Die Toilette im Gäste-WC läuft über und im Lager drückt sich das Wasser durch den Abfluss hoch. Das stinkt elendig!

Gut, da brauche ich garnicht mit dem Pümpel anfangen, wenn der Druck schon so groß ist, dass sich das Wasser zehn Meter weiter wieder hochdrückt. Also Sanitärfirma mit Notdienst anrufen! Erste Ansage: Kein Problem, dauert aber zwei Stunden da man noch einen anderen Auftrag hat zu dem man gerade unterwegs ist.

Sonntag Mittag war ich wieder hier und les mir den Arbeitsbericht durch. “Unmengen an Tampons etc, TV-Untersuchung zur Reinigung empfehlenswert! – Vorerst Verstopfung gelöst, mehrfach Ablauf geprüft.”

Da frage ich mich doch, wieso ich eigentlich einen Hygienemülleimer in der Toilette stehen habe… Klar, Toilette kostet nix, kann man ja auch mal schnell die Sachen beseitigen!

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8. November 2011 ~ 1 Kundenmeinung

Nur Ärger

Neben den ganzen anderen Sachen die man so Privat und Geschäftlich um die Ohren hat, kommt im Moment die Waschanlage dazu mir etwas Bauchweh zu bereiten.

Angefangen hat es vor vier Wochen, als die Waschanlage einfach nicht mehr wollte. Erst war es der Wasserdruck der angeblich fehlte, dann die Seitenbürsten die angeblich nicht funktionieren. Kurzum, die Anlage hatte einen totalen Schaden.
Der Techniker suchte und suchte und suchte, irgendwann hatte er unzählige Teile gewechselt, die zwar das jeweilige Problem lösten, aber gleichzeitig ein Neues auf den Tisch warf.
Nach insgesamt acht Arbeitsstunden hatte er dann die CPU getauscht und siehe da, die Anlage war wieder bereit ihren Dienst zu erledigen.

Kurz darauf wollte das Einfahrtstor meiner Waschanlage nicht mehr. Die automatische Torsteuerung funktionierte erst nur sporadisch und dann garnicht mehr. Waschen unmöglich. Wir können das Tor nicht einfach offen lassen, da bei dem Trockenvorgang der erlaubte Lärmpegel überstiegen wird und unsere Nachbarn drehen uns dann direkt den Hals um.
Hier war das Problem allerdings relativ schnell behoben, der Sensor war defekt und daher wusste die Anlage nicht wann das Tor tatsächlich geschlossen ist. Einstellungssache.

Nun ist auch noch das Ausfahrtstor defekt. Beide Federn haben eine dermaßen große Ermüdungserscheinung das diese sich nicht mehr Spannen lassen. Die müssen ausgetauscht werden. Somit müssen die Kunden Rückwärts hier heraus fahren und das bei der “engen” Einfahrt. Ich könnte verrückt werden. Lieferzeit: 2-3 Wochen.
Der Kostenvoranschlag beläuft sich ohne Montage auf circa 2000€.
Waschanlage: 980€. Vorderes Tor: gute 300€ + Fahrzeit. Ausfahrtstor: 2400€. In vier Wochen. :(

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18. Oktober 2011 ~ 1 Kundenmeinung

Tage zum vergessen

Seit Freitag Morgen zickte unsere Waschanlage rum. Mal meldete sie einen fehlenden Wasserdruck – tatsächlich fehlte das Brauchwasser komplett – und dann wiederum lief sie ohne größere Zickereien.
Ich dachte noch, dass ich vielleicht hätte die Heizung in der Halle anstellen sollen, aber auf der anderen Seite: Wir sind noch etwas weit vom Frost entfernt.

Also den Techniker angerufen und er versprach so schnell wie möglich zu kommen, allerdings wäre ein Kollege ausgefallen und er müsse sein Gebiet übernehmen. Er hätte noch drei oder vier Anlagen in der Warteschlange und käme dann direkt.

Gestern, drei Tage nach der Meldung, kam er dann auch. Es war halb Elf und er wollte nur schnell den Druckgeber austauschen, dann sollte die Anlage wieder funktionieren.
Sollte, schnelle Sache, ganz einfach. Wenn das ein Monteur zu mir sagt, rufe ich meist schon in der Pension an und buche ein Zimmer. Man will die armen Jungs ja nicht im Transporter schlafen lassen.
Nun stehen auf dem Arbeitsbericht 8 Stunden für intensive Fehlersuche.
Brauchwasser kommt zwar wieder, dafür zickt nun eine Seitenwalze herum, obwohl das funktionieren sollte.

Er spekuliert nun einfach mal auf eine defekte CPU, bestellt hat er diese und kommt sofort wenn das entsprechende Teil nun eintreffen würde. FREUDE! m(

Dann hat noch irgendein Trottel von Sonntag auf Montag meine beiden Staubsauger aufgebrochen aufgebogen und beide Geldbehälter geklaut. Toll. Danke. Ausnahmsweise das Ding nicht alle zwei Tage geleert, sondern es Stand schon eine Woche da. Manchmal, wirklich nur manchmal, könnte ich glauben, die riechen das. Oder Röntgenblick a la Superman.

Und dann war heute morgen noch ein Kunde da, der den kompletten Bestand der lokalen Zeitung gekauft hat. Wieso? Warum? Ich werde es wohl nie erfahren!

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26. August 2011 ~ 3 KundenmeinungenKunden

E-Peilung

Nun, wo das Thema LPG vom Tisch ist, steht der nächste “Umbau” auf dem Plan: E-Peilung!
Aber was ist das Überhaupt? Gehen wir vom klassischen System aus. Der Pächter, Stationär, Tankwart möchte wissen was in seinen Kraftstoff noch an Inhalt ist. Er geht also raus zu den Domschächten, zieht den Deckel ab, holt den meist drei Meter langen Peilstab aus den Tanks und schreibt sich die Zahl auf bis wohin die Flüssigkeit reicht. Ähnlich der Peilung des Ölstandes am PKW – nur viel größer!
Bei sechs Tanks vergehen also gute fünfzehn Minuten und nun setzt man sich mit seinen sechs Peilzahlen an die Peiltabelle und schreibt sich anhand der Peilzahlen die entsprechenden Liter auf.
Wer verschieden große Tanks hat, braucht für jeden Tank eine extra Peiltabelle, da der stand “83″ auf dem Peilstab bei einem 10.000 Liter Tank eine andere Bedeutung hat, wie bei einem 20.000l oder 30.000l Tank.

Somit vergehen also gut zwanzig Minuten bis man seine reelen und physischen Stände der Tankinhalte hat.
Der zweite Weg ist der, sich das über die Zählerstände auszurechnen, d.h. am Anfang steht der Zähler bei 1000 – Tankinhalt 20.350l.
Nun gibt man das in ein spezielles Programm ein, rechnet die Ab- und Zuflüsse (Beladung durch Tanklaster) ein und kann sich somit die Tankinhalte berechnen. Allerdings ohne den Einfluss der Wärme bzw Kälte und damit das zusammenziehen bzw ausdehnen des Produktes. Also viel Theorie, viel getippe und man darf auch nie vergessen mal eine Beladung durch den Tanklaster einzugeben. Sonst ist die Liste dahin.

Seit ein paar Jahren gibt es auch die Möglichkeit der sogenannten E-Peilung – Elektronische Tankinhaltsmessung. Das macht es einfacher, besser, schöner, schneller. Perfekt.
Der einfache Weg der Beschreibung. Sonde aus der Verpackung, ab in den Tank, Kabel durch Leerrohre an die Kasse ziehen, Kasse kurz programmieren. Fertig. Taste drücken und automatisch kommt der Füllstand in Liter durch einen Bonausdruck auf den Tisch. Inklusive der Grad-Angabe in Celsius und der Wasserstand in mm auf der Kraftstoffoberfläche.
Praktisch muss man die Sonde erstmal in den Tank bekommen, dort die Technik befestigen, die Kabel auch wirklich durch die Leerrohre bekommen und dann irgendwie zur Kasse.
In der Praxis fängt das große Problem immer bei den Leerrohren an. Wenn die mal ein paar Jahre unter der Erde mit viel Feuchtigkeit und Druck von allen Seiten lagen, dann bricht das PVC Rohr mal gerne, Sand läuft von oben rein und damit hat sich die Sache erledigt. Da kommt kein Kabel mehr durch, vor allem wenn das verschlammt, vermatscht und vermost. Der Tod jedes Leerrohres. Aufbuddeln bringt meist auch nicht mehr viel, denn ob die wirklich beim Bau so gelegt wurden wie man es in den Bauplan einzeichnete, ein Lotteriespiel.

Da wird es meist einfacher und billiger, wenn man den kürzesten Weg zur Kasse aufflext und das Kabel dort verlegt. Am Ende macht das aber wesentlich mehr Dreck und Krach, abgesehen von den platzlichen Einschränkungen auf dem hiesigen Gelände.

Aber warten wir es ab, Mitte September ist es soweit. Und zum Schluss: Domschacht von Innen. Blick auf die Tankoberseite!

NACHTRAG: Zum ersten Bild, die Tauchpumpe dient zum abpumpen von Wasser im Domschacht das bei Regen grundsätzlich eindringt. Der Schlauch geht von dort zum Schlammfang, natürlich nicht auf die Wiese.

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26. August 2011 ~ Keine KundenKunden

LPG endlich am Preismast

Lange hat es gedauert, aber nun kann man – technisch gesehen – das Thema LPG abhacken. Da fehlt nix mehr, alles ist gemacht und somit kann man sich vollends auf den Verkauf konzentrieren.
Stop, nein, dass ist so nicht richtig. Das Gewerbeaufsichtsamt war letzte Woche hier und möchte noch eine Fahrbahnmarkierung über dem Tank, dass man dort nicht halten darf. Falls der Fall der Fälle auftritt und man an den Hauptabsperrhahn möchte. Na gut, dass ist ja eigentlich nichts technisches und wird auch die nächsten Tage erledigt. Dann kann ich das große Thema LPG abhacken und alles ist gut…! Aber schick sieht es nun aus.

Prinzipiell war das ein Arbeitsaufwand von 30 Minuten. Die Blechblende wurde herausgeschraubt, dass Element eingesteckt, Festgeschraubt, Kabel in die Hauptplatine gesteckt und fertig.
Das ganze musste nun noch in das Steuergerät eingetragen werden, Kasse neustarten und fertig.

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