3. Juni 2008 ~ Keine KundenKunden

Verbandsgemeinde

Am Wochenende findet hier im Ort das erste Weinfest der hiesigen Umgebung statt und läutet so langsam die Weinfeste ein.
Gestern waren zwei Mitarbeiter der Verbandsgemeinde da und haben uns darauf Aufmerksam gemacht, dass über das Wochenende verstärkt kontrolliert wird, ob wir auch den Alkohol nur an “berechtigte” Kunden verkaufen und der Alkoholmissbrauch somit eingeschränkt wird.
Da das Ganze hier natürlich bekannt ist und sowieso der Personalausweis kontrolliert wird, mache ich mir da keine großen Sorgen.
Trotzdem habe ich noch einen kleinen Merkzettel geschrieben, welche Mischgetränke mit Sachen wie Tequila oder Wodka zusammengemixt wurde und erst ab 18 Jahren erhältlich ist.

Gleichzeitig wurde mir auch ein Aufkleber überreicht, dass wir auf den Jugendschutz achten. Dummerweise klebt der Aufkleber nicht. Also belassen wir es bei unserem Alten.

Share
16. April 2008 ~ Keine KundenKunden

Verkaufsverbot von Alkohol an Tankstellen

Experten der Drogenberatung für die Bundesregierung wollen einen Verkaufsstopp von Alkohol an Tankstellen, so die Meldungen die seit heute Morgen über die Bildschirme flattert.

Da sollen wohl noch ein paar Existenzen mehr zerstört werden als bisher, waren wohl noch nicht genug. Und der Eingriff in die Freiheit der Selbstständigen muss natürlich noch ausgeweitet werden.

Das Schlimme an der Sache ist aber eigentlich, dass alle Pächter wissen, wie wichtig die Gesetze sind und noch wichtiger das diese unbedingt eingehalten werden müssen und seit vielerorts das Ladenschlussgesetz gefallen ist, da bevorteilt man eben mal die Einzelhändler in der Lebensmittelbranche. Klar, warum denn auch nicht. Die Wirkung des Verkaufstopps würde gegen Null tendieren, da einerseits dann jeder zum Supermarkt gehen würde und zweitens der Großteil der Pächter das Jugendschutzgesetz strikt umsetzt und sowieso niemand unter 16 auch nur einen Tropfen Wein und Bier bekommt.

Ich hab kein Problem damit, sollte man die Altersgrenze von 16 auf 18 Jahre erhöhen, aber ich habe sehr wohl ein Problem, sollte man Tankstellen verbieten Alkohol verkaufen zu dürfen. Denn dafür gibt es einfach keinen Grund, was hier betrieben wird ist REINER Populismus und hätte keine Auswirkung auf irgendwas. Das es ein paar schwarze Schaafe gibt, die sich um das Jugendgeschütz nicht scheren, will ich nicht ausschießen, aber das alles gleich als ob man mit Kanonen auf Spatzen schießen will.

Sollte das alles wirklich Realität werden und als Gesetzt so umgesetzt werden, dann werden viele Existenzen zerstört und man geht dann eben einfach in den Supermarkt oder Getränkeladen um sich sein Bier zu holen!

Was hier gemacht wird, ist die reinste Schweinerei!

Share
10. April 2008 ~ Keine KundenKunden

Nächtliche Ruhe

“Gestatten ich bin Politiker, ich mache nun mal ihr Geschäft kaputt!”, dass denken mittlerweile viele Pächter mit einer 24-Stunden Öffnung wenn Sie an das Alkoholverbot denken.

Aber fangen wir von vorne an, normalerweise hätten auch Tankstellen sich an das alte Ladenschlussgesetz halten müssen, wurden aber durch eine Reisebedarfsverordnung befreit. Das heißt, man durfte auch Shopware verkaufen, wenn Sie als Reisebedarf gedacht war. Das ganze hat allerdings niemanden interessiert und so durften Tankstellen ein nettes Beibrot verdienen, lange nach dem Ladenschluss der Supermärkte und Drogerien. Mit all Ihren Problemen, wie betrunkene Randalierer und Raubüberfällen (was nun auch die Supermärkte Nachts merken werden/dürften, kleiner Tipp: einfach mal an der 24-Stunden Tankstelle den Pächter fragen).

Seit der Ladenöffnung bleibt den Tankstellen nur noch der Sonntag, aber weil alles nicht schon Schwer genug ist für die meisten, wird nun auch noch der Reisebedarf angergriffen durch viele Lokalpolitiker hier im Südwesten des Landes. Den Anfang machte die Stadt Frankenthal, die nicht mehr wollte, dass nach 22 Uhr noch Alkohol ausgegeben wird. Dort setzten sich die Pächter zur Wehr (unter anderem meine Mutter), auch der Tankstellenverband unterstütze die Pächter, denn eins war klar, wenn man damit durchkommt, wird es nach und nach in ganz Deutschland eingeführt.

Gebracht hat es leider nichts, so das viele Städte nun nachgezogen sind, vor allem die Pächter, die alleine in einer Stadt sind mit einer 24-Stunden-Öffnung, sind alleine vor den wütenden Politikern und können nichts ausrichten.

Das famose an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass nun aber die Wirte teilweise länger Alkohol an die jugendlichen Ausschenken dürfen, damit das alles irgendwie aufgefangen wird… Und hier wird es lachhaft. Dort werden Arbeitsplätze vernichtet, weil die Tanke den Festangestellten nicht mehr beschäftigen kann, da man Nachts die Tankstelle schließt und auf der anderen Seite drückt man die jungen Leute in die Kneipen!

Nach über 15 Jahren, in denen es keinen gestört hat, dass es an der Tankstelle Alkohol zu kaufen gibt in der Nacht, wird es auf einmal zum unaufschiebbaren Problem.

Share

Switch to our mobile site