5. Mai 2008 ~ Keine KommentareKommentare

Bewerber

Unglaublich, da war eben ein Bewerber hier für die Aushilfsstelle die zu vergeben ist. Er fragte wieviel mehr er am Wochenende verdient.

Ich: “Nichts. Es gibt immer den gleichen Stundenlohn.”
Er: “Das ist doch Irrsinn, der Sonntag ist doch viel Wertvoller!”
Ich: “Was? Wieso? Definitiv nein.”
Er: “Für mich schon!”
Ich: “Tja, dass tut mir Leid, aber die meisten können sowieso nur am Wochenende und Abends arbeiten. Für die sind diese Zeiten perfekt!”
Er: “Ich überleg mir das nochmal!”

Naja, der kann das sowieso nun vergessen! Unglaublich! :wallbash_tb:

29. April 2008 ~ 1 Kommentar

Unendliche Geschichte

Es ist eigentlich unglaublich um Wahr zu sein. Bei Einstellungsgesprächen rede ich mir den Mund fusselig von Fairness gegenüber dem anderen. Das bedeutet bei mir, dass keine Aushilfe – solange Sie keinen Mist gebaut hat – von heute auf morgen gehen muss, sondern mindestens vier Wochen vorlaufzeit bekommt um sich in Ruhe etwas anderes zu suchen.

Als ich vor circa drei Wochen eine neue Aushilfe gesucht habe, bewarb sich auch eine junge Dame, die leider aufrund Ihrer Zeiten nicht in die Arbeitsplanung passte. Sie ging noch zur Schule und konnte daher nur Abends und am Wochenende.

Als nun wieder eine Aushilfe ging, wurden die Abend- und Wochenendschichten frei, ich dachte gleich an die Bewerberin und rief Sie an. Sie sagte für den nächsten Tag zu, mal vorbei zu kommen. Wir redeten miteinander und die Chemie passte, ich sagte ihr sie könne gleich hier bleiben zum Probearbeiten, was sie auch gerne tat. Das war letzten Freitag.
Sie unterschrieb mir die Verträge (die keine Zeitangaben über die Dauer beinhalten) und wollte heute Abend zur nächsten Schicht zum einarbeiten kommen.

Gestern Abend klingelt das Telefon, entsprechende Dame war dran. Sie kommt doch nicht mehr, sie hatte sich nach der “Absage” weiter beworben und wurde irgendwo anders nun genommen, da bekäme Sie auch mehr als bei uns an Lohn pro Stunde.

Das Ganze ärgert mich deswegen nur so Maßlos, weil Sie davon keinen Ton sagte, dass dort noch ein paar Bewerbungen ausstehen, sonst hätte ich ihr gleich gesagt, dass Sie erst das abklären soll. Nein, da wird Ruck-Zuck mal abgesagt. Von wegen Fairness und so. Bin ich angepisst. Der Arbeitsplan wurde natürlich auch schon gemacht, mit ihr eingeplant!

11. Januar 2008 ~ 1 Kommentar

Mitarbeiterauswahl

Da uns im April definitiv eine Aushilfe verlässt und eine zweite ab dann ihr Einjahrespraktika beginnen will, suche ich jetzt schon ein oder zwei neue Kollegen bzw Kolleginnen.
Die Auswahl ist erfreulicherweise recht groß, denn viele melden sich einfach mal so oder wir hängen ein Schild an die Zapfsäulen worauf sich auch viele melden.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich am liebsten Rentner oder Pensionäre an der Kasse stehen haben, da es diesen egal ist, die Tankstelle auf- bzw zuschließen zu müssen oder auch am Wochenende eine Schicht übernehmen sollen.
Bei den jüngeren Bewerbern ist eben das Problem, dass diese meist am Wochenende nicht wollen, sich einfach mal Krank melden oder in die Schule müssen und nicht aufmachen können. Bei Studenten ist das zwar meist einfacher, aber gerade in den Prüfungszeiten sind sie extrem ausgelastet und fehlen mit daher fast einen ganzen Monat.
Bei Hartz IV-Empfängern ist das Problem, dass diese ab 160 € Lohn pro Monat Abzüge von der Leistung erhalten und nicht mehr arbeiten wollen.
Positiv gesehen haben jüngere Mitarbeiter natürlich eine wesentlich schnellere Auffassungsgabe am Kassensystem und brauchen weniger Einarbeitungszeit, dafür hat die ältere Generation oftmals eine ruheausstrahlende Wirkung auf die oft sehr gestressten Kunden.

Die Tage kommen schon zwei Bewerber vorbei, eine Abiturientin die Ende Februar ihren Schulabschluss hat und ab dann bei uns Eingearbeitet wird, danach könnte Sie bis April die ein oder andere Schicht machen sowie ein 55-jähriger Pensionär der keine Familie hat und dem es den ganzen Tag zuhause zu Langweilig ist.

Switch to our mobile site