20. Januar 2009 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Flottenkarten-Kunden

Mein größtes Problem bei der Umstellung zur Zeit ist eigentlich, dass ich gerne unsere Flottenkarten-Kunden mit zur neuen Gesellschaft nehmen würde, da diese zur Zeit ungefähr 10% des Kraftstoffvolumens ausmachen. Dazu kommen natürlich noch Waschkarten und Getränke/Süssigkeiten aus dem Shop, was einen nicht unbeträchtlichen Teil des Gesamtumsatzes ausmacht.

Die Kunden, die Ihre Autos geleast haben und von der Leasingfirma sowohl Shell-Karten (Shell, Esso) als auch Routex-Karten (AGIP, ARAL, OMV, Westfalia) bekommen haben, die werde ich vergessen können, leider.

Aber die ‘wichtigsten’ Flottenkartenkunden sind vor allem die Firmen aus dem Ort. Diese haben noch unter dem Vorpächter auf Stationskredit getankt, dass heißt der Pächter hat den Betrag selbst vorgestreckt und zur Monatsmitte bzw Monatsende den fälligen Betrag abgebucht.

Das wollten wir allerdings nicht, als wir die Tankstelle im Februar 2007 übernommen haben, denn dann hätten wir mehr Eigenkapital benötigt (wir reden hier immerhin von einem hohen vier- bzw niedrigem fünfstelligen Betrag) den man ersteinmal verkraften muss. Dazu kommen noch Zahlungsausfälle.

Also machten wir damals zur Bedingung, dass wir die Station nur dann übernehmen, wenn alle Stationskunden auf Routex-Karten umgestellt werden. Der Vorpächter hat da auch gute Arbeit geleistet und so sind mehr als 70% aller vorhandenen Stationskunden auf Flottenkarten umgestiegen. Der Rest bezahlt nun per EC-Karte oder Bar. Einzig eine Firma ist mir bekannt, die nun bei dem Mitbewerber tankt.

Nun müssen wir natürlich versuchen alle Routex-Kunden auf unsere neue Orlen-Stationskarte umzustellen. Daher habe ich die letzten Stunden damit verbracht einen kleinen Brief zu schreiben, in dem ich erkläre wieso und weshalb alles so gekommen ist und wie es nun weitergehen wird.

Das Ganze lasse ich die Leute mal ein paar Tage verdauen und werde mich Mitte nächster Woche dann bei den entsprechenden Firmen melden und fragen ob wir Sie zu einem Wechsel bewegen können.
Sollten mehrere Fragen offen sein, werde ich mit einem Orlen-Mitarbeiter dorthin fahren und alles klären.

So hoffe ich das ich (fast) alle übernehmen kann und keine zusätzlichen Kunden verliere, denn mit den meisten pflegt man doch ein ausgesprochen gutes Verhältnis.

Werde nun zu einem Copyshop fahren und die Anschreiben mal auf schönem Papier ausdrucken, damit der Spass auch nach ein bisschen was aussieht. Muss ja nicht auf 0815-weißem Papier sein.

Und als nächstes werde ich dann schauen, dass ich ein kleines und nettes Schreiben für den Rest der Kundschaft ausformuliere und diese Zettel dann an die Zapfsäulen hänge. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr…

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12. Juni 2008 ~ 4 KundenmeinungenKunden

Vollkommen Vergessen

Da habe ich am Dienstag mein Ablagefach durchwühlt und darin liegt ein kleiner handgeschriebener Zettel – darauf eindeutig meine Schrift:
“Herr Wolleknäulchen, Handy: 0177-777 777 00 77″.

Verdammt, was in Gottes Namen wollte dieser Herr. Beworben? Nein, nicht das ich wüsste. Zeitschrift bestellen? Nein, dass hätte ich nicht zu mir in den Kasten gelegt. Etwas Zerstört? Nein, auch das hätte ich nciht vergessen.

Ich überlegte und überlegte, aber es ist mir nicht mehr eingefallen. Wenn es etwas wichtiges war, würde er eben nochmal kommen müssen. Und tatsächlich gestern kam der Herr vorbei:
“Sagen Sie mal, läuft das mit meiner beantragten Flottenkarte?”

GENAU das war es, der Herr ist Hausmeister einer benachbarten Schule und will eine Flottenkarte haben. Verdammt nochmal bin ich Blöde, also habe ich das gleich in die Wege geleitet. Mensch Walter!

Eben entdeckt: Das war mein 400. Post!

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