27. Januar 2009 ~ Keine KundenKunden

Aber da ist doch Stau

Eine ausländische Mitbürgerin(Ku), vermutlich aus den neuen EU-Staaten, kommt in den Shop und geht zur Kollegin(Ko) an der Kasse, während ich im Büro sitze und mich köstlich amüsiere!

Kollegin: “Guten Morgen!”
Kundin: “Ich muss nach Mainz in die Stadt!”
Ko: “Kein Problem, einfach immer gerade aus fahren und sie kommen automatisch in die Stadt!”
Ku: “Aber ist da Stau?”
Ko: “Unwahrscheinlich, aber ich kann das natürlich nicht voraussehen!”
Ku: “Ist da Stau?”
Ko: “Ich weiß es nicht!”
Ku: “Wie geht es noch nach Mainz?”
Ko: “Wie gesagt, immer gerade aus!”
Ku: “Ja aber mit dem Stau…”
Ich liege schon halb auf dem Boden vor lachen…
Ko: “Gute Dame, es gibt nur ZWEI Möglichkeiten in die Stadt! Entweder sie fahren geradeaus oder über die Autobahn! Aber wir haben nun kurz nach Acht, da fahren sie 100%ig in den Berufsverkehr und brauchen mindestens eine Stunde bis sie in der Stadt sind. Also, fahren Sie gerade aus. Stau oder kein Stau. Ist der schnellste Weg!”
Ku: “Und ob da Stau ist wissen sie nicht?”
Ko: “Selbst wenn da Stau wäre, wären Sie schon durch ohne die dauernden Stau fragen…!”
Ku: “Ich frag nochmal woanders…!”

Herrgott… Warum sind manche Menschen so wie sie sind?

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25. Januar 2009 ~ 1 Kundenmeinung

Keine Zeitungen

Normalerweise kommt der Fahrer mit unseren Sonntagszeitungen spätestens um 7 Uhr in der Früh, nun haben wir 10.30 Uhr und immer noch ist nichts in Sicht.
Nun habe ich glaube ich schon zwanzig Kunden erkärt das wir leider keine haben da der Fahrer entweder Krank ist, sich verspätet oder uns schlicht und einfach vergessen hat. Bei dem Grossisten ist natürlich auch niemand zu erreichen so das ich morgen eben anrufen muss und Frage was denn da passiert ist.
Ich will glaube ich garnicht wissen wievielen Leuten ich noch erklären muss, dass es heute keine Zeitung zum Frühstück gibt…

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18. Dezember 2008 ~ Keine KundenKunden

Ich weiß es doch!

Wir haben unsere Waschanlagen bei diesen Temperaturen im Winterbetrieb, dass bedeutet das beide Tore permanent geschlossen sind, so dass uns die Textillappen (früher die Borsten) nicht einfrieren.

Für die Kunden bedeutet das, dass sie den Code für die Wäsche vor dem Einfahren eingeben müssen, damit das Tor sich öffnet.

Sollte allerdings jemand schon in der Waschanlage sein, müssen die Kunden warten, bis das Fahrzeug die Anlage verlassen hat und sich das Tor wieder schließt. Wieso? Ganz einfach, wenn man direkt hereinfährt, dann schließt das Tor während man noch im Auto sitzt. Man ist theoretisch eingeschlossen (man übersieht ja gerne die Tür) und weiterhin gibt man dann den Code ein, öffnet sich das Tor, aber niemand passiert die Lichtschranke mehr. Die Anlage wäscht und trocknet bei geöffnetem Tor, die komplette Wärme zieht heraus, die Heizung läuft auch Hochtouren und unsere Nachbarn sind genervt von dem Lärm beim Trocknen.

Wir beten quasi jedem Kunden folgenden Satz vor:

“Bitte warten Sie, bis der Kunde vor ihnen aus der Waschanlage gefahren ist, sich das Tor dann schließt und geben sie dann die Nummer ein. Daraufhin öffnet sich das Tor wieder, sie fahren ein bis STOP leuchtet, steigen aus und drücken auf den “Start”-Knopf!”

99% der Kunden verstehen das und setzen es auch netterweise korrekt um!

1% der Kunden interessiert das nicht!

Ich: $Standartspruch zum Tor der Waschanlage

Kundin: Ich weiß das!

Ich: Achso, dann entschuldigen Sie

Das sie dann natürlich direkt hinter dem ausfahrenden Auto hereingefahren ist und “eingesperrt” war, muss ich nicht erwähnen oder?

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4. Dezember 2008 ~ Keine KundenKunden

Vertrauenssache

Es ist auffällig, wie viele Leute mittlerweile bei der Bezahlung mit der EC-Karte fragen, ob wir denn sicher sind, dass das Gerät nicht manipuliert wurde. Oder ob die Kamera auch nicht auf die Tasten des Pinpads des Kunden zeigt. Oder ob die Leitungen zum Bankserver auch sicher sind.

Meine Standartantwort: Meines Wissens ja. Woher soll ich denn ausschließen, ob die Leitungen nicht doch manipuliert wurden? Kann ich nicht.

Meine lieben Kunden, meine lieben Leser: Wieso setzt ihr ein Bezahlverfahren ein, das euch offensichtlich entweder suspekt ist bzw dem Ihr nicht Vertraut?

Wenn ihr doch soviel Angst davor habt beschissen zu werden, dann setzt a) Kreditkarten ein – dort bekommt ihr meist bei Unug euer Geld zurück – oder b) Bargeld, überall noch gerne gesehen, denn es gilt wie früher: “Nur Bares ist wahres!”.

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4. Dezember 2008 ~ 1 Kundenmeinung

Kein Rabatt

Die Kundin wollte 20 Päckchen mit Bundesliga-Sammelaufkleber haben. Ein Päckchen kostet 0.50 € und müsste daher zehn Euro bezahlen. Zuviel für die Kundin.

Sie gab mir 8,50 € und sagte, dass das mit Rabatt dann reichen würde. Etwas verwirrt fragte ich, welchen Rabatt sie denn meine?

Na sie würde doch nicht den regulären Preis bezahlen, man dürfe doch gesetzlich erlaubt Handeln…

Klar dürfte und könnte man das, aber 1,50 € Rabatt liegt außerhalb meiner Handelsspanne und ich gebe grundsätzlich keinen Rabatt auf Zeitschriften und Shopware. Verstehen wollte sie das nicht und legte dann drei Päckchen zurück mit den Worten: “Tja, dann haben Sie Pech gehabt!”. Okay, ich alter Pechvogel ich.

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