16. Dezember 2008 ~ Keine KundenKunden

Handgelenk gebrochen

Eine Mitarbeiterin hat sich Sonntag ihr Handgelenk gebrochen und fällt damit bis mindestens Ende des Jahres komplett aus.

Dummerweise hat sie Anfang des Monats – aufgrund der Feiertage – kaum Schichten gehabt und hätte jetzt einige Übernehmen sollen. Hätte.

Für mich bedeutet das nun natürlich, soviel Schichten von ihr wie möglich an andere zu verteilen bzw den Rest selbst machen. Und das gerade jetzt, da wir sowieso viel zu tuen haben. Sprich: Jahresinventur, Weihnachtsgeschäft, Abrechnungen usw.

Aber gut, so ist das eben und an dieser Stelle nochmal eine gute Bessererung!

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3. Dezember 2008 ~ Keine KundenKunden

Weihnachtsfeiertage

Ich glaube es war noch nie so einfach den Arbeitsplan für die Weihnachtszeit zu entwerfen. Zwei Feiertage mit insgesamt vier Schichten plus Weihachten und Sylvester.

Die Mitarbeiter haben sich quasi von selbst für den 25. und 26.12. eingeteilt und der 24. ist sowieso kein Feiertag. Also kommt die Halbtagsangestellte von Morgens bis Mittags um 13 Uhr und ich mache dann bis um 18 Uhr. Danach ist die Tanke geschlossen und jeder ist zu Hause bei der Familie.

Den 01.01., also Neujahr, haben wir sowieso ganztägig geschlossen. Ich bin zwar ein paar Stunden da, aber die Zeit brauche ich für den Jahresabschluss und hab dann keinen Nerv zwischen Büro und Kasse zu pendeln. Davon abgesehen das wir vor zwei Jahren auf hatten, aber kaum jemand da war. Das ist den ganzen Strom nicht wert!

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20. Juni 2008 ~ 1 Kundenmeinung

Dumm gefallen

Passend zu Murphy:
Ein Mitarbeiter ist im Garten von der Leiter gefallen und knallte mit dem Steißbein auf den einzigsten Stein weit und breit. Folge Bluterguss, der sich so ausweitete das dieser gestern im Krankenhaus rausgeschnitten wurde.
Somit darf er erstmal eine Woche nichts heben, ist somit für die Arbeit hier nicht Einsatzfähig.
Also von hier aus noch einmal gute Besserung!

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14. Mai 2008 ~ 4 KundenmeinungenKunden

Starthilfekabel

Eben rief eine Kundin an und beschwerte sich ein bisschen. Ich versuche das mal so gut es geht wiederzugeben:

Kundin: “Guten Tag, ich habe gehört, dass Ihnen die Leitung der Tankstelle inne liegt!”
Ich: “Ja das stimmt!”
K: “Gut, es geht um folgendes: Mein Mann war am Pfingstmontag bei Ihnen gewesen und hat sein Quad betankt, danach lies es sich nicht mehr Starten! Und Ihre Mitarbeiterin sagte, sie hätten nur Starthilfekabel zum verkaufen an der Tankstelle und nicht zum Verleihen!”
I: “Ja, dass stimmt.”
K: “Für eine Tankstelle ziemlich Arm oder?”
I: “Tut mir leid, aber Sie müssen verstehen…”
K: “… und außerdem haben Sie eine Werkstatt dabei!”
I: “Auch das ist richtig, aber die Tankstelle und Werkstatt wurden getrennt bzw sind unter verschiedener Leitung und daher haben wir auch keinen Zugang zu den Räumlichkeiten!”
K: “JA, aber ich verstehe das als Service und so etwas kann man sich ja wohl mal nebenhin legen!”
I: “Im Prinzip ja, aber verstehen Sie bitte, dass wir dann auch Radkreuze, Werkzeuge, Ventile, Ventilkappen, Schläuche etc da haben müssten, weil jedes im Einzelfall seine Berechtigung hätte, aber in der Masse ist das leider nicht händelbar! Weiterhin, mit einem Starthilfekabel hätte entsprechende Mitarbeiterin auch Ihr Auto holen müssen, damit das Ganz funktioniert!”
K: “Richtig, Kundenservice eben!”
I: “Naja, aber nun kommen wir zum Thema Haftbarkeit wenn etwas nicht funktioniert und Versicherungstechnisch ist das ein heikles Thema!”
K: “Aber so ein Starthilfekabel ist ja wohl drin!”
I: “Wie gesagt, es geht um die Masse am Ende und wenn sagen wir Sie gekommen wären um das Quad zu starten, dann könnte man es natürlich so sehen, dass Sie sich für solche Fälle sowieso ein Starthilfekabel ins Auto legen!”
K: “Nein, dass sehe ich nicht so!”

Naja der Rest ist nun unwichtig. Die Frage ist nur, liege ich damit richtig? Ich zweifel gerade selbst an mir! Wenn jemand aus der Werkstatt da ist (unter der Woche zwischen 7 – 18 Uhr auf jedenfall), ist das ja alles kein Problem…

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5. Mai 2008 ~ Keine KundenKunden

Aktives Verkaufen

Aktives Verkaufen kann so einfach sein und einen wirklichen Mehrwert bieten. Sollte man durch das aktive Verkaufen pro Stunde “nur” 5 € mehr Umsatz erzielen, sind das in einer 6 Stundenschicht schon 30 € und gleich 80 € während der Öffnungszeiten. Ganz zu schweigen wenn ein margenstarker Artikel angeboten wird, dann sind es ganz schnell auch mal 150 €. Auf den Monat gerechnet landen wir zwischen 2400 € und 4500 €.
Nehmen wir doch mal unsere momentane Waschaktion als Beispiel:
Der Kunde kommt in den Laden, dabei ist es nun egal ob er eine niedrig preisige Wäsche verlangt oder komplett Ohne wieder fahren will, und wird vom Kassierer begrüßt.
Kunde: “Guten Tag. Ich habe an der 4 getankt!”
Kassierer: “Gerne, darf es sonst noch etwas sein?”, auch hier ganz wichtig: offene Fragen stellen!
Kunde: “Nein danke!”
Kassierer: “Gut, wir hätten allerdings eine Aktion, sie können nun mit einer der beiden besten Wäschen ihr Auto waschen und bekommen dafür von uns auf jeden Liter, den Sie getankt haben, fünf Cent Rabatt.”

So, damit wäre die Sache gegessen. Diese Aussage dauerte keine 15 Sekunden. Sollte sich der Kunde sofort gegen die Aktion entscheiden, gibt es keine weitere Nachfrage. Wir wollen ja niemanden verärgern.

Merken wir das der Kunde noch Überlegt und sich nicht Entscheiden kann, sollten Vorteile dargelegt werden: Pflege des Autos, Wert des Rabattes (bei 50 Litern über 2,50 € Rabatt), wesentlich Günstiger getankt etc. Auch bei Regen darf natürlich klar gemacht werden, dass Regenwasser kein Kalk enthält und dadurch keine Flecken entstehen.

Aber auch Abseits dieser Aktion bieten sich viele Möglichkeiten zum aktiven Verkaufen:
Kunde kommt zum Waschen an die Tankstelle: Hätten Sie gerne noch ein Eis während der Wartezeit? Oder im Winter: Wir wäre es mit einem Kaffee während des Waschvorgangs?

Beim Zigarettenkauf: Darf es auch ein Bigpack sein? Oder beim Tabak: Brauchen Sie noch Zigarettenpapier oder Hülsen?

Es bieten sich unmöglich viele Varianten des Ganzen, dass wichtige ist immer nur, dass die Fragen auch gestellt werden, ein anderer positiver Nebeneffekt ist natürlich, dass der Kunde das Gefühl bekommt, dass wir uns Gedanken um Ihn machen.

Wichtig ist, wir müssen Wissen, wann ist der Break Even beim Kunden angekommen, wann sollten wir aufhören Fragen zu stellen und ein “NEIN” ist ein Nein!

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