26. Januar 2009 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Der größte…

…Stationskunde von uns hat mich eben angerufen und mir gesagt, dass er mit zur Orlen-Stationskarte wechseln wird.

Wenn das so weiter geht, dann kann ich ja wirklich beruhigten Herzens die anderen Sachen angehen.

Das freut mich nun wirklich…

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20. Januar 2009 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Flottenkarten-Kunden

Mein größtes Problem bei der Umstellung zur Zeit ist eigentlich, dass ich gerne unsere Flottenkarten-Kunden mit zur neuen Gesellschaft nehmen würde, da diese zur Zeit ungefähr 10% des Kraftstoffvolumens ausmachen. Dazu kommen natürlich noch Waschkarten und Getränke/Süssigkeiten aus dem Shop, was einen nicht unbeträchtlichen Teil des Gesamtumsatzes ausmacht.

Die Kunden, die Ihre Autos geleast haben und von der Leasingfirma sowohl Shell-Karten (Shell, Esso) als auch Routex-Karten (AGIP, ARAL, OMV, Westfalia) bekommen haben, die werde ich vergessen können, leider.

Aber die ‘wichtigsten’ Flottenkartenkunden sind vor allem die Firmen aus dem Ort. Diese haben noch unter dem Vorpächter auf Stationskredit getankt, dass heißt der Pächter hat den Betrag selbst vorgestreckt und zur Monatsmitte bzw Monatsende den fälligen Betrag abgebucht.

Das wollten wir allerdings nicht, als wir die Tankstelle im Februar 2007 übernommen haben, denn dann hätten wir mehr Eigenkapital benötigt (wir reden hier immerhin von einem hohen vier- bzw niedrigem fünfstelligen Betrag) den man ersteinmal verkraften muss. Dazu kommen noch Zahlungsausfälle.

Also machten wir damals zur Bedingung, dass wir die Station nur dann übernehmen, wenn alle Stationskunden auf Routex-Karten umgestellt werden. Der Vorpächter hat da auch gute Arbeit geleistet und so sind mehr als 70% aller vorhandenen Stationskunden auf Flottenkarten umgestiegen. Der Rest bezahlt nun per EC-Karte oder Bar. Einzig eine Firma ist mir bekannt, die nun bei dem Mitbewerber tankt.

Nun müssen wir natürlich versuchen alle Routex-Kunden auf unsere neue Orlen-Stationskarte umzustellen. Daher habe ich die letzten Stunden damit verbracht einen kleinen Brief zu schreiben, in dem ich erkläre wieso und weshalb alles so gekommen ist und wie es nun weitergehen wird.

Das Ganze lasse ich die Leute mal ein paar Tage verdauen und werde mich Mitte nächster Woche dann bei den entsprechenden Firmen melden und fragen ob wir Sie zu einem Wechsel bewegen können.
Sollten mehrere Fragen offen sein, werde ich mit einem Orlen-Mitarbeiter dorthin fahren und alles klären.

So hoffe ich das ich (fast) alle übernehmen kann und keine zusätzlichen Kunden verliere, denn mit den meisten pflegt man doch ein ausgesprochen gutes Verhältnis.

Werde nun zu einem Copyshop fahren und die Anschreiben mal auf schönem Papier ausdrucken, damit der Spass auch nach ein bisschen was aussieht. Muss ja nicht auf 0815-weißem Papier sein.

Und als nächstes werde ich dann schauen, dass ich ein kleines und nettes Schreiben für den Rest der Kundschaft ausformuliere und diese Zettel dann an die Zapfsäulen hänge. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr…

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13. Januar 2009 ~ 2 KundenmeinungenKunden

Hintergründe zur Umflaggung – Teil I

Unserem bisherigen Eigentümer der Station, einem kleinen Mineralölhändler mit knapp 30 Tankstellen, geht es seit einiger Zeit finanziell nicht sehr gut.
Daher hat sich die Geschäftsleitung entschlossen, nicht ihren eigenen Betrieb zu verkaufen, sondern sich von sechs Tankstellen zu trennen und sich so finanziell zu rehabilitieren.
Unter anderem wurde unsere Station, wieso auch immer, ausgewählt und wird an die Orlen Deutschland AG verkauft.

Was bedeutet das Konkret für uns? Natürlich waren wir erst einmal ein bisschen geschockt und mussten alles mal sacken lassen. Wir hatten direkt bei dem ersten Termin die Blanko-Verträge in die Hand gedrückt bekommen und hatten so über dieWeihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel Zeit uns diese mal durchzulesen.

Heute war der nächste Termin, an dem das Aufmaß der Tankstelle vermessen, Bilder geknippst, die Technik begutachtet und das Shopsystem betrachtet wurde. Nun werden Pläne erstellt, was alles benötigt wird um die Station zu schnell wie möglich und vor allem in einem Rutsch umzubauen. Die Jungs werden dafür übrigens circa 5 Tage brauchen.

Also waren heute um die acht Personen hier die eine Stunde fleißig am schreiben, zeichnen und knipsen waren.

Da die Orlen bisher nur vom Norden bis in den Kölner Raum vertreten ist, bietet sich ihnen hier natürlich Neuland, sowohl von der Gegend als auch von den Steuerberatern her.

Somit gibt es Anfang Februar einen gemeinsamen Termin bei dem Steuerberater, dort werden dann Zahlen besprochen und ein Geschäftsplan erstellt, sollte das alles passen und jeder zufrieden sein, können schon die Verträge unterzeichnet werden. Dann beginnt auch direkt der Umbau und der Startschuss in eine neue Zukunft.

Bis dahin werden allerdings noch einige Arbeiten zu verrichten sein, Eigentumswerte und Leasingverträge (Kaffeemaschine, Wasseraufbereitung) aufschreiben und in Form bringen, Bodenproben entnehmen und die Technik überprüfen lassen. Natürlich müssen wir uns um Dinge wie Technik und Bodenproben nicht kümmern oder bezahlen, aber wir sind für die Firmen vor Ort natürlich der Ansprechpartner und müssen uns mit diesen “auseinandersetzen”!

Soviel zu dem Thema bis jetzt und ich werde bei der ein oder anderen Sache die Tage mit Sicherheit noch ins Detail gehen!

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